Text-fetzt! an der PH Wien

text-fetzt-stills-2017-1_kleintext-fetzt-stills-2017-4_kleinAm 6. April 2017 findet der Literaturtag an der Pädagogischen Hochschule Wien statt. Lesungen, ein Projekt- und Infomarkt, Workshops und zuletzt noch der Wiener – Schul-Poetry – Slam erwartet die BesucherInnen.

Mehr Infos unter www.text-fetzt.info

literadio überträgt live von 10-13 Uhr die Lesungen von Christian Futscher, Rudolf Schuppler und Julya Rabinowich.

Zum Nachhören:
Poetry Slam –

… im Zeichen des Lesens

Die Leipziger Buchmesse endet mit einem Besucherrekord, um die 186.000 schreiben es die Betreiber, lang lebe das Buch!

LBM_240317_4_5

LBM_260317_t_5

 

 

 

 

Am Stand der IG Autorinnen Autoren auf der literadio-Bühne wurden innerhalb 4 Tagen 33 Gespräche mit AutorInnen, Verleger und Herausgeberinnen geführt. Die Beiträge können in unserem Archiv nachgehört werden: http://literadio.org/nachhoeren/leipziger-buchmesse-2017 Wer sich gerne ein Bild von AutorInnenen und Buchcovers machen möchte, wird hier fündig: http://literadio.org/galerie/buchmesse-leipzig-2017

Bald schließt die Messe ihre Pforten und wir – das literadio-Team – fahren bereichert und entspannt nach Hause

LBM_260317_t_12

LBM_260317_t_1

Freiheit für Deniz Yücel

Seit knapp einem Monat sitzt der Türkei-Korrespondent der „Welt“, Deniz Yücel, in türkischer Einzelhaft. Er stellte sich freiwillig, nachdem er vom Haftbefehl erfuhr, den die türkische Justiz gegen ihn erlassen hatte. Der Vorwurf lautet: Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Datenmissbrauch und Terrorpropaganda.

Viele Verlage und Einzelpersonen nutzen die Leipziger Buchmesse, um im Rahmen einer Solidaritätsaktion seine Texte zu lesen, um so auf ihn und die untragbare Situation in der Türkei aufmerksam zu machen. Die IG Autorinnen/Autoren und literadio schließen sich an.

lbm_240317_8_1

Wir fordern die Freiheit für Deniz Yücel und alle zu Unrecht inhaftierten Autoren und Autorinnen, Journalisten und Journaistinnen und Interlektuelle in der Türkei!
Wir solidarisieren uns gemeinsam mit anderen Institutionen, Personen und Gruppen die sich ebenso dafür einsetzen.

Gespräch mit Sascha Feuchert – PEN / Writers in Prison, Frankfurter Buchmesse 2016
Protestaktion gegen Inhaftierungen in der Türkei

Es kann losgehen: literadio startet das Programm auf der Leipziger Buchmesse 2017

Nach angenehmer Anreise und routiniertem Aufbau steht die literadio-Bühne am Stand der IG Autorinnen Autoren bereit für 33 Gespräche mit AutorInnen, Verleger- und HerausgeberInnen über Texte und Bücher, Neuerscheinungen und Verlagsprogramme.

LBM_220317_3 LBM_220317_1

 

 

 

 

Neu bei literadio:
Barbara Huber wird uns heuer mit professioneller Audiotechnik unterstützen.

LBM_230317_1 LBM_230317_2

Reiner Tiefenbacher/Taner Türker: Bombenstimmung im Hamsterrad

Foto: LaKult/Bernhard Lechner

Aufzeichnung der Veranstaltung von Reiner Tiefenbacher (Text/Vortrag) und Taner Türker (Cello) aus dem Arkadensaal Langenlois vom 17.2.2017.

Veranstalter: LaKult

Warum ist der Glaube an die Reinkarnation gerade für die Lemminge so gefährlich, warum ist das Konzept des Himmlischen Paradieses bei den Christen nicht so ausgereift wie bei den Anhängern des Urknalls? Warum ist die Liebe nur theoretisch weniger gefährlich als die Atombombe? Warum müssen die Hamster jedes Jahr ein bisschen schneller rotieren, warum erkennt man die Bildkunst, wieso wird es immer wärmer und warum wird sich der Abstrakte Expressionismus noch das letzte Marktsegment der Heiligenbilder unter den Nagel reißen? Wie funktioniert Telefonsex, wer hat den Urknall geschaffen und warum herrscht trotzdem so eine Bombenstimmung im Hamsterrad?
Das sind die Fragen, die uns alle umtreiben – die müssen in den zwei Stunden geklärt werden.
Gottseidank ist Taner Türker mit von der Partie. mit Cello und Djembe stellt er von Anfang an die gelassenste musikalische Atmosphäre her, zwischen Leichtigkeit und bitterer Süße, seine Musik ist das Einzige worauf man sich verlassen kann – als Kontrapunkt, als Begleitung, im Solo holt er immer wieder im geeigneten Augenblick das wilde assoziative Querfeldein eines zornigen alten Mannes auf den Boden musikalischer Realität zurück und gibt dem Programm einen Klangrahmen, den es dringend braucht, damit es nicht in ein Chaos zerfällt, das der wirklichen Welt gleichen würde.