jeder tag ist ein gedicht #41: Patricia Brooks – Grand Hotel

In der Reihe „jeder tag ist ein gedicht“ publiziert literadio während der durch den Coronavirus von der Regierung verhängten Ausgangsbeschränkungen täglich ein Gedicht.

Folge 41: 1.5.2020 – Particia Brooks – Grand Hotel

Das Gedicht „Grand Hotel” stammt aus dem Band „Bukarest Bistro“, der gerade im Entstehen ist.

Porträt der Autorin

Foto: Webseite Patricia Brooks

Mehr zur Autorin: http://patricia-brooks.marp.at

 

 

jeder tag ist ein gedicht #40: Wolfgang Kühn – Wauns amoi so aufangt

In der Reihe „jeder tag ist ein gedicht“ publiziert literadio während der durch den Coronavirus von der Regierung verhängten Ausgangsbeschränkungen täglich ein Gedicht.

Folge 40: Do 30.4.2020 – Wolfgang Kühn: wauns amoi so aufangt

“wauns amoi so aufaungt” ist ein Text aus der Feder von Wolfgang Kühn, der von der Sängerin und Pianistin Irmie Vesselsky vertont wurde und sich auf der gleichnamigen CD von VESSELSKY // KÜHN (www.küve.com) wiederfindet.

 

Porträt Wolfgnag Kühn

Foto: Eva Kern

Wolfgang Kühn
Geboren 1965 in Baden, lebt in Zöbing / Langenlois. 1992 DUM – Das Ultimative Magazin (
www.dum.at) mitbegründet, ebenso wie 1999 das Int. Kulturenfestival „Literatur & Wein“. Mitbegründer und seit Anbeginn (2007) künstlerischer Leiter der SEPTEMBERLESE in Langenlois.

Seit Mai 2017 freiberuflicher Autor und Musiker. Hans Weigel Literaturstipendium 2018 / 2019.

Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, zuletzt 2019 in „Krems & Stein. Verborgene Schätze einer Stadt“ (mit Beiträgen u. a. von Wolfgang Kühn, Robert Streibel und Cornelia Travnicek / Brandstätter Verlag).

2006 erschien in der Edition VAbENE der Mundart-Lyrikband „Des Wetta wiad betta“, 2010 im Steinverlag der Band „in meina wöd“, 2011 das Hörbuch „aus meina wöd“ und 2014 der Band „wos si a viech so denkt“. Jüngste Publikation: „fostviecha“ (gemeinsam mit Andreas Nastl), Stoahoat Verlag 2015. Im Herbst 2019 erschien ebendort „ana hot imma des bummerl“.

Herausgeber plus Vorwort der Anthologien „Mein Waldviertel“ (2014), „Mein Mostviertel“ (2015), „Mein Weinviertel“ (2016), „Mein Industrieviertel“ (2017), „Meine Donau“ (2018) und „Auftauchen – Neue Literatur aus Niederösterreich“ (2019), alle Literaturedition NÖ.

Seit 2002 erfolgreich unterwegs mit dem Projekt „Zur Wachauerin“ und den CDs „Kalmuk“ (2003), „Live @ Glatt & Verkehrt“ (2006), „in meina wöd“ (2010) und „ka gmahde wiesn“ (2016). www.zurwachauerin.at

Im Dezember 2016 wurde „Zur Wachauerin“ mit dem kleinen Scharfrichterbeil (3. Platz), einem der renommiertesten Kabarettpreise im deutschsprachigen Raum in Passau ausgezeichnet.

Ende 2016 erschien die Debüt-CD „wauns amoi so aufaungt“ (Donauwalzer Records) des Duos VESSELSKY // KÜHN, eine Zusammenarbeit mit der Songwriterin Irmie Vesselsky. Im April 2019 folgte die zweite CD mit dem Titel „wia waun“. (www.küve.com).
Für 2020 wurden VESSELSKY // KÜHN für die Förderschiene musik aktuell des Landes NÖ ausgewählt (Kurator Paul Gulda).

 

jeder tag ist ein gedicht #39: Christian Futscher

In der Reihe „jeder tag ist ein gedicht“ publiziert literadio während der durch den Coronavirus von der Regierung verhängten Ausgangsbeschränkungen täglich ein Gedicht.

Folge 39: Christian Futscher – Das Pfeifen der Gräser


Die Gedichte stammen aus Christian Futschers jüngst bei Czernin
erschienenem Band ‘Das Pfeifen der Gräser’.

Buchcover

Foto: Czernin

Christian Futscher kam Mitte der 1980er Jahre zum Zweck des Germanistikstudiums aus Vorarlberg nach Wien, wo er auch sprachlich
verblüffend rasch heimisch wurde. Infolge langjähriger Tätigkeit im Gastgewerbe geeichter Menschenkenner und darob zum Lyriker geworden.

Mutig lässt Futscher Misslingen nicht nur zu sondern fordert es ganz bewusst heraus. Scheitern als (und am) Stilmittel ist gleichzeitig zentrales Themenfeld, das er spielerisch beackert. Dabei sind seine kurzen Texte von schier grenzenloser Selbstironie getragen, oder besser: zum Schweben gebracht. Bei aller Verspieltheit ist Futscher selten selten so harmlos, wie er sich gerne gibt. Gerade im scheinbar fröhlichsten Geblödel lauern oft die tiefsten Abgründe. Bei allem Witz auch ein Poet der Traurigkeit, Buster Keaton darin nicht unverwandt.

jeder tag ist ein gedicht #38: Markus Lindner – Mondgedicht 245

In der Reihe „jeder tag ist ein gedicht“ publiziert literadio während der durch den Coronavirus von der Regierung verhängten Ausgangsbeschränkungen täglich ein Gedicht.

Folge 38: 28.4.2020 – Markus Lindner – Mondgedicht 245


Markus Lindner: *1970 in Schwaz. Lebt in Wien.
Diverse Publikationen (Lyrik, Prosa) in Verlagen (Bibliothek der Provinz, fabrik.transit) und Zeitschriften.
http://nuroman.net/m/char

jeder tag ist ein gedicht #37: Peter Clar – Bowie und Frischmuth

In der Reihe „jeder tag ist ein gedicht“ publiziert literadio während der durch den Coronavirus von der Regierung verhängten Ausgangsbeschränkungen täglich ein Gedicht.
Folge 31: 27.4.2020 – Peter Clar: Bowie und Frischmuth

Peter Clar, geb. 1980, freier Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Nach den ‚Romanen‘ Nehmen Sie mich beim Wort (Sonderzahl, 2009) und Alles was der Fall ist (Sonderzahl, 2011) und dem satirischen Bilderbuch Hatsche Stratsches Luftballon. Heimreise statt Einreise (Kyrene 2010/2011; mit Stefan Domenig und Sascha Mikl) erschien 2018 der Lyrikband Die Worte, sagst Du… (Sisyphus). Gemeinsam mit Markus Köhle Arbeit an dem 12-teiligen Projekt ‚Korrespondenzpoesie‘, bisher sind in diesem die Poesiebändchen Wonnenbrand (edition yara 2017), Nebelrolle (edition yara 2018), Posterhase (SchriftStella 2019) und Herbstsommer (SchriftStella 2019) erschienen. Zudem zahlreiche literarische Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, sowie Lesungen im In- und Ausland.

Bowie und Frischmuth ist im Mai 2016 anlässlich eines Symposiums zum 75. Geburtstag der österreichischen Schriftstellerin Barbara Frischmuth im Juli desselben Jahres entstanden. Wenige Monate zuvor war David Bowie einem Krebsleiden erlegen. Bowie und Frischmuth ist Teil des 2018 im Klagenfurter Verlag Sisyphus erschienenen Lyrikandes Die Worte, sagst Du… von Peter Clar.

www.peterclar.at

http://www.sisyphus.at/sisyphus/

www.barbarafrischmuth.at

jeder tag ist ein gedicht #36: Herbert Christian Stöger – Heimlandschaft

In der Reihe „jeder tag ist ein gedicht“ publiziert literadio während der durch den Coronavirus von der Regierung verhängten Ausgangsbeschränkungen täglich ein Gedicht.

Folge 36: 26.4.2020 Herbert Christian Stöger – Heimlandschaft

Gedicht aus „von hier bis bald“, fabrik.transit wien, 2020
https://www.fabriktransit.net
ENTWENDUNGEN“, Texte im Zusammenhang mit Wörterbüchern, fabrik.transit wien, 2018
Rezension Bernhard Hatmanstorfer vom 9. Dezember 2019 https://www.gavoö.at/2019/

Herbert Christian Stöger: 1968 in Linz geborgen und lebt dort. Studierte an Kunstuni Linz (Diplom) und an der UdK Berlin. Ausstellung und Publikationen seit 1996. Diverse Preise und Stipendien für Kunst und Literatur. Kollaborationen mit Comic-ZeichnerInnen für diverse Projekte, Animationen und Publikationen.

HEIMLANDSCHAFT

es ist so kalt ohne holz
vor der hütte liegt holz
innen ist alles aus holz
alle sehnen sich in die hütte

im ofen brennt kein feuer
die hütte ist kleiner als der ofen
ganz offen brennt dort stolz
der ofen will eine neue heuer

im kopf entzündet sich feuer
kein gedanke entfacht heuer
das feuer ist auf der hut
im ofen brennt es gut

vor allzuviel feuer fehlt mut
dem holz geht es gut