Heinrich Breidenbach: Achtung! Wortkeulen

„Die Sprachtricks der Schlechtmenschen. Hier ist der Einspruch gegen ideologische Stimmungsmache, mit der überfällige soziale und ökologische Reformen verhindert werden sollen. Heinrich Breidenbach bürstet gängige konservative, wirtschaftsliberale, reaktionäre, völkische und unbedachte Begriffe gegen den Strich. Hinter den „Wortkeulen“ kommen dabei Macht, Manipulation und der Missbrauch …

Gerhard Ruiss: lieber, liebste, liebes, liebstes – Andichtungen

„So eindeutig sich Titel und Untertitel dieser Sammlung geben, so uneindeutig sind sie gemeint. Drei persönlichen Ansprachen folgt ein nicht mehr auf Menschen bezogenes „Liebstes“. Nur eine der drei persönlichen Ansprachen verweist auf Liebesbeziehungen, die beiden anderen dienen zur Belobigung oder Belehrung. Noch klarer kommt …

Thomas Arzt: Die Gegenstimme

„April 1938: Der Student Karl Bleimfeldner kehrt in seinen Heimatort zurück, um gegen den „Anschluss“ an Hitlerdeutschland zu stimmen – als Einziger im Dorf. Die riskante Tat bleibt nicht ohne Folgen im politisch aufgehetzten Landstrich. Gerüchte werden laut. Die Familie verstummt. Eine Handvoll Übermütiger bricht …

Ingrid Brodnig: Einspruch!

Strategien gegen Verschwörungsmythen und Fake News Verschwörungsmythen und Fake News scheinen in einer Weise überhand zu nehmen, die um den Fortbestand demokratischer Gesellschaften fürchten lässt. Das muss keineswegs so sein, meint die Publizistin Ingrid Brodnig, die sich seit Jahren mit der Thematik befasst. Patentrezepte gibt …

Werner Anzenberger: Otto Bauer – Der Aufstand der österreichischen Arbeiter

Unmittelbar nach seiner Flucht ins tschechoslowakische Exil infolge des missglückten Aufstandes gegen den Austrofaschismus im Februar 1934 begann Otto Bauer eine ebenso umfassende wie detaillierte Analyse der Ereignisse und ihrer Vorgeschichte niederzuschreiben. Schon wenige Wochen später, im März desselben Jahres wurde die erste Fassung publiziert. …

Martin Lechner: Der Irrweg

„Sprachgewaltig, komisch und ausdrucksstark erzählt Martin Lechner die Geschichte von Lars, einem Schulabbrecher, der seinen Zivildienst in den Werkstätten einer Psychiatrie ableistet. Nur im „Brockwinkel“ findet Lars Zuflucht vor seiner Mutter, deren Übergriffe schlimmer sind als jeder tobende Patient. Hier begegnet Lars auch der Insassin …