Elisabeth Klar: Himmelwärts

Wir alle spüren es: Der Raum für die, die anders denken, anders aussehen und anders lieben, wird wieder enger, die Bedrohung größer. Noch gibt es das „Himmelwärts”, die glitzernde Bühne der Dragqueens, der Zufluchtsort der Außenseiter und Nachtgestalten. Die gut versteckte Bar ist der einzige Ort, an dem sogar Sylvia sich sicher fühlt. Denn seit Sylvia, das Füchslein, auf der Flucht eine Menschenhaut von der Wäscheleine gerissen hat, lebt sie als Frau unter den Menschen, zusammen mit Jonathan, dem Träumer, dem Weltenretter. Doch als Jonathan ein gefiederter Tumor aus dem Rücken wächst und seine Verwandlung beginnt, wird klar: Nicht alles, was Flügel hat, fliegt, doch für die Utopie des „Himmelwärts“ lohnt es sich allemal zu kämpfen.“ (Quelle: Residenz Verlag)

Eine Mischung aus Fabel, Zeitgeist und klaren politischen Ansagen lässt Elisabeth Klars dritten Roman zu einem ganz besonderen werden. Die Autorin erzählt über ihre Intentionen zum Buch, warum es im Text nur eine mögliche Perspektive für sie gab und die Kraft von Symbolen darin.

Elisabeth Klar im Gespräch mit Daniela Fürst. Das Buch ist im Residenz Verlag erschienen.