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Alexander Peer (Hg.) Schreibende Nomaden entdecken Europa21.07.2021

Zwölf Impressionen und Essays

„Nur Mittel zum Zweck? Oder selbst der Literatur würdig? Die Produktionsbedingungen bringen es mit sich, dass schreibende Zeitgenossen viel unterwegs sind. Ganz profan geht es oft ums Geld. Oder doch nicht? Acht Autoren und vier Autorinnen gehen dieser Frage nach, und dass unter diesen Umständen zwölf vollkommen verschiedene Sichtweisen und Bearbeitungen herauskommen, versteht sich von selbst. Essay, Erzählung, Reportage, intime Berichterstattung – Textsorten vermischen sich zu einer Sammlung an inhaltlichen und formalen Grenzüberschreitungen und öffnen den Blick auf Europa, für Flüchtiges, Verdrängtes, auch Stilles. Was mitschwingt, ist der alte Topos, Schreiben selbst sei eine Art Nomadentum, ein Aufbruch ins Ungewisse, wobei das gesuchte Ziel oft im Weg ist, denn der literarische Text schafft, was vorher noch nicht gestaltet ist.
Schreibende Nomaden erkunden Europa von Island über Skandinavien, Großbritannien und Italien bis ins Donaudelta, sie lassen uns teilhaben an der Bewegung, daran, welche Bedeutung Reisen in ihrem Schaffen hat, wie unterwegs Literatur entsteht – oder eben nicht.“ (Quelle: Limbus Verlag)

Mit Beiträgen von Sabine Bockmühl, Andreas Drescher, Isabella Feimer, Catalin Dorian Florescu, Matthias Nawrat, Helmuth A. Niederle, Werner Rohner, Paula Schneider, Erwin Uhrmann, Axmed Cabdullahi & Ulrike Ulrich, Peter Wawerzinek und Daniel Wisser, herausgegeben von Alexander Peer.

Im Gespräch mit Daniela Fürst beschreibt der Herausgeber nicht nur seine Intention zum Buch, sondern er erzählt von seinem eigenen „Nomadentum“, welches Einfluss seine Reisen auf das Schreiben haben und warum ihm das geografische, politische und soziale Europa – mit all seinen Problemen – so unter der Schreibfeder brennt.

Das Buch ist im Limbus Verlag erschienen. Die Entstehung wurde freundlicherweise unterstützt von der Fondation Jan Michalski, dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres und der Kulturstiftung Lichtenstein.

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Franzobel: Heldenlieder07.07.2021

Mit Bildern von Ramona Schnekenburger

„Die vorliegenden Texte, eigentlich Lieder, entstanden für das siebzigjährige Jubiläum des österreichischen Chorverbandes und setzen den Helden des Alltags kleine Denkmäler. Hier werden keine Feldherrn und Kaiser geehrt, keine Olympiasieger und Leinwand-Stars, sondern Widerstandskämpfer, Friedensaktivisten, Wilderer und Weltmaschinenbauer. Es geht vor allem um die »kleinen Leute«, deren achtsamer Umgang mit der Schöpfung die Welt ein bisschen besser gemacht hat. Je nach geehrter Persönlichkeit finden die Texte formale Entsprechungen und dialektale Anklänge. Auch in den beigestellten Bildern geht es um Helden und Strukturen des Daseins, um Achtsamkeit und beachtenswerte Geschöpfe, denen durch Fokussierung Ansehen und Würde verliehen wird.“ (Quelle: Edition Melos)

Franzobel im Gespräch mit Daniela Fürst über die besondere Entstehungsgeschichte der „Heldenlieder“, über das Heldentum an sich und was die Wilderei damit zu tun hat. Das Buch ist in der Edition Melos, in der Reihe vers libre als Band 5 erschienen.

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Michael Kegler über “Das Viertel” – ein zehnteiliger Zyklus von Gonçalo M. Tavares23.06.2021

Gonçalo M. Tavares: Das Viertel. Aus dem Portugiesischen von Michael Kegler und mit Zeichnungen von Rachel Caiano.

Der Übersetzer Michael Kegler im Gespräch.

„Gonçalo M. Tavares, wuchs in Aveiro im Norden von Portugal auf. Er unterrichtet Erkenntnistheorie an der Universität in Lissabon. Seit seinem Debüt im Jahr 2001 zählt er zu den bedeutendsten portugiesischen Autoren seiner Generation. Sein Werk, das neben Lyrik, Dramen, Romanen und Erzählungen auch Kinderbücher und Essays umfasst, wurde weltweit in rund 40 Sprachen übersetzt und binnen kurzer Zeit mit einer beeindruckenden Zahl an hohen internationalen Auszeichnungen beehrt.

Literatur ist für Tavares mit der Idee eines offenen Raums verbunden, der Bewegung, Spiel und Erkenntnis ermöglicht. So hat der Autor ein ganzes Viertel erschaffen und dieses mit illustren Herrschaften bevölkert. Tavares selbst bezeichnet das Ensemble als „ein Asterix’sches Dorf: ein Ort, an dem man versucht, dem Eintritt der Barbarei zu widerstehen“. Diese höchst vergnüglichen Bände sind kleine Hommagen, die die Sprache des jeweiligen Schriftstellers und seine spezifische Sicht auf die Welt aufnehmen und mit alltäglichen Problemen kollidieren lassen.

In der Edition Korrespondenzen sind bisher folgende Bände aus dem zehnteiligen Zyklus Das Viertel erschienen: Herr Valéry und die Logik, Herr Henri und die Enzyklopädie, Herr Brecht und der Erfolg, Herr Juarroz und das Denken und Herr Kraus und die Politik. Die Edition Korrespondenzen wird den Bummel durch Das Viertel von Gonçalo M. Tavares fortsetzen und in jedem der kommenden Halbjahre einen weiteren Band aus dem zehnteiligen Zyklus präsentieren.“ (Quelle: Edition Korrespondenzen)

Der Übersetzer Michael Kegler spricht mit Daniela Fürst nicht nur über Idee, Inhalt und die Besonderheiten von Das Viertel, sondern beschreibt auch seine ganz persönlichen Erfahrungen während der Übersetzungsarbeit und warum ein Buch der Reihe ihm besonders gefällt.

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Barbara Kadletz: Im Ruin28.05.2021

Katharina betreibt im Wiener Bezirk Favoriten eine kleine Bar. Das »Ruin« ist Zufluchtsort und Auffangbecken so mancher gestrandeten Persönlichkeit. Hier sind alle willkommen, um sich ein wenig vom Leben zu erholen. Katharina und ihre unkonventionelle Freundin Sabina schmeißen den Laden mit viel Verve und Humor. Zumindest war das früher so. Denn nach dem Tod ihres Freundes David fällt es Katharina schwer, sich an ein neues Leben ohne ihn zu gewöhnen. Bis eines Nachts ein geheimnisvoller neuer Gast hereinschneit und es sich von nun an jeden Abend am besten Platz des Lokals bequem macht. Zwischen Ari und Katharina entsteht eine Freundschaft, die beide bitter nötig haben …“ (Quelle: Edition Atelier)

Ein charmantes und spritziges Großstadtmärchen über Freunde, jede Menge Musik, die Neunzigerjahre und über Wien und die Ränder der Stadt.

Die Autorin im Gespräch mit Susanne Peter. Das Buch ist in der Edition Atelier erschienen.

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Michael Stavarič: zu brechen bleibt die See28.05.2021

Ein Plädoyer
Wo es zusehends schwerer fällt, die Komplexität unserer Umwelt zu begreifen, dort kann die kleinste poetische Betrachtung zum Ausgangspunkt der Orientierung werden. Das Leben ganzer Gesellschaften scheint längst unverständlich. Überall treten Mängel, Zäsuren, Brüche und Gräben zu Tage, deren Auflistung die Ohnmacht eines Einzelnen zu zeigen scheint. Mit Poesie lässt sich dem Wahnsinn keinesfalls adäquat begegnen – oder vielleicht doch?
Ist nicht das Negieren einer Sinnhaftigkeit von Poesie der einzige Weg, ihr gleichzeitig die ultimativste aller Liebeserklärungen zu machen? Die Bankrotterklärungen in unserer Welt sind mannigfaltig. Umso wichtiger wird die Botschaft der Poesie: Wir sind Sprache. Wir sind Erinnerung. Wir sind Kritik. Wir sind der Anfang.“ (Quelle: Czernin Verlag)

Ein Plädoyer von Michael Stavarič, weitergesponnen von Isabella Feimer, Katharina J. Ferner, Andea Grill, Nancy Hünger, Helga Locher, Hanno Millesi, Martin Piekar, Petra Piuk, Helene Proißl, Tanja Raich, Barbara Rieger und Julia Willmann.

Der Autor im Gespräch mit Susanne Peter. Das Buch ist im Czernin Verlag erschienen.

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Vorankündigung literadio Leipziger Buchmesse 202126.05.2021

Vorankündigung literadio Leipziger Buchmesse 2021

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Thomas Ballhausen: Transient26.05.2021

Ein Lyric Essay mit digitalen Zeichnungen von Elena Peytchinska.

„Mythologie trifft Science-Fiction, Lyrik trifft Künstlerische Forschung – »Transient« erzählt vom Ende einer großen Liebe in Zeiten des Untergangs. Thomas Ballhausen verwebt Antike, Pop und Philosophie zu einem rauschhaften Langgedicht über die Zumutungen menschlicher Existenz vor dem Hintergrund einer phantastischen, wüsten Wirklichkeit. Seine Modernisierung des »Alkestis«-Stoffes erzählt von Schuld, Schande und dem Wunsch nach Vergebung. Der vielschichtige, stark rhythmisierte Text wird von digitalen Zeichnungen der Künstlerin Elena Peytchinska ergänzt und begleitet.“ (Quelle: Edition Melos)

In Ballhausens alternativer Annäherung an die griechische Tragödie der Alkestis steht der Sterbende und Zurückgelassene im Zentrum und spricht über Verlust, Trauer, Vergebung und Verzeihung. Der Titel verweist dabei auf das vorübergehende Ereignis, das abhängig von der perspektive unterschiedliche Positionen in Zeit und Raum einnehmen kann. Und nicht zuletzt ist das Essay wieder ein Stück künstlerischer Forschung, dass durch Verknüpfung von Text und Bild versucht das wissenschaftstheoretische Spektrum zu erweitern. Thomas Ballhausen im Gespräch mit Daniela Fürst. Das Buch ist in der Edition Melos erschienen.

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Barbara Rieger: Reigen Reloaded25.05.2021

Arthur Schnitzlers „Reigen“ wurde 1920 in Berlin uraufgeführt und löste einen der größten Theaterskandale des 20. Jahrhunderts aus. 100 Jahre später lädt Barbara Rieger zu einem kollaborativen Projekt: eine Adaption der zehn Reigen-Dialoge in Prosa. Fünf Autorinnen und fünf Autoren lassen sich von Schnitzlers Vorlage inspirieren, reagieren in einer Art Stille-Post-Verfahren auf die Episode der VorgängerIn und haben dabei nur eine Vorgabe: jeweils eine Figur für den nächsten Text am Leben zu lassen.

Wie lassen sich sexuelle Begegnungen literarisch darstellen? Welche Rolle spielen Machtpositionen dabei? Können Frauen heute ihr Begehren offener zeigen als noch vor 100 Jahren? Barbara Rieger gibt Anstoß zu einem Denkprozess, der nie an Aktualität verlieren wird.

Mit Texten von Daniela Strigl ∙ Gertraud Klemm ∙ Gustav Ernst ∙ Daniel Wisser ∙ Bettina Balàka ∙ Michael Stavarič ∙ Angela Lehner ∙ Martin Peichl ∙ Barbara Rieger ∙ Thomas Stangl ∙ Petra Ganglbauer ∙ Mit dem Originaltext von Arthur Schnitzler

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Sama Maani: Worüber man als Jude nicht schreiben sollte24.05.2021

In seiner Auseinandersetzung schreckt Sama Maani vor keinem Ärgernis zurück. Nicht, dass er Provokation um ihrer selbst Willen betriebe, beileibe nicht, aber wer keine Scheu hat, sich im Denken mitunter auch dorthin zu begeben, wo es richtig wehtut, wird unausweichlich als provokant wahrgenommen. Zu hören ist ein Streifzug durch die reiche Themenlandschaft seines bei Drava erschienenen Essaybandes.

Blog Sama Maani
Website Drava Verlag – Sama Maani

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Volker Toth: 15 Jahre Edition Tandem24.05.2021

Die Edition Tandem ist 15 Jahre alt! Dieses Jubiläum will die Edition das ganze Jahr mit besonderen Publikationen und Veranstaltungen feiern und hat dafür einige neue Autorinnen und Autoren mit interessanten Büchern im Gepäck. Neu ist auch der Tandem Tratsch mit digitalen Lesungen und Buchvorstellungen. Der Verleger, Volker Toth, stellt im Gespräch mit Erika Preisel das neue Programm für das Frühjahr 2021 vor, das ganz unter dem Motto steht:15 Jahre – 15 Titel. Und mit dem Motto „Lesen bewegt“ lädt er alle Interessierten ein teilzuhaben.

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Romina Pleschko: Ameisenmonarchie24.05.2021

In einem Wohnhaus verstricken sich die Beziehungen zwischen den BewohnerInnen: Der Gynäkologe Herb Senior steht kurz vor dem Ruhestand und ist müde geworden. Sein Sohn Herb Junior soll die Praxis übernehmen, obwohl er das weibliche Geschlecht grundsätzlich abstoßend findet, und seine Frau Magdalena wird von Tag zu Tag wortkarger, nachdem sie eine regelrechte Sucht nach Salami entwickelt hat. Am Gang, im Lift oder auch hinter verschlossenen Türen finden Begegnungen mit einem schlecht gelaunten Nationalratsabgeordneten, einer alternden Kosmetikverkäuferin und dem Mann namens Klaus statt, die eine hochexplosive Mischung aus skurrilen Ereignissen erzeugen.

Scharfzüngig rechnet Romina Pleschko mit jeder ihrer Figuren ab, führt uns hinter die Fassaden der Großstadt und entwirft eine Szenerie, die zu einem Wechselspiel aus lustvollem Lachen und subtilem Schaudern einlädt.“ (Quelle: Verlag Kremayr & Scheriau)

Die Autorin im Gespräch mit Erika Preisel. Das Buch ist im Verlag Kremayr & Scheriau erschienen.

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Ondřej Cikán: Mein Liebling ist Gewölk24.05.2021

Kann zeitgenössische Dichtung Liebe und Zärtlichkeit ausdrücken? Sie kann. Kann zeitgenössische Dichtung Spaß machen? Sie kann. Denn die Muse verlangt nach Versen, die wahr sind wie das rastlose Meer, nahrhaft wie die Milchstraße und atemberaubend wie Tränen der Freude. Guten Morgen, Raserei! Guten Morgen, Finsternis!“ (Quelle: Kētos Verlag)

Es lebe der Musismus! In diesem abwechslungsreichen Band von Verleger und Altphilologe Ondřej Cikán – mit Liebesgedichten, zwei Zonengedichten (Lang-Gedichte) und zwei unterhaltsamen Liebes-Mikroromanen, die jeweils H.C. Artmann und Wolfgang Bauer gewidmet sind. Der Autor und Verleger im Gespräch mit Erika Preisel. Das Buch ist im Kētos Verlag erschienen.

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Heinrich Breidenbach: Achtung! Wortkeulen24.05.2021

„Die Sprachtricks der Schlechtmenschen. Hier ist der Einspruch gegen ideologische Stimmungsmache, mit der überfällige soziale und ökologische Reformen verhindert werden sollen. Heinrich Breidenbach bürstet gängige konservative, wirtschaftsliberale, reaktionäre, völkische und unbedachte Begriffe gegen den Strich. Hinter den „Wortkeulen“ kommen dabei Macht, Manipulation und der Missbrauch schöner Worte zum Vorschein.“ (Quelle: Edition Tandem)
Der Autor im Gespräch mit Erika Preisel. Das Buch ist in der Edition Tandem erschienen.

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Gerhard Ruiss: lieber, liebste, liebes, liebstes24.05.2021

Andichtungen

„So eindeutig sich Titel und Untertitel dieser Sammlung geben, so uneindeutig sind sie gemeint. Drei persönlichen Ansprachen folgt ein nicht mehr auf Menschen bezogenes „Liebstes“. Nur eine der drei persönlichen Ansprachen verweist auf Liebesbeziehungen, die beiden anderen dienen zur Belobigung oder Belehrung. Noch klarer kommt die Vielschichtigkeit des vermeintlich vorbehaltlosen Zuspruchs im Untertitel zum Ausdruck. Ob ein Gedicht wen oder wogegen es andichtet oder was es wem andichtetet, lässt sich nur im konkreten Einzelfall sagen. Aus diesem Fundus beziehen die sich um die Themenstellung persönlicher und allgemeiner Anreden, Vorlieben und Behauptungen gruppierenden Gedichte ihre Möglichkeiten und kommen dabei zu den unterschiedlichsten Ergebnissen, Obsessionen, Hingaben und Anbetungen nicht ausgeschlossen, ganz im Gegenteil.“ (Quelle: Literaturedition NÖ)

In der Tradition der konkreten Poesie verhaftet, spielt Gerhard Ruiss in seinen “Andichtungen” regelrecht mit der Sprache und benutzt diese gestalterisch und lautmalerisch. Und Dank der nicht unerheblichen Manuskriptstapel auf seinem Schreibtisch können wir uns bald auf Neues freuen. Der Autor im Gespräch mit Daniela Fürst. Das Buch ist in der Literaturedition Niederösterreich erschienen.

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Anton Tantner: Von Straßenlaternen und Wanderdünen23.05.2021

Anton Tantner präsentiert Miniaturen aus dem abseitigen Wien

Bekannt ist der Historiker Anton Tantner vor allem für seine Forschung zur Geschichte von Hausnummern und Adressen. Doch darüber hinaus faszinieren ihn seit jeher Eigentümlichkeiten aller Art. Insbesondere wenn die Grenze zwischen Ordnung und Unordnung berührt ist und Bezug zur Gegenwart besteht, erwacht sein Drang, der Sache auf den Grund zu gehen. 41 Beispiele sind nun in einem Band versammelt bei Mandelbaum erschienen.

Website Anton Tantner
Website Mandelbaum Verlag Von Straßenlaternen und Wanderdünen
Blog adresscomptoir.twoday.net
Blog nummer.hypotheses.org
Facebook Anton Tantner
Twitter @adresscomptoir
Artikel Philipp Sarasin Mit Foucault die Pandemie verstehen?
Website Mandelbaum Verlag Silvia Federici

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Dietmar Krug: Von der Buntheit der Krähen23.05.2021

Thomas und Karl kehren nach langer Abwesenheit zufälligerweise gleichzeitig an die Stätte ihrer Kindheit zurück. Viel hat sich verändert, nicht aber ihre Positionen als Außenseiter der dörflichen Gesellschaft, ganz im Gegenteil. Mit großem Einfühlungsvermögen und scharfem Blick fürs Detail erzählt Dietmar Krug von Identitäten und ihrem Wandel, von inneren und äußeren Begegnungen.

Website Dietmar Krug
Website Otto Müller Verlag – Von der Buntheit der Krähen

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Irene Suchy, Wolfgang Rauscher: MusicaFemina International – Weibliche Musikpraxis22.05.2021

Im Sommer 2018 traten Irene Suchy und ihr Team mit MusicaFemina an die Öffentlichkeit. Die gleichnamige Ausstellung vermittelte erstmals die enorme Anzahl und Bedeutung aus der Geschichte gedrängter Komponistinnen und Musikerinnen. Ihre gegenwärtigen Nachfolgerinnen waren in eindrucksvollen Konzerten und Performances zu erleben. Seither ist viel geschehen, längst hat das Projekt europäische Dimensionen erreicht. 2020 ist eine Zwischenbilanz der wissenschaftlichen und künstlerischen Ergebnisse in Buchform erschienen, flankiert von einem CD-Doppelalbum. Irene Suchy und Wolfgang Rauscher geben Einblicke und Auskünfte.

Website MusicaFemina
Website MusicaFemina International
Website Irene Suchy
Website Wolfgang Rauscher
Verlag Der Apfel MusicaFemina International

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Thomas Arzt: Die Gegenstimme22.05.2021

„April 1938: Der Student Karl Bleimfeldner kehrt in seinen Heimatort zurück, um gegen den „Anschluss“ an Hitlerdeutschland zu stimmen – als Einziger im Dorf. Die riskante Tat bleibt nicht ohne Folgen im politisch aufgehetzten Landstrich. Gerüchte werden laut. Die Familie verstummt. Eine Handvoll Übermütiger bricht auf, um den Verräter im Wald zu stellen. Wie durch ein Brennglas nimmt Thomas Arzt in „Die Gegenstimme“ die 24 Stunden des 10. April in den Blick, an dem sich die nationalsozialistische Machtübernahme in Österreich vollzog. Vielstimmig und eindringlich schildert er die Geschichte seines eigenen Großonkels – als fieberhaft rastlose Erzählung über Mitläufertum, Feigheit, Ausweglosigkeit, Fanatismus und Widerstand.“ (Quelle: Residenz Verlag)

Die seltsam „defekte“ Sprache und die Vielstimmigkeit an Personen, die der Autor sprechen lässt, ziehen uns soghaft hinein in den Strudel jenes Tags, an dem über den „Anschluss“ Österreichs entschieden wurde. Zugleich ist es die Geschichte seines Urgroßonkels, die Thomas Arzt aufarbeiten wollte und aus der letztendlich dieses Romandebüt entstanden ist.

Der Autor im Gespräch mit Daniela Fürst. Das Buch ist im Residenz Verlag erschienen.

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Bruji: 40 ljet/Jahre KROWODNROCK – Das Buch. Knjiga.21.05.2021

Für die einen waren/sind BRUJI das Erweckungserlebnis, Rufer in der Wüste oder auch singende Botschafter der Burgenlandkroatinnen und Burgenlandkroaten in ganz Österreich, für die anderen wiederum kompromisslose Kritiker jener Tamburicagruppen im Burgenland, welche ab den 1950er Jahren die kroatischen Volkslieder in ihren bunten Trachten zu Markte trugen und der Assimilation nichts entgegenhielten. BRUJI sind aber auch Wegbereiter eines dritten Weges, nämlich jenem zwischen der Volkstümelei und der Assimilation. Sie stehen für ein mehrsprachiges Burgenland. Ganz gewiss sind sie jedoch eines: Begründer des Krowodnrock, einer einzigartigen Stilrichtung in der österreichischen Rock- und Popmusik.
In der BRUJI-Biografie samt einem Songbook und einer CD mit zwei Liedern, die BRUJI anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens aufgenommen haben, kommen auch mehrere Autorinnen und Autoren zu Wort, die die burgenländische Band über Jahre und Jahrzehnte begleitet haben, u. a. die Musikethnologin Ursula Hemetek, der Sprachwissenschaftler Rudolf de Cillia, die Publizistin Anita Malli und der Chefredakteur der Hrvatske novine Petar Tyran. (Quelle:Edition lex liszt12)

Joško Vlasich (Hsg und Sänger) im Gespräch mit Christian Berger (literadio).
Video zum Buch:Crno Kolo. Der schwarze Reigen.

Musiktitel: Nema problema (Bruji) und Crno Kolo (Bruji)

Webseite KUGA

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Margret Kreidl – Schlüssel zum Offenen20.05.2021

Spiel und Regel gehören für Margret Kreidl zusammen, gerade im Gedicht. Sie verwendet in »Schlüssel zum Offenen« das G-E-D-I-C-H-T buchstäblich, als Codewort für ihre siebenzeiligen Gedichte. Mit dieser strengen Vorgabe macht sie die Möglichkeiten des lyrischen Sprechens sichtbar: freie Verse, Reime, Listen, Zeilensprung.
Die Autorin verortet ihr Schreiben in der Zeit, in der Auseinandersetzung mit einer Gesellschaft, deren Krise sich in der Sprache spiegelt. Sie versteht das Gedicht immer auch als Dialog mit anderen, mit Literatur, Kunst und Medien. So kommen Anne Carson und Candy Crash zusammen, Live-Ticker und Märchenmotive, Tendenzbären und Trolle, Wanderkrapfen, der Hinkjambus und das türkische Wort haymatloz. Die Lust am Wort und die assoziative Bildkraft dieser Gedichte beflügeln nicht nur unsere Phantasie, sondern schärfen zugleich das Bewusstsein.
Mit ihren GEDICHT-Gedichten nimmt Margret Kreidl das Spiel mit dem Akrostichon auf und reflektiert seine Form in einer Serie von 107 Leistengedichten, die zeigen, wie produktiv Selbstbeschränkung für unsere Gegenwart ist, für das Gedicht.“ (Quelle: Edition Korrespondenzen)

Bildgewaltig, teils humorig, teils erschreckend genau sind die Siebenzeiler. Und selbst im Gespräch zum Buch, kann man der Autorin regelrecht beim Denken und Assoziieren zuhören. 107 Gedichte, in denen uns Margret Kreidl viel Einblick in ihre ganz persönliche Gedankenwelt gewährt. Die Autorin im Gespräch mit Daniela Fürst. Das Buch ist in der Edition Korrespondenzen erschienen.

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Rudolf Habringer – Leirichs Zögern20.05.2021

Gregor Leirichs Leben gerät aus den Fugen. Eine Fremde spricht ihn an und eröffnet ihm, dass er einen Halbbruder hat, von dessen Existenz er bisher nichts wusste. Leirich, der es sich als Historiker am Institut für Zeitgeschichte gut eingerichtet hat in seinem Leben, reagiert in höchstem Maß erschrocken. Mit wem soll er sich austauschen? Mit seinen Schwestern? Seiner Exfrau? Seiner Tochter? Er beginnt zu recherchieren und erfährt, dass der Halbbruder ganz in der Nähe lebt. Warum hat er sich nicht zu erkennen gegeben? Warum haben die, die von ihm wussten, über Jahrzehnte geschwiegen? Und vor allem – warum hat der Vater nie etwas erzählt von seinem ersten, im Krieg gezeugten Kind? Plötzlich muss sich der Historiker seiner eigenen Familiengeschichte stellen. Unversehens gerät die Auseinandersetzung mit dem unbekannten Bruder zu einer Beschäftigung mit Leirichs Kindheit, dem lange schon verstorbenen Vater und einem Schweigen, das zum Teil der Persönlichkeit des Vaters geschuldet ist, zum anderen Teil den gesellschaftlichen Bedingungen der Nachkriegszeit.
Mit Leichtigkeit und Intensität zugleich erzählt Rudolf Habringer von der Scheu eines Mannes, der sich erst nur zögerlich vorwärtstastet, schließlich aber die Begegnung wagt und ein Familientreffen arrangiert. Ein starker Roman, der an Tabus rührt und unangenehme Fragen stellt: Wie sicher sind die Wahrheiten, auf denen unser Leben steht?“ (Quelle: Otto Müller Verlag)

Rudolf Habringer beschriebt auch die besondere Natur des Historikers und sein persönliches Interesse an der „erzählten Vergangenheit“ und dem, was wir als Unterbewusstes definieren. Der Autor im Gespräch mit Daniela Fürst. Das Buch ist im Otto Müller Verlag erschienen.

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Werner Anzenberger: Otto Bauer – Der Aufstand der österreichischen Arbeiter19.05.2021

Unmittelbar nach seiner Flucht infolge des missglückten Aufstandes gegen den Austrofaschismus im Februar 1934, begann Otto Bauer im tschechoslowakischen Exil mit der Niederschrift einer ebenso umfassenden wie detaillierten Analyse der Ereignisse und ihrer Vorgeschichte. Schon wenige Wochen später, im März desselben Jahres wurde die erste Fassung publiziert. Werner Anzenberger, Anja Grabuschnig und Hans-Peter Weingand haben auf Grundlage des lange verschollen geglaubten Originaltextes eine kritische, kommentierte Ausgabe erstellt, die jüngst im ÖGB Verlag erschienen ist. Es ist erstaunlich, wie treffend und klarsichtig Bauers Traktat fast 90 Jahre später, im Licht des aktuellen Forschungsstandes erscheint. Und es ist beklemmend, wie viele Parallelen zu unserer Gegenwart sich darin finden.

Website Werner Anzenberger
Website ÖGB Verlag Der Aufstand der österreichischen Arbeiter

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Topsy Küppers: Nix wie Zores!18.05.2021

Wer solange auf den Bühnen der Welt steht wie Topsy Küppers, hat Reisen aller Art getan und entsprechend viel zu erzählen. Genau das tut sie in ‘Nix wie Zores!’. Mit viel Humor, gespitzter Feder und großem Feingefühl gibt sie Geschichten vom jüdischen Leben und Lieben im wahrsten Sinn zum Besten. Kein Buch zum brüllenden Schenkelklopfen, aber zum vergnügten Schmunzeln, leisen Lächeln und bisweilen auch zum Nachdenken.

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Ingrid Brodnig: Einspruch!17.05.2021

Strategien gegen Verschwörungsmythen und Fake News

Verschwörungsmythen und Fake News scheinen in einer Weise überhand zu nehmen, die um den Fortbestand demokratischer Gesellschaften fürchten lässt. Das muss keineswegs so sein, meint die Publizistin Ingrid Brodnig, die sich seit Jahren mit der Thematik befasst. Patentrezepte gibt es zwar keine, wohl aber Strategien, wie man sich selber schützen und Auseinandersetzungen positiv beeinflussen kann. In ihrem jüngsten Buch erklärt sie, wie sich Argumentationsmuster und Taktiken erkennen und entkräften lassen.

Website Brandstätter Verlag Einspruch!
Blog Ingrid Brodnig

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Marlen Schachinger (Hsg): Fragmente – Die Zeit danach16.05.2021

Crowd Funding ist im Literaturbetrieb keine gängige Finanzierungsform, obwohl es eigentlich dem ehemals weit verbreiteten Subsrciptionsmodell nicht unähnlich ist. Marlen Schachinger und Robert Gampus haben sich das zunutze gemacht. Der bei promedia erschienene Band ‘Fragmente: Die Zeit danach’ versammelt Texte von 20 Autorinnen. Quasi nebenbei entstanden ein Hörbuch sowie ein Dokumentarfilm, der die schwierige Arbeits- und Lebenssituation von Autorinnen in Österreich aufzeigt.

Website promedia Verlag Fragmente: Die Zeit danach
Website startnext Arbeit statt Almosen
Website Marlen Schachinger

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Richard Schuberth: Lord Byrons letzte Fahrt15.05.2021

Richard Schuberth zu seiner Geschichte des griechischen Unabhängigkeitskrieges

Ende März 1821 marschierte Alexandros Ypsilantis mit einem kleinen Regiment von Russland kommend ins damals osmanische Moldavia ein. Damit gab er den Auftakt zu einer Revolution, die rund ein Jahrzehnt mit unerbittlicher Grausamkeit toben und als griechischer Unabhängigkeitskrieg in die Geschichte eingehen sollte. Ein blutiger Kampf, in dem das Unvorstellbare zur Regel wurde und nichts war, wie es schien oder scheinen wollte. Zahllose Partikularinteressen prallten in wechselnden Allianzen aufeinander, reguläre und irreguläre Truppen waren nicht unterscheidbar, das Brigantentum erlebte eine Hochblüte. Unsagbares Leid kam über die vorwiegend bäuerliche Bevölkerung.

Den Interessen der damaligen Weltmächte lief der Aufstand eigentlich zuwider, dennoch wären die Geschehnisse ohne ihr Zutun undenkbar gewesen. Doch wer waren jene Griechen, um deren Freiheit es vorgeblich gehen sollte? Wer waren die Türken, und wer die Philhellenen, die aus unterschiedlichen Motiven dafür sorgten, dass die anfänglich fast lächerlich kleine Revolte über Jahre nicht zum Stillstand kam? Und was hat das alles mit uns zu tun? Richard Schuberth versucht, dem auf den Grund zu gehen und findet so manche Erklärung.

Website Richard Schuberth
Wallstein Verlag Lord Byrons letzte Fahrt

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Markus Köhle: Zurück in die Herkunft13.05.2021

Raus aus dem Gegenwartsmatsch und rauf aufs Gedankensprungbrett! Wenn der Slam-Poet und Assoziationsvirtuose Markus Köhle dazu ansetzt, die vielfältigen literarischen Quellen seiner Schreibarbeit vorzuführen, dann kommt viel mehr dabei heraus, als nur ein persönlicher Abstecher in die Literaturgeschichte: In 27 Kurztexten wird quer durch die Genres den eigenen poetischen Idolen auf den Zahn gefühlt, werden Vorbilder geplündert, Respektlosigkeiten ausgekostet und der dichterische Mut der Vergangenheit tollkühn in die Literatur der aktuellen Zukunft überführt.

Ergibt das eine Autofiktion in Leseexperimenten, eine Bestandsaufnahme noch gewitternder Geistesblitze oder den produktivsten Raubüberfall auf den Kanon? In jedem Fall wird hier eine unverwechselbare Stimme der österreichischen Gegenwartsliteratur auf ihre vielfältigen Einflüsse hin lesbar, von Herbeck über Bernhard, Gerstl, Okopenko, Mayröcker, Jonke, Radax, Rühm und Jandl bis zu Pataki, Ujvary, Priessnitz und Kräftner.

In Briefen und poetischen Antwortschreiben, in Nachdichtungen und Fortführungen, in Formvariationen und konkreter Listenpoesie bringt Markus Köhle zum Klingen, was nicht nur für ihn wichtig war, sondern auch für die Gegenwart brauchbar ist. Der Schaulauf dieser Nabelschau will nicht nur die Textquellen ins (ge)rechte Licht rücken, sondern vorführen, wie die Literatur der vergangenen fünf Jahrzehnte sich beständig zu aktuell brennenden Fragen äußert – so man sie zu Wort kommen lässt. (Verlagstext Sonderzahl)

Der Autor und “Sprachinstallateur” Markus Köhle im Gespräch mit Christian Berger (literadio). Eine Medienbiografie der poetischen Art.

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Verlegen gegen das Vergessen – Edition AV Frühjahrsprogramm 202113.05.2021

Seit über 30 Jahren produziert der kleine Verlag ehrenamtlich Bücher. Christian Berger (literadio) spricht mit dem Verlagsleiter Andreas Hohmann über das Frühjahrsprogramm 2021 der Edition AV. Trotz Coronaeinschränkungen wurden 5 neue Bücher verlegt.

Lajos Kassàk – Ein Menschenleben
VIII. Buch Kommune
Räterepublik Ungarn 1919

Sulamith Sparre
Hannah Senesh
Widerstandskämpferin, Dichterin

Ursula Frost, Ulrich Gorki, Wolfgang Krone und Johannes Waßmer (Hrsg.)
Dialog als Prinzip

Festschrift für Hans-Joachim Werner

Ruth Weiss
Der spitze Hut
Roman

Wolfgang Haug
Theodor Plievier.
Anarchist ohne Adjektive. Der Schriftsteller der Freiheit
Eine Biographie

Weiters wurde über die Biografie der afroafrikanischen Freiheitskämpferin Harriet Tubman  gesprochen: Anna-Maria Benz „Freiheit oder Tod“

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Maja Linnemann – Letzte Dinge12.05.2021

Tod und Bestattungskultur in China

Die Sinologin Maja Linnemann nimmt uns in diesem Buch mit auf die Erkundungsreisen, die sie unternommen hat, um einige Antworten zu finden auf Fragen wie: Wie wird in der Volksrepublik China heute mit Sterben und Tod umgegangen? Wie verabschiedet man sich von den Verstorbenen? Wie sehen die Bestattungsrituale in Städten und auf dem Land aus? Woher kommen die Bräuche und Rituale, die man dabei beobachten kann? Was geschieht konkret mit den sterblichen Überresten der rund 10 Millionen Menschen, die in China jährlich versterben? Wie sehen die Orte der letzten Ruhe, sprich Friedhöfe, aus? Wer verdient mit dem Tod sein Geld und wie?

Nach dem Tod ihres Schwiegervaters 2016 begibt sie sich auf intensive Recherche und versammelt in dem Buch nicht nur die Ergebnisse, sondern lässt uns auch an ihrem persönlichen Erfahrungsschatz teilhaben.

Maja Linnemann im Gespräch mit Daniela Fürst. „Letzte Dinge. Tod und Bestattungskultur in China“ ist im Drachenhaus Verlag erschienen.

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Jovana Reisinger – Spitzenreiterinnen12.05.2021

„Lisa kann keine Kinder bekommen, wird verlassen, rastet aus. Laura fiebert ihrer Hochzeit entgegen, dem Höhepunkt jedes weiblichen Lebens. Barbara ist verloren, seit sie Witwe geworden ist, ein kleiner Hund hilft. Verena erbt eine Luxusvilla mit Seeblick, sie steigt auf. Jolie wird entlassen und schwanger. Petra findet die Liebe und zieht um. Tina hat große Angst und trifft eine Entscheidung. In ihrem zweiten Roman feiert Jovana Reisingers die Frauen, die sie nach Frauenzeitschriften benennt. Sie zeigt auf, welchen Rollenzwängen und welcher Gewalt Frauen in unserer Gesellschaft unterworfen sind. Und es werden Tipps, Tricks und Geschlechterstereotype verhandelt. Es ist ein Text über weibliche Wut und Ausdauer mit teils bösem Humor, der jedoch nie seine Protagonistinnen verurteilt.“ (Quelle: Verbrecher Verlag)

Die Autorin, Künstlerin und Filmemacherin erzählt warum ihr Buch nur eine Momentaufnahme sein kann, eine Bestandsanalyse über Frauen in unserer Gesellschaft. Die neun Schicksale, die wir darin kennenlernen, zeigen längst nicht erschöpfend alle Facetten von Sexismus und struktureller Gewalt an Frauen auf. Und trotzdem braucht die Autorin keinen Opferpathos. Sie überzeichnet zwar manchmal und schont ihre Protagonistinnen auch nicht, nie fehlt es aber an ehrlicher Empathie und ein bisschen schwarzem Humor.

Jovana Reisinger im Gespräch mit Daniela Fürst. “Spitzenreiterinnen” ist im Verbrecher Verlag erschienen.

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Barbara Wimmer: Hilfe, ich habe meine Privatsphäre aufgegeben!09.05.2021

Nach ihrem Debut als Romanautorin im Frühling 2020 hat die Journalistin und Publizistin Barbara Wimmer kurz vor Jahresende noch ein Sachbuch vorgelegt. Beiden Büchern gemeinsam ist das Thema Sicherheit digitaler Technologien. Oder besser: ihr Fehlen. Vernetzte Geräte und Services, deren Funktionsweise kaum je transparent ist, sind aus dem Alltag längst nicht mehr wegzudenken. Auch wer sie selbst nicht nutzt, kann sich spätestens bei Betreten des öffentlichen Raumes nicht mehr entziehen. Mittels anschaulicher Beispiele macht die Autorin sichtbar, wo Gefahren lauern und Probleme liegen, aber auch wie man sich schützen und als Einzelperson zu einer positiven Entwicklung beitragen kann. Und muss. Denn die Perspektiven hängen letztlich von uns allen ab.

Website Barbara Wimmer
Facebook Barbara Wimmer
Website mitp Verlag Hilfe, ich habe meine Privatsphäre aufgegeben!

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Carl Laszlo: Ferien am Waldsee09.05.2021

Albert Eibl zur Neuauflage der Erinnerungen eines Überlebenden

März 1945 wurde der junge Carl Laszlo nach Auschwitz-Birkenau deportiert, wo 45 Mitglieder seiner Familie ihrer sofortigen Ermordung zum Opfer fielen. Doch er übersteht die Selektion durch Josef Mengele, übersteht auch alles weitere bis zu seiner Befreiung im Frühjahr 1945. Laszlo gelang es, ein neues Leben zu beginnen. Er hatte Erfolg, avancierte schnell zu einer der einflussreichsten und schillerndsten Persönlichkeiten des internationaler Kunsthandels. Zehn Jahre später verarbeitete er seine Erinnerungen zu einem der frühesten literarischen Zeugnisse des Holocaust. Albert Eibls Verlag ‘Das vergessene Buch’ brachte dieses einzigartige Dokument kürzlich neu heraus.

Verlag Das vergessene Buch Ferien am Waldsee
Wikipedia Artikel Carl Laszlo

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Claudia Tondl: Klosterneuburg sagst du01.05.2021

Das Buch „Klosterneuburg sagst du“ ist das Ergebnis eines community.art.projektes, das die Dramatikerin Claudia Tondl gemeinsam mit dem KUNSTLABOR Graz, der Caritas Pflege NÖ-Ost und dem Netzwerk Klosterneuburg Gut leben mit Demenz umsetzte. Durch Gespräche mit hochbetagten, an Demenz erkrankten Klosterneuburger*innen im Rahmen von Erzählcafés entwickelte Claudia Tondl die literarische Grundlage für das nun vorliegende Buch. Aus einzelnen Worten und Sätzen entsteht nach und nach ein dichtes Gewebe aus Erzählfragmenten. Melancholie, Sentimentalität und Sehnsucht nach Vergangenem ist zu spüren. Auch das Schwere, Bedrohliche wird sichtbar, man hört von einer Generation, die sich bemüht aus dem Krieg wieder in einen Alltag zu finden, die sich lieber an den Wiederaufbau erinnert, daran wie alles besser wurde, als an die traurigen Erlebnisse und Erfahrungen.

Die Vielstimmigkeit des Textes vereint sich in einem “Du”, das angesprochen wird. Vielleicht ist das Klosterneuburg? Im Dialog zwischen Text und Bild, im Nicht- und Wiedererkennen, in Leerstellen, Auslassungen und der Wiederholung im Sinne eines Wieder-Holens spricht das Buch mit seinem Leser, seiner Leserin. Es lädt ein zum Weitersprechen, Weitererzählen.

Claudia Tondl legt damit eine lyrische Verdichtung eines mehrjährigen Prozesses der Auseinandersetzung vor. Eine komplexe Übersetzungsarbeit, die Leser*innen eine mehrdimensionale Rezeption ermöglicht.

Mehr Informationen zu dem Projekt unter https://www.kunstlabor-graz.at/projekte/ein_ort_und_sein_gedaechtnis_-_klosterneuburg_erzaehlt

Literaturedition Niederösterreich. Frühjahr 2021.

Die Autorin Claudia Tondl im Gespräch mit Christian Berger (literadio).

 

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Jürgen Kaizik – Ich und der Andere28.04.2021

„Für den Weltstar Jim Morrison scheint alles zu Ende, bevor es richtig losgegangen ist. Zwar hat der gescheiterte Filmstudent zusammen mit Gleichgesinnten seine eigene Band, The Doors, gegründet, aber ihre Karriere droht in schäbigen Vorstadtspelunken von Los Angeles zu versanden. Drogen, Alkohol und Sex sind eben leichter zu haben als die neue, authentische Musik, von der sie gemeinsam träumen. Eines Abends sitzt ein Typ im Publikum, der dort nicht hinpasst. Seine bloße Anwesenheit stört – und Jim verliert die Nerven. Von da an wird alles anders. Hinterher nennt Jim den Fremden Hölderlin, weil er ihn an eine Zeichnung dieses vor langer Zeit im Wahnsinn verstorbenen Dichters erinnert. Jim Morrison soll im Sommer 1971 in Paris gestorben sein. Angeblich in einer Badewanne ertrunken. Doch niemand, der ihn kannte, hat seine Leiche gesehen. Vielleicht liegt ein leerer Sarg in jenem Grab auf dem Friedhof Père Lachaise, auf das viele Menschen bis heute frische Blumen legen.“ (Quelle: Braumüller Verlag)

Jürgen Kaizik bringt in seinem Roman zwei Männer zusammen, die sich im realen Leben niemals hätten begegnen können. Für den Autor haben die beiden – Friedrich Hölderlin und Jim Morrison – aber viel gemeinsam. Sie versuchten zu Leben, was ihnen ihr Innerstes vorgab und sind, jeder für sich auf seine Art, daran zerbrochen.

Der Autor im Gespräch mit Daniela Fürst. Das Buch ist im Braumüller Verlag erschienen.

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Herbert Dutzler: Die Welt war eine Murmel22.04.2021

“Herbert Dutzler entführt diesmal nicht ins Revier des Altausseer Polizisten Franz Gasperlmaier, sondern in die Zeit seiner eigenen Kindheit. Die Welt seines Protagonisten Siegfried kennt der Bestseller-Autor ganz genau: Auch er ist in den 60er Jahren aufgewachsen, hat Kracherl geschlürft und sich mit Winnetou in den Wilden Westen geträumt.
Herbert Dutzler gewährt dir einen kindlichen und erfrischend anderen Blick zurück in jenes Früher, in dem nicht wirklich alles besser war, aber an das wir uns doch so gern erinnern. ” (Haymon Verlag)

Kein Nostalgischer Rückblick in die schöne alte Zeit sondern eine Einladung das eigene Hier und Jetzt im Kontext der zeitlichen Entwicklung zu reflektieren. Geschlechtliche Rollenbilder, Esskultur, Freizeitgestaltung, Reisefreiheit, Kommunikationsverhalten und Technologieentwicklungen sind nur einige Aspekte des Alltags die beleuchtet werden.

Der Autor im Gespräch mit Christian Berger. Das Buch ist 2021 im Haymon Verlag erschienen.

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Martin Lechner – Der Irrweg22.04.2021

Sprachgewaltig, komisch und ausdrucksstark erzählt Martin Lechner die Geschichte von Lars, einem Schulabbrecher, der seinen Zivildienst in den Werkstätten einer Psychiatrie ableistet. Nur im „Brockwinkel“ findet Lars Zuflucht vor seiner Mutter, deren Übergriffe schlimmer sind als jeder tobende Patient. Hier begegnet Lars auch der Insassin Hanna, die ihn aus dem Nichts in die herrlichsten Handgreiflichkeiten verwickelt, deren Kompromisslosigkeit jedoch bald bedrohliche Ausmaße annimmt. Ist sie es, die das Auto des Werkstättenleiters abgefackelt hat? Und werden die Flammen ihrer Amour fou bald auch den durchs Leben stolpernden Lars verbrennen? Und kann, wer auf dem Irrweg ist, je zurückfinden in ein geordnetes Leben?“ (Quelle: Residenz Verlag)

Martin Lechners eigenes Großwerden mit Kinderzimmerfensterblick zur psychiatrischen Anstalt, in der auch sein Vater arbeitete und historische Figuren wie die des Phineas Gage, bilden die Grundlage für seinen neuen Roman über einen jungen Mann, der durch die Menschen und Geschehnisse um ihn droht sich völlig zu verlaufen…oder verhält es sich genau umgekehrt? Ein „abgründiges und lustvolles Verwirrspiel der Sonderklasse“ ist es tatsächlich und am Ende bleibt die Frage, wer sich denn nun auf dem Irrweg befindet.

Der Autor im Gespräch mit Daniela Fürst. Das Buch ist im Residenz Verlag erschienen.

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Eva Schörkhuber: Die Gerissene17.03.2021

„Mira hat genug vom Landleben. Schon seit ihrer Kindheit fühlt sie sich im Dorf fremd und unverstanden. Ohne einen Cent in der Tasche reist sie in die Welt hinaus, um ihren Platz darin zu finden. In Marseille macht sie sich mit dem Upcycling alter Kleidung einen Namen, in Oran näht sie aus Djellabas Minirocktaschen und in der Sahara schließt sie sich einer Reisekarawane an und arbeitet in einem Flüchtlingscamp mit. Stets begegnet Mira den Menschen und Umständen mit wachem, kritischem Blick und dem Drang, einen Beitrag zu leisten. Als in Havanna ihre Erwartungen auf eine echte, lebendige Revolution enttäuscht werden, gründet sie eine neue aufständische Bewegung. Wieder steht Mira vor einer Chance, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Doch diesmal muss sie alles riskieren.“ (Quelle: Edition Atelier)

Eva Schörkhuber im Gespräch mit Daniela Fürst über die Geschichte einer jungen Frau, die ihren inneren Wunsch nach Weite in die Welt hinaus trägt und dabei mit aller Ambivalenz erfährt, was passieren kann, wenn man versucht das Leben anderer besser machen zu wollen.

Das Buch ist in der Edition Atelier erschienen.

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Michael Schmölzer: Die Befreiung Wiens04.12.2020

Ein Gespräch mit dem Autor Michael Schmölzer über das 2020 im Theodor Kramer Verlag erschienene Buch “Die Befreiung Wiens –
April 1945. Gespräche mit Überlebenden.”

Zum 75. Jahrestag der Befreiung Wiens durch die Rote Armee kommen 17 Frauen und Männer zu Wort, die während der Kämpfe 1945 in der Stadt waren und sich an die Ereignisse erinnern können. Sie waren noch Kinder oder Jugendliche und erlebten gemeinsam mit ihren Eltern die Bombenangriffe. Sie wurden als Kindersoldaten missbraucht und mussten den Schutt der zerbombten Häuser wegräumen. Was den einen Rettung vor der Bedrohung durch die Nationalsozialisten war, bedeutete für andere neue Gefahr. Es ist ein vielfältiges und in vielem auch neues Bild, das der Journalist und Autor und seine ZeitzeugInnen von den Ereignissen zeichnen.

Ergänzt werden die Berichte der Zeitzeugen durch kontextualisierende Einschübe mit historischen Fakten zu den letzten Kriegstagen und die damit zusammenhängenden über Generationen hinaus wirkenden Traumatisierungen.

Gast: Michael Schmölzer
Redaktion: Christian Berger
Verlag: Theodor Kramer

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Rudi Burda: Zweitzeuge – Geschichten aus dem Widerstand29.11.2020

In seinem Roman verknüpft Rudi Burda die Erinnerungen seiner Eltern und ihrer GenossInnen aus dem antifaschistischen Widerstand rund um den Sandleiten Hof mit fiktiven Erzählungen, deren verbindendes Motiv die gelebte Solidarität unter schwierigsten Bedingungen ist.

Rudi Burda, Jahrgang 1951, Wiener Liedermacher, aufgewachsen in Ottakring und Hernals. war Lehrer, ist als „Zweitzeuge des Widerstands“, vorwiegend an Wiener Schulen unterwegs. (Theodor Kramer Verlag, Wien)

Im Gespräch mit Christian Berger erzählt er über die Entstehung des Buches, seine Arbeit als Zweitzeuge und Musiker. Zwei Lieder über den Widerstand rahmen das Gespräch.

Gast: Rudi Burda
Produktion: literadio-Christian Berger
Theodor Kramer Verlag

Musik: Rudi Burda, liederstand immerhin. sand im getriebe / a handvoll leut im widerstand

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Sonja Gruber: Dichtungen II16.07.2020

Prosaische Miniaturen und Gedichte

„Dichtungen II ist eine neue, umfangreiche Sammlung poetischer Miniaturen und szenischer Erzählungen. Nach dem Debütband Dichtungen geht das Nachfolgewerk sowohl inhaltlich als auch sprachlich neue Wege.
In dem Band eröffnet sich eine Vielstimmigkeit der Worte, die sich der Alltagsbegrifflichkeit — nicht selten spielerisch — entziehen. Laut und Bedeutung verschwistern sich in Verdichtungen, aber nicht ohne rätselhafte Brüche. Kaum glaubt man zu verstehen, sträubt sich eine widerspenstige Wortfaser und bohrt sich in die Gewusstheit. In den Gedichten schwingt Seele, aber leise und unaufdringlich.“ (Quelle: Edition fabrik.transit)

Mit ihrem ersten Lyrikband „Dichtungen“ war Sonja Gruber auf der Frankfurter Buchmesse 2019 bei literadio zu Gast. Nun ist der zweite Band erschienen, der die Entwicklung ihres Schreibens verdeutlicht und noch stärker mit einzelnen Worten spielt, die ihr situativ begegnen und sich assoziativ im Schreiben widerspiegeln. Teils hart und auch schmerzhaft bringt sie auch ihre gesellschaftlichen Reflexionen auf den Punkt und beschäftigt sich viel mit der Vielschichtigkeit sozialer Beziehungen.

Sonja Gruber im Gespräch mit Daniela Fürst. Dichtungen II ist wie der erste Band Dichtungen in der Edition fabrik.transit erschienen.

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Kurt Kotrschal: Sind wir Menschen noch zu retten?10.06.2020

Gefahren und Chancen unserer Natur. Ein Plädoyer für die liberale Demokratie.
„Menschliches Verhalten treibt unsere Biosphäre in ihr heutiges Multitrauma. Doch was sind die evolutionären Grundlagen menschlichen Verhaltens? Und welcher Handlungsspielraum bleibt uns angesichts von Klimakrise und Artensterben? Auf Basis seiner Erkenntnisse zur menschlichen Natur ist sich Kurt Kotrschal sicher: Nur eine liberale Demokratie mit breiter Partizipation, Gleichstellung der Geschlechter und starker Gemeinwohlorientierung ist in der Lage, das Überleben des Menschen und des Planeten zu gewährleisten. Weder Patriarchat noch gewaltsame autoritäre Herrschaftsformen haben genug Lösungspotential, um die zahlreichen, auch radikalen Verhaltensänderungen auf individueller und auf gesellschaftlicher Ebene zu fördern, die heute notwendig sind. Noch haben wir eine Chance – nutzen wir sie!“ (Quelle: Residenz Verlag)

Kurt Kotrschal ist Verhaltensforscher und Autor. Er war 1990 bis 2018 Professor für Verhaltensbiologie an der Uni Wien und leitete die Konrad Lorenz Forschungsstelle für Ethologie in Grünau. 2010 wurde er als Wissenschaftler des Jahres ausgezeichnet. Im Gespräch mit Daniela Fürst betont er die Bedeutung einer menschengerechten und faktenbasierenden Politik und erklärt einige wesentliche Grundkonstanten der „Conditio Humana“, die es dabei zu berücksichtigen gilt. Vor dem Hintergrund der Coronakrise hat sich für ihn zum einen vieles davon noch deutlicher hervorgetan und bestätigt, aber auch gezeigt, dass eine solche Politik möglich wäre.

Das Buch ist im Residenz Verlag in der Reihe UNRUHE BEWAHREN erschienen.

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Karel Hynek Mácha: Mai06.05.2020

Übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Ondřej Cikán
Illustriert von Antonín Šilar

“Es war spät Abend – erster Mai – abends der Mai war Liebeszeit.” Mit diesen Worten beginnt das Kurzepos über Liebe und Tod des tschechischen Romantikers Karel Hynek Mácha (1810–1836). Ein Räuberhauptmann wird hingerichtet, weil er die Verführung seiner Geliebten gerächt hat. In eindrucksvollen Bildern verabschiedet er sich von der Erde. Das Kurzepos Mai ist nicht nur eines der berührendsten Werke der Romantik, es diente auch wegen seines avantgardistischen Bilderreichtums den tschechischen Surrealisten als Vorbild und stellt bis heute ein Fundament der tschechischen Dichtung dar. (Quelle: Ketos Verlag)

Im Gespräch mit Daniela Fürst erzählt der österreichisch-tschechische Dichter und Übersetzer Ondřej Cikán nicht nur über seinen persönlichen Bezug zum Epos, sondern auch über die unterschiedlichen Rezeptionsebenen, die das Werk über die Jahre erfahren hat. Zudem beschreibt er die Herausforderung, die das Stück mit seinen formalen Eigenheiten an ihn als Übersetzer gestellt hat und seine Intention, den Inhalt besonders präzise zu übertragen.

Das Buch ist im Ketos Verlag erschienen.

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Paul Auer: Fallen06.05.2020

Im Leben des Mittzwanzigers Christian passieren seltsame Dinge. Seine neue Nachbarin hat rote Augen und beherbergt zwei geheimnisvolle Flüchtlinge. Immer öfter träumt er davon, wie die Geschichte Jesu nach der Kreuzigung weitergegangen sein mochte und spinnt sich in eine Sage über den Teufel ein, die seine Familie seit Generationen in Atem hält. Ein ominöses Foto bringt ihn und seinen Freund Stefan dann auf die Spur einer Verschwörung. Hatte Christian sich nicht längst mit seinem unspektakulären melancholischen Alltag arrangiert? Umso verstörender, welch unerbittlichen Sog die Fiktion ausübt, wie sie nach und nach die behagliche Normalität auslöscht. Bald wird ihm klar, dass er seinen ganzen Heldenmut zusammennehmen, die Grenzen seiner Wahrnehmung sprengen und sich seinen schlimmsten Ängsten aussetzen muss. Ist er in dem Spiel das Opfer oder ist er der Täter? Ist er wirklich der, für den er sich hält? (…) Ein märchenhafter Roman über die Wirkmacht von Mythen, Träumen und Traumata, über Identität, Entfremdung und die Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies. Vor allem aber erzählt Fallen von einer großen Freundschaft, einer Liebe, die jede Grenze, selbst die des Todes, überwindet.“ (Quelle: Septime Verlag)

Paul Auer wirft in seinem zweiter Roman nicht wenige Fragen auf: Was wäre, wenn Jesus seinen Tod nur vorgetäuscht hätte und der Teufel nichts lieber als ein beschauliches Leben führen möchte? Was wäre, wenn sich hinter dem Lichtbringer jemand ganz anderes verbirgt und „Shangri La“ in Wahrheit ein verstecktes österreichisches Bergdorf ist? Und was wäre, wenn alles nur in Christians Kopf passieren würde? Im Gespräch mit Daniela Fürst bringt der Autor nicht nur ein bisschen Licht in die Sache, sondern verweist auch auf den real-gesellschaftlichen Hintergrund, vor diesem Christians Erlebnisse noch eine weitere Bedeutung erhalten.

Der Roman ist im Septime Verlag erschienen.

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jeder tag ist ein gedicht21.03.2020

Nicht nur der Corona Virus hat seinen Ausgang in China genommen. Auch die Idee hier täglich auf unserer Webseite ein Gedicht hörbar und lesbar zu machen. stammt von dort. Lyrik ist in China sehr beliebt und verbreitet. Die tägliche Online Publikation von Gedichten erfreut die ChinesInnen und bietet gleichzeitig eine Plattform für den Diskurs, der so auch die strenge Zensur überwindet. Heute ist der “Welttag der Poesie” – dies ist zufällig, aber durchaus passend für den Start unserer Aktion.

Christian Berger spricht mit Martin Winter, der als Übersetzer und Schriftsteller arbeitet, und viele Kontakte aus seiner Zeit in der er in China lebte immer noch pflegt über die aktuelle Situation in China, die Auswirkungen der strengen Ausgangssperre und die Bedeutung der Lyrik in China.

Martin Winter publiziert beim Verlag Fabrik.Transit (https://www.fabriktransit.net/)

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Stefan Soder: Die Tour08.01.2020

“Ein Lehrer, der die Schule schwänzt, um sich intimen Obsessionen hinzugeben. Ein erfolgreicher, mit sich hadernder Berater in der internationalen Finanzbranche im privaten Gewissenskonflikt. Mithilfe von dessen Ehefrau überredet Bernd seinen alten Freund Franz zu einer gemeinsamen Skitour. In ihrer Jugend unzertrennlich haben die beiden seit vielen Jahren nichts mehr zu zweit unternommen. Während sie den Berg besteigen, tauchen sie in ihre Vergangenheit ein, die sie verbindet und zugleich unausgesprochen zwischen ihnen steht. Die Perspektive wechselt hin und her wie die Serpentinen, über die sie den Berg hinauf spuren, wie die Schwünge, die sie bei der Abfahrt in den Schnee setzen. Ein Hin und Her, wie auch die Gedanken der beiden changieren, zwischen Offenheit und Rollenspiel, Verklärung und Groll, Verständnis und Abscheu, Vertrauen und Distanz, endgültigem Bruch und neuer Hoffnung.” (Quelle: Braumüller Verlag)
In seinem dritten Roman erzählt Stefan Soder über Heimat und Entwurzelung, über Freundschaft, ihre Quintessenz und ihr mögliches Ende. Aber auch über die Auswüchse unserer Leistungsgesellschaft, sei es in der Enge der dörflichen Struktur oder in der Weite der globalisierten Welt.

Der Autor im Gespräch mit Daniela Fürst.

Das Buch ist im Braumüller Verlag erschienen.

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Unterhaltung mit Haltung – Andreas Nastl: Achtung Fräskante27.12.2019

Haben Astronauten einen Schutzpatron? Warum sind Straßen barrierefrei, Wohnhäuser aber nicht? Warum sind Zukunftsforscher nicht allesamt Lottomillionäre? Wann kommt die Bibel für Veganer? Über all das und noch vieles mehr macht sich der niederösterreichische Andreas Nastl in seinem Debüt-Programm „Vorsicht Fräskante!” so seine Gedanken. Christian Berger unterhielt sich mit ihm über die Entwicklung des Programmes, Haltungsübungen und das Spezielle an bühnentauglichem Philiosophieren über die Welt. Auszüge können im Video angesehen werden.

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Thomas Ballhausen: Das Mädchen Parzival11.12.2019

Gedichte, mit einer Bildstrecke von Chris Saupper und einem Nachwort von Matthias Schmidt.

“Thomas Ballhausens erzählerische Lyrik ist Antike und Zeitgeist, Philosophie und Punk, bringt historische Helden und mythologische Figuren aufs Tapet und greift auf die großen Narrative der Menschheit zurück. Einmal ganz Galan, konziliant in der Wortwahl, einmal tiefgehend mit Wilde’scher Leidenschaft und Verve, dann wieder kaltschnäuzig mit einem kräftigen Schuss noir erzeugen die balladenhaften Texte einen zeitlosen Nachhall. Fragen nach Mechanismen menschlichen Handelns und der Verfasstheit von Ritualen werden laut; der Dichter zerlegt althergebrachte Machtmuster, lässt Geschlechterrollen bersten und bleibt bei all dem ein Erzähler cinematografischen Ausmaßes: Die Intensität der Sprache ist körperlich spürbar. Sie changiert von tabubehaftet zu lustvoll und ergießt sich immer wieder in düstere Wortkaskaden.
Der renommierte Fotograf Chris Saupper fungiert als Bildredakteur und hat die Lyrik Ballhausens mit zeitgemäßen visuellen Ergänzungen versehen.” (Quelle: Limbus Verlag)

Thomas Ballhausen und Chris Saupper luden zur Buchpräsentation in die Buchhandlung Yellow ein und im Gespräch mit Daniela Fürst sprachen die beiden über ihre Zusammenarbeit, ihre individuellen künstlerischen Entstehungsprozesse und Inspirationsquellen.

Das Buch ist im Limbus Verlag in der Reihe Limbus Lyrik erschienen.

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Isabella Breier: Mir kommt die Hand der Stunde auf meiner Brust so ungelegen, dass ich im Lauf der Dinge beinah mein Herz verwechsle.27.11.2019

Ein Lyrikband in 12 Kapitel, mit Illustrationen von Hannah Medea Breier.

Erschienen in der Edition fabrik.transit.

Isabella Breier im Gespräch mit Daniela Fürst über die Entstehungsgeschichte ihres 2019 erschienenen Lyrikbands, der unterschiedliche Gedichte aus mehreren Arbeitsjahren umfasst. Neben den Aspekten, die bei der Sortierung der Gedichte in die 12 Kapitel zum Tragen kamen, und der Rolle der Bilder, die ihre Tochter Hannah Medea Breier für die Kapitel geschaffen hat, erzählt die Autorin auch von den Entstehungsprozessen selbst, der Unmittelbarkeit und Dringlichkeit mancher Gedanken und den Überraschungen, die einige Gedichte auch ihr selbst im Nachhinein bereiten.

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Otto Hans Ressler: Die Verleumdung20.11.2019

Eine Novelle mit einem Vorwort von Oliver Rathkolb.

„Ende des 19. Jahrhunderts wird ein jüdischer Industrieller von einem deutschnationalen Reichsratsabgeordneten beschuldigt, dem Heer unbrauchbar gemachte Gewehr-Schlösser zu liefern. Ziel dieser hochverräterischen Sabotage sei es, die k. u. k. Armee so zu schwächen, dass von Österreich-Ungarn aus die »jüdische Weltherrschaft« errichtet werden könne.

Der Industrielle klagt. Vor Gericht erweist sich bald, dass die Vorwürfe keinerlei Substanz haben. Doch der Reichsratsabgeordnete funktioniert die Gerichtsverhandlung in eine Wahlkampfveranstaltung um, in der er unter dem Jubel seiner Anhänger ein geheimbündlerisches Komplott der Juden heraufbeschwört.

Vieles, was in diesem Gerichtsverfahren behauptet wird, hört sich erschreckend vertraut an. In Begriffen wie »Weltjudentum«, »Finanzjudentum« und Chiffren wie »Ostküste« spukt dieses Gedankengut noch immer in den Köpfen viel zu vieler Leute herum. Offenbar konnte nicht einmal der Holocaust dem Irrsinn von der »jüdischen Weltverschwörung« ein Ende bereiten.“

(Quelle: Edition Splitter)

Im Gespräch mit Daniela Fürst erzählt der Autor nicht nur von der Entstehung des Buches, den zugrundeliegenden wahren Begebenheiten und seinen Beweggründe, sondern verweist deutlich auf die Aktualität der Geschehnisse was unsere Poltik und Gesellschaft betrifft.

Lesung von Marius Gabriel. Die Novelle ist in der Edition Splitter erschienen.

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Louise Werner, Verena Mermer (Hg.): “… aber mir hat der Marxismus besser gefallen!”10.10.2019

Erinnerungen 1931 bis 2001

“Louise Werners Leben beginnt mit einer Kindheit im Roten Wien und unter dem Austrofaschismus. Kurz vor ihrem zehnten Geburtstag muss sie die Machtergreifung der Nationalsozialisten miterleben. Ihr nach den Nürnberger Gesetzen jüdischer Vater, Angehöriger einer Widerstandsgruppe, wird 1944 im KZ Warschau ermordet. Als überzeugte Sozialistin kritisiert Werner die großen Versäumnisse nach der Befreiung. Sie sieht sich erneut mit autoritären Denk- und Handlungsmustern konfrontiert, mit den Auswirkungen rechter Männerbündelei und politischer Seilschaften auf das „Private“, auf Frauen und Kinder.
Louise Werners Autobiographie liest sich als Lehrbuch für konkrete Empörung. Nicht ein Distanzieren und Verachten wird nahe gelegt, sondern ein genaues Benennen und Bekämpfen dessen, was schief lief in der Zweiten Republik – im Hinblick auf die Rechte und Lebensentwürfe der in der NS-Zeit Zurückgesetzten und besonders der Frauen.” (Quelle: Verlag der Theodor Kramer Gesellschaft)

Louise Werner (Pseudonym), geboren 1928 in Wien. Besuch des Konservatoriums, Studium der Geschichte. Tätigkeiten als Haushaltsarbeiterin, Geigerin, Sekretärin und Bibliothekarin. Verantwortliche für Kinder- und Jugendliteratur und Verfasserin von Rezensionen an der Städtischen Bücherei Wien. Louise Werner verstarb am 6. März 2018 in Wien.

Die Herausgeberin Verena Mermer im Gespräch mit Daniela Fürst. Sie erzählt über die Entstehungsgeschichte des Buches, die intensive Arbeit am Text und den generellen Umgang mit ZeitzeugInnenschaft und deren Bedeutung für die Gegenwart.

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Barbara Neuwirth: Helden, Heldin, Superhelden27.09.2019

Neuwirth rückt Heldinnen und Helden ins Licht, die es in allen Lebensbereichen gibt. Viele Menschen haben ihre ganz persönlichen Helden und ebenso viele sehnen sich nach ihnen.

Beteiligte:
Barbara Neuwirth (Autor/in)
Erika Preisel (Redakteur/in)

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Tatjana Kruse: Tannenduft mit Todesfolge26.09.2019

Kruse beschert uns einen kein bisschen besinnlichen, dafür aber kriminell komischen Weihnachtskrimi, inklusive diverser Leichen unter dem Weihnachtsbaum.

Beteiligte:
Tatjana Kruse (Autor/in)
Herbert Gnauer (Redakteur/in)

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Towander Flagg: Der Galgen fragt nicht, welcher Hals – ein Revulva Western26.06.2019

“Nebraska im Jahr 1872. Die Kopfgeldjägerin Annie Goodlick wird von einem Prediger beauftragt, sich auf die Suche nach einer Bankräuberin zu machen, die am Tod seiner Ehefrau Schuld trägt. Auf die Räuberin, die berüchtigte Revolverheldin Mary Dippin, ist für „tot oder lebendig“ ein Kopfgeld ausgesetzt, doch dem Prediger ist daran gelegen, dass Dippin lebend zurück nach Sioux City gebracht wird und einen fairen Prozess bekommt.
In der Sommerhitze des Mittleren Westens macht sich Annie auf den Weg, ohne zu ahnen, dass sich ihr Auftrag weitaus perfider entwickeln könnte als gedacht. Zwar dauert es dank ihrer Gewitztheit nicht lange, bis sie Mary Dippin gefangen nehmen kann, doch auf dem Weg über die Prärie nach Sioux City hat Annie schwer damit zu tun, ihren Auftrag zu erfüllen. Ihr Pferd lahmt, andere Kopfgeldjäger wollen sie ihrer Gefangenen berauben, Mary Dippins gesetzlose Kumpanen sind ihnen auf den Fersen und dann geht auch noch der Whiskey zur Neige.
Zudem erfährt Annie nach und nach, dass Dippin, die ihr inzwischen als gar kein so schlechter Mensch mehr erscheint, den Mord, für den sie hängen soll, gar nicht begangen haben will.” (Quelle: http://www.querverlag.de)

Die Autorin Towander Flagg, alias Katja Langmaier, erzählt im Gespräch mit Daniela Fürst über ihre Intention und die Entstehungsgeschichte des Romans, der als Kurzgeschichte angelegt war und sich am Ende als Roman entpuppt hat. Weder ganz satirisch, noch reine Liebesgeschichte wirft der Westernroman Fragen rund um Gerechtigkeit, Patriarchat und Geschichtsdarstellung auf.

Katja Langmaiers Romandebüt ist im Querverlag erschienen.

Spezieller Dank gilt der Buchhandlung Stuwerbuch, die uns für das Interview das Lager bei ihnen aufschlagen lies und uns sogar  noch einen Drink spendierte…

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litonair: Finale 9th univie poetry slam16.06.2019

Auszug aus dem Finale des 9th univie poetry slams vom 15.6.2019.

Die vollständigen Mitschnitte der Vorrunde (https://cba.fro.at/409862) und des Finale (https://cba.fro.at/409866) sind ebenfalls im Archiv abrufbar.

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9th Univie Poetry Slam – Teil 2: Finale16.06.2019

Mitschnitt der Veranstaltung vom 15. Juni 2019 im Hof 2 des AKH Uni-Campus

Mitwirkende: Markus Köhle, Anna Babka, Peter Clar, Clara Felis, Resi Auer, Valentina, Paul, Käthl, Elena Sarto, Gazelle, Mieze Medusa, Somali Holztischseminar, Lee Weichsel

Link zu Teil 1: Vorrunde

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9th Univie Poetry Slam – Teil 1: Vorrunde16.06.2019

Mitschnitt der Veranstaltung vom 15. Juni 2019 im Hof 2 des AKH Uni-Campus

Mitwirkende: Markus Köhle, Anna Babka, Peter Clar, Clara Felis, Resi Auer, Valentina, Paul, Käthl, Elena Sarto, Gazelle, Mieze Medusa, Somali Holztischseminar, Lee Weichsel

Link zu Teil 2: Finale

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Ursula Kowanda-Yassin: Öko-Dschihad08.05.2019

Der grüne Islam – Beginn einer globalen Umweltbewegung.

Was bedeutet Öko-Islam, und kann man wirklich von einer globalen Bewegung sprechen? Inwiefern kann man aus dem Islam Handlungsanweisungen für ökologische Nachhaltigkeit ableiten? Kann ein “Öko-Islam” neue Impulse setzen, damit sich die Musliminnen und Muslime weltweit mit ihrer Umwelt stärker identifizieren? Wie geht die muslimische Welt mit dem Thema Ökologie um? Was ist das Spezifische am Öko-Islam? Wann und wo entstanden die ersten Initiativen? Und wie leben Musliminnen und Muslime dieses neue Bewusstsein in ihrem Alltag? All diesen Fragen widmet sich das Buch von Ursula Kowanda-Yassin, das 2018 im Residenz Verlag erschienen ist. Das Buch bietet erstmals eine spannende Reise durch die mannigfaltige Welt muslimischer Nachhaltigkeitsbestrebungen. Dabei legt die Autorin ihren Fokus auf Nichtregierungsorganisationen, die von Muslime und Musliminnen aufgebaut wurden und deren Engagement aus dem Bemühen kommt, die eigene Religion zu leben und die Natur zu schützen.

Die Autorin im Gespräch mit Daniela Fürst. Das Buch ist im Residenz Verlag, in der Reihe “Leben auf Sicht” erschienen.

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Klaudia Zotzmann-Koch: Literatur und Datenschutz06.02.2019

Die Autorin Klaudia Zotzmann-Koch ist auch Podcasterin, Aktivistin im Chaos Computer Club Wien (C3W) und Datenschutzexpertin. Im Gespräch mit Christian Berger gibt sie Einblick in ihre bisherigen Romane, den Literaturbetrieb und die Datenschutzproblematik beim kreativen Schreiben und recherchieren.

Weiterführende Informationen bietet ihr Weblog Vienna Writer’s Blog and Podcast oder der “Datenschutz Podcast

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Richard Schuberth: Narzissmus und Konformität. Selbstliebe als Illusion und Befreiung31.01.2019

Spätestens seit Donald Trumps Wahl ist Narzissmus als tadelnswerter Charakterzug wieder in aller Munde. Tatsächlich kennt zwar nicht jeder einen machthungrigen Manager, aber doch einen (ehemaligen) lieblosen Lebensabschnittspartner, auf den das Urteil unbedingt zutrifft: egoman, überheblich, unsozial. In seiner ebenso elegant wie angemessen polemisch verfassten Bestandsaufnahme nimmt Richard Schuberth unsere egozentrischen Lebenswelten in den Blick, vergisst dabei aber nicht das Sprechen über Narzissmus und dessen hochinteressante historische Genese. Kritikwürdiger als die Persönlichkeitsstörung scheint oft ihre Beurteilung: Wie kommt es, dass überaus gestrengen Kulturkritikern und abrechnungsfreudigen Psychologen die verfemte Extravaganz vor allem bei Frauen und Homosexuellen aufstieß? Wie ist es überhaupt um das Ideal einer Gesellschaft bestellt, in der man sich nichts herausnehmen soll? Die Kritik des Narzissmus erweist sich in der Konkurrenzgesellschaft als Einübung in den Konformismus und dieser selbst als Ausdruck eines kollektiven Narzissmus. So ist es umso wichtiger, gesunde Formen widerständiger Selbstliebe zu erproben, die den Pfau durchaus zum Maskottchen haben dürfen. So der Klappentext des Buches…

Der Autor Richard Schuberth im Gespräch mit Daniela Fürst.

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Otfried Krzyzanowski – Kaffeehausliterat, Bohemien, Hungerkünstler16.12.2018

Gespräch mit Elisabeth Buxbaum und Christian Fridrich über den Kaffeehausliteraten, Bohemien und Hungerpoeten Otfried Krzyzanowski, der um 1900 in Wien lebte und verhungerte.

Publikation: Elisabeth Buxbaum, Christian Fridrich (Hrsg.) Otfried Krzyzanowski “Diese Zeit ist nicht die meine und die Tage fliehn.” , 2018, Wieser Verlag

Interview / Produktion: Christian Berger

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Krimis im Wieserverlag16.12.2018

Gespräch mit dem Verleger Lojze Wieser über die Kriminalromane im Verlag. Insbesondere werden die 2018 erschienen Kriminalromane von Meta Osredkar “Mörderische Idylle” (spielt in Slowenien) und Silvija Hinzmann “Die dunkle Seite der Bucht” (spielt in Istrien) besprochen.

Gast: Lojze Wieser (Verleger)
Interviewer: Christian Berger (literadio)

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Evelyn Steinthaler – Mag’s im Himmel sein, mag’s beim Teufel sein06.12.2018

Stars und die Liebe unter dem Hakenkreuz.

Als 1935 die Nürnberger Rassengesetze in Kraft traten, wurde das Leben für interkonfessionelle Paare noch schwieriger und gefährlicher. Evelyn Steinthaler hat sich dem Thema über die Beziehung vier prominenter Paare genähert und illustriert so wie unterschiedlich der Umgang mit dem öffentlichen Druck war. Wir treffen Heinz Rühmann und Hertha Feiler, Joachim Gottschalk und Meta Wolff, Kurt Weill und Lotte Lenya sowie Hansi Burg, die in wilder Ehe mit dem Superstar des deutschen Kinos, Hans Albers, zusammenlebte – und viele ihrer Weggefährten.

Was geschah also mit der Liebe in der Zeit des braunen Terrors? Welchen Schikanen waren Paare in Nazideutschland ausgesetzt, die – wie es in der NS-Diktion hieß – „gemischtrassig“ verheiratet oder liiert waren und die im Rampenlicht standen? Wie erging es jenen Stars, die die Bevölkerung in Propagandafilmen dem NS-Regime konform unterhielten, vom Kriegsalltag ablenkten und gleichzeitig um ihre Liebe kämpften oder diese um der Karriere willen aufgaben?

Evelyn Steinthaler im Gespräch mit Daniela Fürst.
Mag’s im Himmel sein, mag’s beim Teufel sein“ ist im Verlag Kremayr & Scheriau erschienen.

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litonair 10-18: Christian Futscher – Alles außer Lyrik23.10.2018

Aufzeichnung der Buchpräsentation / Lesung von Christian Futscher “Alles außer Lyrik”,erschienen im Czernin Verlag, vom 27.September 2018.

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Eleonore Neiss – Amselmütter26.06.2018

Gespräch mit der Autorin Eleonore Neiss über ihr Hörbuch “Amselmütter”. Es geht um die Träume und Entwicklungen in Beziehungen. Plötzlich wird die Alltagsroutine der gut verheirateten Mehrfachmutter Johanna durch Tom durcheinander gebracht. Selbstreflexion, Verantwortung vs. Gefühle. Eine Geschichte aus dem Alltag vieler Frauen.

Im Gespräch mit literadio erzählt die Autorin über ihre Sicht der Geschichte.

Interview: Christian Berger

Autorin: Eleonore Neiss

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8th univie.slam.poetrie – Lea Kerschhaggl10.06.2018

8th univie.slam.poetrie ’speak up‘ am 9.6.2018 prämierter Beitrag von Lea Kerschhaggl

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8th univie.slam.poetrie – speak up!10.06.2018

Aufzeichnung des 8th univie.slam.poetrie ‘speak up’ am 9.6.2018 im  Arkadenhof der Universität Wien.

Gewinnerinnen: Lea Kerschhaggl (1), Janea Hansen, Mieze Medusa (2. ex aequo)

Moderation: Markus Köhle

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litonair 7-2018: Manfred Rumpl – FINNS IRRFAHRT23.05.2018

Finn ist fünfzehn Jahre alt, Trennungskind, leidenschaftlicher Kletterer und erleidet bei einer seiner Touren einen schweren Unfall. Aus dem Koma jedoch erwacht er mit neuem Geist. Seine Welt hat einen Riss bekommen und aus der bisher unterschwelligen Rebellion gegen den verhassten Stiefvater wird nun offener Aktivismus, in dessen Folge Finn und seine ganze Clique Reißaus nehmen müssen. Ihre gemeinsame Reise beginnt, wobei nur allein Finn ein konkretes Ziel vor Augen hat: seinen leiblichen Vater zu finden…

Manfred Rumpl beschäftigt sich nach “Anatol Hofers Trotz” nun ein zweites Mal mit einem gut bekannten und trotzdem oft nicht verstandenen Lebensabschnitt: der Pubertät. Sein Protagonist macht sich aber auch auf die Suche nach sich selbst, in dem Bestreben Licht in die noch im Dunkeln liegenden Teile seiner Lebens zu bringen.

Der Roman ist im Picus Verlag erschienen. Manfred Rumpl im Gespräch mit Daniela Fürst

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litonair 6-18: Marianne Jungmaier – SONNENKÖNIGE02.05.2018

In Marianne Jungmaiers drittem Roman lernen wir eine Berliner Subkultur kennen. Fast dokumentarisch nähern wir uns über den Protagonisten Aiden einer Lebenswelt voller Parties, Drogen, eletronischer Musik und Fetisch. Ein unbestimmtes wie unverbindliches Leben, das kaum Sicherheiten und ebensowenig Platz für eine Blick auf die eigenen Verletzungen und Unzulänglichkeiten bietet. Einzig der Rausch hilft zu verdrängen.

SONNENKÖNIGE ist im Verlag Kremayr & Scheriau erschienen.

Marianne Jungmaier im Gespräch mit Daniela Fürst

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litonair 5-2018: Alexander Peer DER KLANG DER STUMMEN VERHÄLTNISSE26.04.2018

Philosophie, Erinnerungen, Wortspiele und mehr…all das findet sich in den 50 Gedichten, die Alexander Peer in seinem neuen Gedichtband gesammelt hat. Die programmatische Unterteilung in die fünf Kapitel Kopf, Herz, Bauch, Geschlecht und Hand bezieht die Texte auf Körperteile und verwendet den fragmentierten Körper zugleich als Projektionsfläche, was sich auch in Moussa Kones Zeichnungen widerspiegelt.

DER KLANG DER STUMMEN VERHÄLTNISSE ist im Limbus Verlag in der Reihe Lyrik erschienen und mit 24 Tuschezeichnungen von Moussa Kone versehen.

Der Autor und Journalist bietet für Anfänger und erfahrende Schreibende professionelle Schreiblehrgänge an. Der nächste Termin ist von 3. bis 6. Juli 2018. Fragen und Anmeldung unter peer@peerfact.at.

Ebenfalls eine Möglichkeit mir Alexander Peer zu arbeiten bietet sich im Sommer von 6. bis 10 August 2018, in Form einer Schreibwerkstatt im Rahmen der Sommerakademie des Kulturvereins Künstlerdorf Neumarkt an der Raab. Weitere Informationen und das detaillierte Programm sind zu finden unter www.kuenstlerdorf.net

Der Autor im Gespräch mit Daniela Fürst

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Herbert Dutzler: Am Ende bist du still04.03.2018

Sabine wird von der Mutter, aus falsch verstandener Liebe, ständig überwacht und bevormundet. Bis an einem Weihnachtstag ihre Chance auf Rache gekommen scheint. Haymon Verlag

Beteiligte:
Herbert Dutzler (Autor/in)
Daniela Fürst (Redakteur/in)

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litonair 2-2018: Gerhard Ruiss – Kanzlernachfolgegedichte15.02.2018

Rechtzeitig zum Intensivwahlkampf der österreichischen Nationalratswahl erschienen im Herbst 2017 bei der Edition Aramo die Kanzlernachfolgegedichte von Gerhard Ruiss, Autor, Sänger, literarischer Interessenvertreter. Vor 12 Jahren veröffentlichte er die Kanzlergedichte. Die Kanzlernachfolgegedichte sind nicht nur ihre Fortsetzung, sie setzen auch einen Schlusspunkt hinter rund zwei Jahrzehnte literarischer Beobachtungen österreichischer und internationaler Spitzenpolitik. Der Autor hat sich dabei in die Rolle eines literarischen Korrespondenten versetzt, der zwar nicht unmittelbar, aber doch aktuell auf politische Ereignisse und gesellschaftliche Entwicklungen eingeht.

Christian Berger, literadio, spricht mit dem Autor über politische Sichtweisen, die sich in Lyrik manifestieren.

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lit on air 11-17: Christian Futscher- Wer einsam ist in der großen Stadt19.11.2017

Christian FutscherBuchcover präsentierte seine Erzählsammlung Wer einsam ist in der großen Stadt”, erschienen im Czernin-Verlag, am 16.11.2017 im Weinhaus Sittl in Wien. “In kurzen Texten und längeren Erzählungen nimmt Christian Futscher seine Leserinnen und Leser mit durch die Stadt und die Welt. Er verfasst Nachrufe, sucht mit seinen Protagonisten nach alten und neuen Freunden, Zipfelmützen und einem Nagelzwicker.” (Czernin Verlag)

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Herbert Dutzler: Letzter Fasching29.09.2017

Fasching im Ausseerland und Inspektor Gasperlmaier soll nach einer Morddrohung verdeckt ermitteln. Und trotzdem wird einer erstochen…

Beteiligte:
Herbert Dutzler (Autor/in)
Christian Berger (Redakteur/in)

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literadio on air 9-17: Otto Tremetzberger – Die Unsichtbaren18.08.2017

Otto Tremetzberger: Die Unsichtbaren (Limbus Verlag) – Ein Gespräch mit dem Autor

“Ein Ich führt ein ganz gewöhnliches Leben, Beziehung, Büro, Freunde und Bekannte, man isst Paella mit Kaninchen, man feiert den Geburtstag eines Kollegen. Und doch scheint das Leben nicht echt, nicht wahr.
Menschen sehen aus wie Schauspieler, bewegen sich wie in Rollen, man kippt in Musikvideos, alle reden und reden und der Erzähler sieht nur die sich bewegenden Lippen, als sähe nur er die Wirklichkeit hinter den Fassaden. Etwas in seiner Wahrnehmung – oder überhaupt – stimmt hier nicht.
Da liegt eine Notiz auf seinem Schreibtisch: Du sollst K. anrufen! K., ein alter Freund, ist im Krankenhaus. Der Erzähler bricht auf, besucht den Freund in seiner Kindheitsstadt – die Zweifel lassen sich nicht mehr beiseitewischen: Was ist wahr und wichtig? Ist überhaupt etwas wichtig? Ein trübender Nebel liegt über allem, der immer weiter Rätsel freigibt, wenn er sich lüftet: Die Wirklichkeit könnte genauso gut eine Fototapete sein, deren Details man erkennen würde, käme man nur etwas näher heran …” (Verlagswebseite)

Das Gespräch führte Gabriele Kohlgruber.
Redaktion: Christian Berger

 

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Lesung Wilhelm Kuehs: Dianas Liste06.08.2017

Aufzeichnung der Lesung von Wilhelm Kuehs am 26.5.2017 in Wien. Der Autor stellt sein Buch  “Dianas Liste“, erschienen im Tyrolia Verlag, vor und liest Auszüge.

„Ich wollte, dass geholfen werde, wo immer es möglich war“ (Diana Budisavljevic)
Sie rettete tausende Kinder aus den Konzentrationslagern der kroatischen Ustaša. Doch Diana Budisavljevic ist heute fast vergessen. Als Diana Obexer in Innsbruck geboren, ging sie der Liebe wegen nach Kroatien. Dort fand sie mitten im Grauen des Zweiten Weltkrieges ihre Bestimmung. Mit Mut, Beharrlichkeit und oft unter Lebensgefahr bewahrten Diana und ihre Helfer die  Kinder vor dem sicheren Tod in den Lagern. „Dianas Liste“ erzählt die Geschichte dieser außergewöhnlichen Heldin. (Verlagstext)

Das Grauen der massenhaften und kalkulierten Tötung von Menschen ist auch heute nicht verschwunden. Das Buch zeigt neben der Grausamkeit und dem wahnsinnigen Sadismus einzelner auch die politische Systematik, die dahinter steckt und erzählt von einer Frau, die sich trotz Repression und Lebensgefahr diesem System erfolgreich entgegenstellte. Ein Interview mit dem Autor ist hier nachzulesen: litonair 8-17: Wilhelm Kuehs – Dianas Liste

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litonair 8-17: Wilhelm Kuehs – Dianas Liste06.08.2017

literadio sprach mit dem Autor und Kulturwissenschafter Wilhelm Kuehs über sein Buch “Dianas Liste“, erschienen im Tyrolia Verlag.

„Ich wollte, dass geholfen werde, wo immer es möglich war“ (Diana Budisavljevic)
Sie rettete tausende Kinder aus den Konzentrationslagern der kroatischen Ustaša. Doch Diana Budisavljevic ist heute fast vergessen. Als Diana Obexer in Innsbruck geboren, ging sie der Liebe wegen nach Kroatien. Dort fand sie mitten im Grauen des Zweiten Weltkrieges ihre Bestimmung. Mit Mut, Beharrlichkeit und oft unter Lebensgefahr bewahrten Diana und ihre Helfer die  Kinder vor dem sicheren Tod in den Lagern. „Dianas Liste“ erzählt die Geschichte dieser außergewöhnlichen Heldin. (Verlagstext)

Das Grauen der massenhaften und kalkulierten Tötung von Menschen ist auch heute nicht verschwunden. Das Buch zeigt neben der Grausamkeit und dem wahnsinnigen Sadismus einzelner auch die politische Systematik, die dahinter steckt und erzählt von einer Frau, die sich trotz Repression und Lebensgefahr diesem System erfolgreich entgegenstellte.

Interviewpartner; Wilhelm Kuehs
Redaktion/Interview: Christian Berger

Verlag: Tyrolia

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Schlierbach 2016 – Schlusskapitel in der Jausenstation Zeisel09.07.2017

Die letzte Sendung vom dritten OÖ Literaturfestival in Schlierbach übertrug Radio B138 live von der Jausenstation Zeisel. Zu hören sind in der Reihenfolg ihres Erscheinens Herbert Gnauer, Gerhard Stiftinger, Elisabeth Kumpel, Christian Berger, Martin Amanshauser, Christoph Radinger, Stefanie Sargnagel und Elisabeth Neubacher.

Website Radio B138
Website Literarische Nahversorger

Lizenz: (CC) 2016 BY-NC-SA V3.0 AT

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7th univie.slam.poetrie “grenzenlos”18.06.2017

Aufzeichnung des 7th univie.slam.poetrie “grenzenlos” vom 10.6.2017 im  Arkadenhof der Universität Wien.

Gewinner: Kirmes Hanoi (1), Stefan Lotter (2), Sabine Sobotka (3)

Moderation: Markus Köhle
Aufzeichnung: Herbert Gnauer

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litonair 7-17: Simone Hirth – LIED ÜBER DIE GEEIGNETE STELLE FÜR EINE NOTUNTERKUNFT08.06.2017

Eine junge Frau, Mitte 20, sitzt nach dem Abriss ihres Elternhauses im Schutt und versucht einen Wiederaufbau. Wie besessen räumt und schleppt sie das Vergangene in ihre Notunterkunft. Dabei entsteht nicht nur eine solide Bleibe, sondern auch ein Gegenmodell zur gesellschaftlichen Norm.

Im ersten Roman lotet Simone Hirth die Grenzen des literarisch Möglichen aus und trifft so auf das Eigentliche. Zynismus verkehrt sich in Galgenhumor. Ein Buch mit nicht allzu leiser Kritik an der Konsumgesellschaft und jenen, die eigentlich anders leben wollen und erst wieder ein Etikett dafür brauchen.

Simone Hirth im Gespräch mit Daniela Fürst über die Facetten des Buches, ihre Art das Thema aufzuschreiben, und ein Abgleich mit der realen Welt und ihren Blick darauf.

Das Buch ist im Verlag Kremayr & Scheriau erschienen.

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4. ph.slam: Sebastian Kokesch02.06.2017

Aufzeichnung des 4. ph.slam, 31.5.2017 an der Pädagogischen Hochschule Wien.
Slam Poet: Sebastian Kokesch

Moderation: Mieze Medusa
Redaktion: Christian Berger
Organisation: Sabine Sobotka, Peter Clar

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4.ph.slam – 31.5.2017 – alle Slam Poets02.06.2017

Aufzeichnung des 4. ph.slam, 31.5.2017 an der Pädagogischen Hochschule Wien.
Slam Poets: Avus Saliva, Ksafa, Sebastian Kokesch, Sarah-Anna Fernbach, Sabine Sobotka, Darling

Moderation: Mieze Medusa
Redaktion: Christian Berger
Organisation: Sabine Sobotka, Peter Clar

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4. ph.slam: Darling02.06.2017

Aufzeichnung des 4. ph.slam, 31.5.2017 an der Pädagogischen Hochschule Wien.
Slam Poet: Darling

Moderation: Mieze Medusa
Redaktion: Christian Berger
Organisation: Sabine Sobotka, Peter Clar

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4. ph.slam: Sarah – Anna Fernbach02.06.2017

Aufzeichnung des 4. ph.slam, 31.5.2017 an der Pädagogischen Hochschule Wien.
Slam Poet: Sarah Anna Fernbach

Moderation: Mieze Medusa
Redaktion: Christian Berger
Organisation: Sabine Sobotka, Peter Clar

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4. ph.slam: Sabine Sobotka02.06.2017

Aufzeichnung des 4. ph.slam, 31.5.2017 an der Pädagogischen Hochschule Wien.
Slam Poet: Sabine Sobotka

Moderation: Mieze Medusa
Redaktion: Christian Berger
Organisation: Sabine Sobotka, Peter Clar

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4.ph.slam 2017: Ksafa02.06.2017

Aufzeichnung des 4. ph.slam, 31.5.2017 an der Pädagogischen Hochschule Wien.
Slam Poet: Ksafa

Moderation: Mieze Medusa
Redaktion: Christian Berger
Organisation: Sabine Sobotka, Peter Clar

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4.ph.slam 2017: Mieze Medusa02.06.2017

Aufzeichnung des 4. ph.slam, 31.5.2017 an der Pädagogischen Hochschule Wien.
Slam Poet: Mieze Medusa – Opferlammtext

Moderation: Mieze Medusa
Redaktion: Christian Berger
Organisation: Sabine Sobotka, Peter Clar

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4.ph.slam 2017: Avus Saliva02.06.2017

Aufzeichnung des 4. ph.slam, 31.5.2017 an der Pädagogischen Hochschule Wien.
Slam Poet: Avus Saliva

Moderation: Mieze Medusa
Redaktion: Christian Berger
Organisation: Sabine Sobotka, Peter Clar

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litonair 6-17: Stefan Soder – Simonhof24.05.2017

In seinem zweiten Roman SIMONHOF erzählt Stefan Soder über Generationen eine Familiengeschichte.

Ein Bergbauernhof in den Alpen. Hoch oben, abgelegen, weitgehend autark, scheinbar kaum verbunden mit der großen Geschichte und doch voller Erzählungen, in denen sich die bedeutenden Veränderungen in der Lebenswelt von vier Generationen widerspiegeln. In Zeiten bitterer Armut wird eine Alm vom ersten Simonbauer am Kartentisch erobert und mit Geschick und Beharrlichkeit zum Bauernhof ausgebaut. Später, am Rande des Zweiten Weltkrieges, wächst der Simonhof, die Pflichtkontingente werden mithilfe von Zwangsarbeitern erfüllt. In den 1970er-Jahren bringen technischer Fortschritt und der Fremdenverkehr, der anderswo Bauerndörfer zu mondänen Treffpunkten der besseren Gesellschaft macht, einen Wohlstandsschub. Der Fortschritt lässt sich von manchem Sturkopf bremsen, aber nicht aufhalten und so steht der letzte der Simonbauern vor den Herausforderungen eines Tourismusindustriellen. So strebt jede Generation nach einer besseren Zukunft. Für Soder ist es auch die Suche nach den Spuren einer Herkunft, erzählt mit der Distanziertheit einer Außenstehenden und der vertrauten Intimität einer Angehörigen.

Der Roman Simonhof ist im Braumüller Verlag erschienen. Stefan Soder im Gespräch mit Daniela Fürst.

 

Musik: осоле by Kosta T

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lit on air: Neu Lyrik aus Österreich 2017 – Teil 202.05.2017

Aufzeichnung der Buchpräsentation aus der Reihe „Neue Lyrik aus Österreich“ in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur vom 7.3.2017.

Es lesen:

Thomas Ballhausen: »Mit verstellter Stimme. Ein poem murder mystery aus früheren Tagen«
Semier Insayif: »über zeugungen. Gedichte«

Moderation: Sylvia Treudl

Redaktion: Christian Berger

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lit on air 5-17: Neue Lyrik aus Österreich 2017 Teil 101.05.2017

Aufzeichnung der Buchpräsentation aus der Reihe “Neue Lyrik aus Österreich” in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur vom 7.3.2017.

Es lesen:

Christian Teissl: »Stadtauswärts. Gedichte«
Renate Aichinger: »endeln. #lürix«

Moderation: Sylvia Treudl

Redaktion: Christian Berger

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Robert Foltin: Die Rote Garde in Wien19.04.2017

Im Herbst 1918 zerbricht die Donaumonarchie. Armee und staatliche Institutionen des Reiches ze
rfallen. Anfang November wird in Wien die Rote Garde gegruendet um das Proletariat vor der Rea
ktion zu schuetzen. In dieser Situation wird der Reaktionaer und Antisemit Hauptmann Otto Reinsfeld umgebracht. Jakob soll der Moerder sein….
“Die Rote Garde in Wien” ist eine Fortsetzung von “Herbst 1918, ein Anfang”.

Beide Bücher sind im Eigenverlag erschienen.

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Text fetzt 2017 – Wiener Schul Poetry Slam12.04.2017

Aufzeichnung des im Rahmen der Veranstaltung “Text fetzt 2017″ am 6.4.2017  an der Pädagogische Hochschule Wien abgehaltenen zweiten “Wiener Schul-Poetry Slam”.

Moderation: Mieze Medusa

Redaktion: Christian Berger

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Text fetzt 2017: Rudolf Schuppler07.04.2017

Aufzeichnung vom 6.4.2017 an der Pädagogischen Hochschule Wien.

Im Rahmen von “Text fetzt” präsentierte Rudolf Schuppler sein Buch “Weltgeschichte in Geschichten”.

Moderation: Daniela Fürst

Technik: Herbert Gnauer, Dietmar Werluschnig

Redaktion: Christian Berger

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Text fetzt 2017 – Christian Futscher07.04.2017

Aufzeichnung vom 6.4.2017 an der Pädagogischen Hochschule Wien.

Im Rahmen von “Text fetzt” präsentierte Christian Futscher sein Buch “Ich habe keinen Fogel!”.

Moderation: Daniela Fürst

Technik: Herbert Gnauer, Dietmar Werluschnig

Redaktion: Christian Berger

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lit on air 2-17: Reiner Tiefenbacher /Taner Türker: Bombenstimmung im Hamsterrad21.02.2017

Auszüge der Aufzeichnung der Veranstaltung von Reiner Tiefenbacher (Text/Vortrag) und Taner Türker (Cello) aus dem Arkadensaal Langenlois vom 17.2.2017.

Veranstalter: LaKult

Warum ist der Glaube an die Reinkarnation gerade für die Lemminge so gefährlich, warum ist das Konzept des Himmlischen Paradieses bei den Christen nicht so ausgereift wie bei den Anhängern des Urknalls? Warum ist die Liebe nur theoretisch weniger gefährlich als die Atombombe? Warum müssen die Hamster jedes Jahr ein bisschen schneller rotieren, warum erkennt man die Bildkunst, wieso wird es immer wärmer und warum wird sich der Abstrakte Expressionismus noch das letzte Marktsegment der Heiligenbilder unter den Nagel reißen? Wie funktioniert Telefonsex, wer hat den Urknall geschaffen und warum herrscht trotzdem so eine Bombenstimmung im Hamsterrad?
Das sind die Fragen, die uns alle umtreiben – die müssen in den zwei Stunden geklärt werden.
Gottseidank ist Taner Türker mit von der Partie. mit Cello und Djembe stellt er von Anfang an die gelassenste musikalische Atmosphäre her, zwischen Leichtigkeit und bitterer Süße, seine Musik ist das Einzige worauf man sich verlassen kann – als Kontrapunkt, als Begleitung, im Solo holt er immer wieder im geeigneten Augenblick das wilde assoziative Querfeldein eines zornigen alten Mannes auf den Boden musikalischer Realität zurück und gibt dem Programm einen Klangrahmen, den es dringend braucht, damit es nicht in ein Chaos zerfällt, das der wirklichen Welt gleichen würde.

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Reiner Tiefenbacher / Taner Türker: Bombenstimmung im Hamsterrad – Teil 221.02.2017

Teil 2 der Aufzeichnung der Veranstaltung von Reiner Tiefenbacher (Text/Vortrag) und Taner Türker (Cello) aus dem Arkadensaal Langenlois vom 17.2.2017.

Veranstalter: LaKult

Warum ist der Glaube an die Reinkarnation gerade für die Lemminge so gefährlich, warum ist das Konzept des Himmlischen Paradieses bei den Christen nicht so ausgereift wie bei den Anhängern des Urknalls? Warum ist die Liebe nur theoretisch weniger gefährlich als die Atombombe? Warum müssen die Hamster jedes Jahr ein bisschen schneller rotieren, warum erkennt man die Bildkunst, wieso wird es immer wärmer und warum wird sich der Abstrakte Expressionismus noch das letzte Marktsegment der Heiligenbilder unter den Nagel reißen? Wie funktioniert Telefonsex, wer hat den Urknall geschaffen und warum herrscht trotzdem so eine Bombenstimmung im Hamsterrad?
Das sind die Fragen, die uns alle umtreiben – die müssen in den zwei Stunden geklärt werden.
Gottseidank ist Taner Türker mit von der Partie. mit Cello und Djembe stellt er von Anfang an die gelassenste musikalische Atmosphäre her, zwischen Leichtigkeit und bitterer Süße, seine Musik ist das Einzige worauf man sich verlassen kann – als Kontrapunkt, als Begleitung, im Solo holt er immer wieder im geeigneten Augenblick das wilde assoziative Querfeldein eines zornigen alten Mannes auf den Boden musikalischer Realität zurück und gibt dem Programm einen Klangrahmen, den es dringend braucht, damit es nicht in ein Chaos zerfällt, das der wirklichen Welt gleichen würde.

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Reiner Tiefenbacher /Taner Türker: Bombenstimmung im Hamsterrad – Teil 121.02.2017

Teil 1 der Aufzeichnung der Veranstaltung von Reiner Tiefenbacher (Text/Vortrag) und Taner Türker (Cello) aus dem Arkadensaal Langenlois vom 17.2.2017.

Veranstalter: LaKult

Warum ist der Glaube an die Reinkarnation gerade für die Lemminge so gefährlich, warum ist das Konzept des Himmlischen Paradieses bei den Christen nicht so ausgereift wie bei den Anhängern des Urknalls? Warum ist die Liebe nur theoretisch weniger gefährlich als die Atombombe? Warum müssen die Hamster jedes Jahr ein bisschen schneller rotieren, warum erkennt man die Bildkunst, wieso wird es immer wärmer und warum wird sich der Abstrakte Expressionismus noch das letzte Marktsegment der Heiligenbilder unter den Nagel reißen? Wie funktioniert Telefonsex, wer hat den Urknall geschaffen und warum herrscht trotzdem so eine Bombenstimmung im Hamsterrad?
Das sind die Fragen, die uns alle umtreiben – die müssen in den zwei Stunden geklärt werden.
Gottseidank ist Taner Türker mit von der Partie. mit Cello und Djembe stellt er von Anfang an die gelassenste musikalische Atmosphäre her, zwischen Leichtigkeit und bitterer Süße, seine Musik ist das Einzige worauf man sich verlassen kann – als Kontrapunkt, als Begleitung, im Solo holt er immer wieder im geeigneten Augenblick das wilde assoziative Querfeldein eines zornigen alten Mannes auf den Boden musikalischer Realität zurück und gibt dem Programm einen Klangrahmen, den es dringend braucht, damit es nicht in ein Chaos zerfällt, das der wirklichen Welt gleichen würde.

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lit on air 12-16: 25 Jahre Literaturedition Niederösterreich09.12.2016

18. November 2016 – Palais Niederösterreich – eine Festveranstaltung anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Literaturedition Niederösterreich.
137 Bücher, 124 Autorinnen und Autoren, 79 Künstlerinnen und Künstler. Das ist die Bilanz einer mittlerweile 25jährigen Geschichte eines ganz besonderen Verlages. Als Teil der Literaturförderung des Bundeslandes Niederösterreich im Jahr 1991 gegründet, hat der Verlag sein ganz spezielles Profil entwickelt und spiegelt die vielfältige und abwechslungsreiche Literaturlandschaft Niederösterreichs wider.
literadio war bei der Festveranstaltung dabei und bringt mittels Ausschnitte in der Sendereihe “lit on air” Einblicke in die Literaturförderung in Niederösterreich.

Redaktion: Christian Berger
Moderation: Reinhard Linke

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Schwere Zeiten. Das Leben der Lili Grün- Interview mit Thomas Fatzinek22.11.2016

Interview mit dem 1965 in Linz geborenen Lithografen und Grafik-Künstler Thomas Fatzinek über sein neues Buch “Schwere Zeiten. Das Leben der Lili Grün”.
Thomas Fatzinek hat nach einigen Büchern im Eigenverlag nun bei  bahoe books einen Verlag gefunden wo er sich zuhause fühlt.
Denn sowohl dem Verlag, als auch dem Autor sind politische Themen ein Anliegen.

In seinem neuen Buch „Schwere Zeiten.“ erzählt Thomas Fatzinek das Leben der Schriftstellerin und Schauspielerin Lili Grün.
Lili Grün wurde 1904 in Wien geboren und  wirkte in den 1920er Jahren in der neu gegründeten Bühne der Sozialistischen Arbeiterjugend mit, wo sie zur Kabarettszene um Ernst Busch, Annemarie Hase sowie Hanns Eisler gehörte und Gedichte so wie Geschichten veröffentlichte. Die Berliner Erlebnisse verarbeitete sie als sie wieder nach Wien zurück kam im Roman „Herz über Bord“.
Mit dem Anschluss Österreichs im März 1938 hatte Grün als jüdische Schriftstellerin schlagartig keine Möglichkeit mehr zu publizieren. Am 27. Mai 1942 wurde sie aus Wien deportiert und sofort nach ihrer Ankunft im Vernichtungslager Maly Trostinez am 1. Juni 1942 ermordet.

Fatzinek beginnt die Erzählung mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. In einer sehr gerafften aber tief berührenden Geschichte zeichnet er die unterschiedlichen Phasen im Leben der Lili Grün.  Ihre Körperhaltung auf den einzelnen Bildern lassen viel Raum, die Gefühle in den einzelnen Situationen nachzufühlen. Die von der schwierigen Lage in Wien geknickte Lili, blüht vorerst in Berlin auf, kommt dann aber von den politischen Umständen und ihrer Krankheit gezeichnet nach Wien zurück. Einer der beiden Koffer fehlt und der Mantel ist zur Jacke geworden. Thomas Fatzinek versteht es, in kleinen Details die Lebenslagen und Gefühle der Lili Grün seinen Leser_innen näher zu bringen.
Das letzte Bild ist ein Schwarz-Weiß Linolschnitt, er zeigt Lili Grün auf dem Bahnsteig vor dem Abtransport ins KZ. Aus der Dampflokomotive wächst die weiße Rauchwolke zur Sprechblase mit einem Zitat Lili Grüns: „Und immer wieder wenn die geliebte Eisenbahn / dich deinem Ziel entgegenbringt / wirst du mit fiebernden Wangen und / klopfendem Herzen die Ankunft erleben: / Wie schön ist diese Welt.“ (S. 80).

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Litonair 11-16: Klaus Peter Arnold (Übersetzer) Wu Ming ALTAI17.11.2016

Venedig 1569. Eine gewaltige Detonation erschüttert die Nacht, der Himmel lastet rot auf der Lagune. Das Arsenal, die Werft der Serenissima, steht in Flammen, die Jagd auf die Schuldigen wird eröffnet. Manuel Cardoso, ein konvertierter Jude, wird zu Unrecht verdächtigt und dient als Sündenbock. Durch Flucht kann er sich dem Zugriff entziehen und gelangt über Ragusa und Thessaloniki nach Istanbul.

Hier, im Zentrum des Osmanischen Reiches, lernt er Joseph Nasi kennen, Spross einer sephardischen Bankiersfamilie und herausragende Persönlichkeit der Renaissance. Nasis Familie wurde aus Spanien und Portugal vertrieben, ließ sich in Antwerpen und später Venedig nieder, ohne den Nachstellungen der Inquisition entgehen zu können. Vor dem Hintergrund einer kollektiven Verfolgung organisierte sie ein gigantisches Fluchthilfenetzwerk, um die verfolgten Juden in Sicherheit zu bringen. Am Bosporus erlangt Joseph Nasi die Gunst des Sultans und träumt von einer Heimstätte der Verfolgten.

Der Roman »Q« endet im Jahr 1555, »Altai« nimmt den Faden der Geschichte 15 Jahre später wieder auf. Das Osmanische Reich führt Krieg gegen Venedig und erobert die Insel Zypern, erlebt aber in der Seeschlacht von Lepanto eine vernichtende Niederlage. Die Handlung des Buches führt uns in die Geschichte einer Auseinandersetzung von historischer Dimension.

»Altai« ist ein Roman über Macht, Verfolgung, religiöse Toleranz und das Verhältnis von Mitteln und Zwecken.

Klaus Peter Arnold hat nach »54« mit »Altai« nun sein zweites Buch des Autornkollektivs Wu Ming aus dem italienischen übersetzt. Der Übersetzer im Gespräch mit Daniela Fürst.

So wie »Q« und »54« ist »Altai« auf Deutsch in der Assoziation A erschienen.

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lit on air 10-16: Tatort: Gemeindebau – Teil 214.09.2016

Am 13.9.2016 wurde im Waschsalon des Karl Marx -Hofes in Wien der im Falter Verlag erschienene Krimi-Sammelband „Tatort: Gemeindebau“ vorgestellt. Edith Kneifl, Herausgeberin und auch Autorin, präsentierte Kurzlesungen von 11 der insgesamt 13 AutorInnen (2 waren kurzfristig erkrankt).

Lesende AutorInnen: Reinhard Kleindl, Edith Kneifl,  Manfred Rebhandl, Erwin Riess, Thomas Schrems, Sylvia Treudl, Günther Zäuner, Franz Zeller.

In einer sehr launigen und abwechslungsreichen Art wurden die Krimis, die alle in Wiener Gemeindebauten spielen vorgelesen.

Teil 1: https://cba.fro.at/323880

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lit on air 9-16: Tatort: Gemeindebau – Teil 114.09.2016

Am 13.9.2016 wurde im Waschsalon des Karl Marxhofes in Wien der im Falter Verlag erschienene Krimi-Sammelband “Tatort: Gemeindebau” vorgestellt. Edith Kneifl, Herausgeberin und auch Autorin, präsentierte Kurzlesungen von 11 der insgesamt 13 AutorInnen (2 waren kurzfristig erkrankt).

AutorInnen:  Andreas P. Pittler,  Beatrix Kramlovsky,   Erwin Riess, Eva Holzmair, Reinhardt Badegruber,

In einer sehr launigen und abwechslungsreichen Art wurden die Krimis, die alle in Wiener Gemeindebauten spielen vorgelesen.

Teil 2-> https://cba.fro.at/323899

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Tatort: Gemeindebau14.09.2016

Am 13.9.2016 wurde im Waschsalon des Karl Marxhofes in Wien der soeben im Falter Verlag erschienene Krimi-Sammelband “Tatort: Gemeindebau” vorgestellt. Edith Kneifl, Herausgeberin und auch Autorin, präsentierte Kurzlesungen von 11 der insgesamt 13 AutorInnen (2 waren kurzfristig erkrankt).

AutorInnen: Reinhardt Badegruber, Eva Holzmair, Reinhard Kleindl, Edith Kneifl, Beatrix Kramlovsky, Lisa Lercher, Andreas P. Pittler, Manfred Rebhandl, Erwin Riess, Thomas Schrems, Sylvia Treudl, Günther Zäuner, Franz Zeller

In einer sehr launigen und abwechslungsreichen Art wurden die Krimis, die alle in Wiener Gemeindebauten spielen vorgelesen. Aber hören Sie selbst. literadio war dabei.

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Schlierbach 2016 – Daniela Strigl im Interview09.09.2016

Daniela Strigl hatte auf den dritten OÖ Literaturfestival in Schlierbach ein dichtes Programm. Zwischen der Präsentation ihres jüngsten Buches ‘Berühmt sein ist nichts’, einer Auseinandersetzung mit der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach, und einer Podiumsdiskussion mit Sibylle Lewitscharoff fand sie dennoch Zeit für ein kurzes Interview.

Website Berühmt sein ist nichts
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Schlierbach 2016 – Eva Felbauer im Interview09.09.2016

Eva Felbauer gestaltete am dritten OÖ Literaturfestival in Schlierbach die Lesung ‘Literatur im Dunkeln’. Tags zuvor erläuterte sie für Radio B138, wie sich die Welt für Blinde darstellt.

Website Dunkelgenussraum
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Schlierbach 2016 – Klaus Nüchtern im Interview09.09.2016

Klaus Nüchtern diskutierte am dritten OÖ Literaturfestival Schlierbach in illustrer Runde das Verhältnis zwischen Literatur und Kritik und leitete eine Schreibwerkstatt. Im Interview für Radio B138 sprach er über sein jüngstes Buch ‘Kontinent Doderer’.

Website C.H. Beck Kontinent Doderer
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Schlierbach 2016 – Marlen Schachinger im Interview09.09.2016

Marlen Schachinger las am dritten OÖ Literaturfestival in Schlierbach aus ihrem jüngsten Roman ‘Unzeit’. Vor Beginn ihrer Lesung fand sie noch Muße, im Interview für Radio B138 über ihr Leben und ihre Arbeit zu sprechen.

Website Marlen Schachinger
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Schlierbach 2016 – Thomas Arzt im Interview09.09.2016

Thomas Arzt legte seinen Beitrag am dritten OÖ Literaturfestival in Schlierbach als Heimspiel an und gab eine Performance am Fussballplatz seiner Heimatstatt, gefolgt vom obligaten Frühschoppen. Beim anschließenden Interview durfte er sich am roten Sofa von Radio B138 von den Strapazen des Vormittags ein wenig erholen.

Website Thomas Arzt
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lit on air 7-16: Christl-Greller:stadtseelenland03.07.2016

Die Autorin Christl Greller im Gespräch über ihren im Resistenzverlag 2016 erschienen Gedichtband “stadtseelenland”.

Greller archiviert mit poetischen Bildern Gefühle aus ihrem Alltag, die bei den LeserInnen Stimmungsechos und Nachdenklichkeit auslösen können.

Redaktion: Christian Berger

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6. univie.slam.poetrie19.06.2016

Aufzeichnung 6. univie.slam.poetry zum Thema ‘Flüchtig’ am 18.Juni 2016 im Hof 2 des Campus der Universität Wien.

Die Slamer*innen in der Reihenfolge ihres Auftritts:
Clara Felis, Ulli, Tom aus Graz, Simon Tomaz, Sabine Sobotka, MYLF (Yasmin Hafedh und Mieze Medusa)

Moderation: Markus Köhle
VeranstalterInnen: Anna Babka,  Peter Clar

Website Anna Babka – 6. univie.slam.poetry

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Litonair 6-2016: Bernhard Cella – NO ISBN on self-publishing16.06.2016

Schon 2007 machte sich der Wiener Künstler Bernhard Cella Gedanken zum Medium Buch, das – so wie er fand – in der Kunstwelt bloß ein Randdasein fristete und das zu unrecht. Sein Sammeln begann schließlich 2009 nach einem Amerikaaufenthalt, während dem er, mittels einer Poster-Performance dazu aufrief, ihm Publikationen ohne ISBN-Nummer in den Salon nach Wien zu schicken. Dieses Material stellte für Cella den Grundstock seiner Sammlung dar, die seitdem kontinuierlich anwächst und mit der er sich laufend – unter anderem in seinem Salon für Kunstbuch – künstlerisch auseinandersetzt.

Nun ist eine Publikation erschienen: NO ISBN on  self-publishing, herausgegeben von Bernhard Cella, Leo Findeisen und Agnes Blaha. Diese stellt eine Art Zwischenstand seines Kunstprojektes dar. Berhard Cella dazu im Interview mit Daniela Fürst.

Das Buch ist im Verlag der Buchhandlung Walther König erschienen.

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TEIL 4: Lesung aus dem „Gedenkbuch für die Toten des KZ Mauthausen“13.06.2016

Teil 4 der Aufzeichnung der Lesung vom 8.6.2016, im Avalon Kultur, www.avalonweb.at.

Zum ersten Mal liegt eine Publikation vor, in der im KZ Mauthausen Ermordete nicht auf ihre statistische Größe und ihre Geburts- und Sterbedaten reduziert werden, sondern die ihnen ihre Lebensgeschichten zurückgibt. Die Autorinnen und Autoren der Plattform „Stimmen gegen Rechts“ präsentieren eine exemplarische Auswahl dieser Lebensgeschichten.

Es DSC_0011lesen:  Leo Rudi, Petra Piuk, Daniela Fürst, Gerhard Ruiss
Moderation:
Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren),
Redaktion/Technik: Christian Berger, Herbert Gnauer (Literadio)
Fotos: Regina Leibetseder-Löw (Literadio

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TEIL 3: Lesung aus dem „Gedenkbuch für die Toten des KZ Mauthausen“13.06.2016

Teil 3 der Aufzeichnung der Lesung vom 8.6.2016, im Avalon Kultur, www.avalonweb.at.

Zum ersten Mal liegt eine Publikation vor, in der im KZ Mauthausen Ermordete nicht auf ihre statistische Größe und ihre Geburts- und Sterbedaten reduziert werden, sondern die ihnen ihre Lebensgeschichten zurückgibt. Die Autorinnen und Autoren der Plattform „Stimmen gegen Rechts“ präsentieren eine exemplarische Auswahl dieser Lebensgeschichten.

Es DSC_0011lesen:  Andreas Görg, Daniela Meisl, Christian Futscher, Renate Aichinger, Ilse Maria Bachl
Moderation:
Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren),
Redaktion/Technik: Christian Berger, Herbert Gnauer (Literadio)
Fotos: Regina Leibetseder-Löw (Literadio)

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TEIL 2: Lesung aus dem „Gedenkbuch für die Toten des KZ Mauthausen“13.06.2016

Teil 2 der Aufzeichnung der Lesung vom 8.6.2016, im Avalon Kultur, www.avalonweb.at.

Zum ersten Mal liegt eine Publikation vor, in der im KZ Mauthausen Ermordete nicht auf ihre statistische Größe und ihre Geburts- und Sterbedaten reduziert werden, sondern die ihnen ihre Lebensgeschichten zurückgibt. Die Autorinnen und Autoren der Plattform „Stimmen gegen Rechts“ präsentieren eine exemplarische Auswahl dieser Lebensgeschichten.

Es DSC_0011lesen:  Susanne Ayoub, Isabella Feimer, 
Moderation:
Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren),
Redaktion/Technik: Christian Berger, Herbert Gnauer (Literadio)
Fotos: Regina Leibetseder-Löw (Literadio)

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TEIL 1: Lesung aus dem „Gedenkbuch für die Toten des KZ Mauthausen“13.06.2016

Teil 1 der Aufzeichnung der Lesung vom 8.6.2016, im Avalon Kultur, www.avalonweb.at.

Zum ersten Mal liegt eine Publikation vor, in der im KZ Mauthausen Ermordete nicht auf ihre statistische Größe und ihre Geburts- und Sterbedaten reduziert werden, sondern die ihnen ihre Lebensgeschichten zurückgibt. Die Autorinnen und Autoren der Plattform „Stimmen gegen Rechts“ präsentieren eine exemplarische Auswahl dieser Lebensgeschichten.

Es DSC_0011lesen:  Bettina Balàka, Norbert Kröll, 
Moderation:
Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren),
Redaktion/Technik: Christian Berger, Herbert Gnauer (Literadio)
Fotos: Regina Leibetseder-Löw (Literadio)

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Litonair 5-2016: Bita Schafi-Neya – Mögen deine Augen leuchten11.05.2016

„Meine Reise durch den Iran“, so der Untertitel des Buches von Bita Schafi-Neya, das eben im Braumüller Verlag erschienen ist. Viele Vorurteile gibt es im Westen in Bezug auf das riesige Land in Vorderasien:  Ein Land mit Repressionen, hoher Arbeitslosigkeit, Kontrollen durch Sittenwächter und verschleierte und unterdrückte Frauen. Und gerade diese Vorurteile haben die Halbiranerin, die immer wieder Zeit im Iran verbringt, dazu bewogen ein Buch zu schreiben, das unsere Wahrnehmung öffnen und bereichern soll. Die Autorin schildert Ihren Blick auf Land und Leute und erzählt neben ihren privaten Erfahrungen auch wichtige Ereignisse aus der jüngeren Landesgeschichte.

Daniela Fürst im Gespräch mit der Autorin.

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3. PH Wien Poetry Slam 2016 Finale28.04.2016

Aufzeichnung des 3. PH Wien Poetry Slams vom 26.4.2016. Teil 2 – Finale.

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3. PH Wien Poetry Slam 2016 Vorrunde28.04.2016

Aufzeichnung des 3. PH Wien Poetry Slams vom 26.4.2016. Teil 1 – die Vorrunde.

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Diskussion: Literatur und Schule23.04.2016

Aufzeichnung der Podiumsdiskussion “Literatur im Unterricht” mit Daniela Strigl, Gerhard Ruiss(IG Autorinnen|Autoren), Stefan Krammer (Universität Wien) und Barbara Huemer (VR PH Wien)  vom 20.4.2016 im Rahmen des Schwerpunkttages “Text fetzt!” an der PH Wien. Moderation: Gerhard Falschlehner (Buchklub)

Redaktion: Christian Berger

Technik: Gerhard Werluschnig, Herbert Gnauer

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Daniela Strigl: Überflüssig? Literatur in der Schule und in der Gesellschaft22.04.2016

Aufzeichnung der Keynote von Dr. Daniela Strigl: “Überflüssig? Literatur in der Schule und in der Gesellschaft” im Rahmen der Veranstaltung “Text fetzt!” am 20.4. 2016 an der PH Wien.

Redaktion literadio: Christian Berger, Herbert Gnauer, Daniela Fürst

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1. Wiener Schul Poetry Slam22.04.2016

Aufzeichnung der literadio Live Übertragung des 1. Wiener Schul Poetry Slams vom 20.4.2016 im Rahmen der Veranstaltung “Text fetzt!” an der PH Wien. Ein Kooperationsprojekt der PH Wien und der IG Autorinnen Autoren.

Redaktion: Christian Berger – literadio
Technik: Herbert Gnauer – literadio

Moderation: Markus Köhle

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Litonair 4-16: Luiz Ruffato und Michael Kegler, Autor und Übersetzer im Gespräch14.04.2016

Zeitgenössische brasilianische Literatur ist unweigerlich mit dem Namen Luiz Ruffato verbunden. Der Schriftsteller erzählt in seinen Büchern den Alltag der Armen, der ArbeiterInnen, Favelados und MigrantInnen und kritisiert den Umgang der brasilianischen Regierung mit diesen Menschen. Dank der brillanten Übersetzungen von Michael Kegler sind Ruffatos Bücher auch den deutschsprachigen LeserInnen zugänglich.

Anlässlich einer Lesung waren Ruffato und Kegler in Wien und Gast bei Literadio, im Gespräch mit Daniela Fürst.

Im April wurden die beiden dafür mit dem Internationalen Hermann-Hesse-Preis 2016 ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: »Das Gespann Luiz Ruffato und sein Übersetzer Michael Kegler ist ein Glücksfall: Höchste literarische Qualität ermöglicht einen Blick auf die Abgründe einer fremden Welt. (…) Die allgegenwärtige Gewalt und Tristesse wird mit der Strahlkraft unvergesslicher Bilder festgehalten. Die extremen gesellschaftlichen Gegensätze sind geradezu Strukturprinzip dieser dichten Prosa. Ruffato ist ein Komponist, der alle Tonarten beherrscht.«

Das Werk von Luiz Ruffato erscheint in deutscher Übersetzung beim Verlag Assoziation A Bisher erschienen sind die Romane »Es waren viele Pferde«, »Mama, es geht mir gut«, »Feindliche Welt«, »Ich war in Lissabon und dachte an dich« sowie – von Ruffato herausgegeben – »Der schwarze Sohn Gottes. 16 Fußballgeschichten aus Brasilien«. Die Übersetzung des dritten Romans seines Romanzyklus »Vorläufige Hölle«, »Teilansicht der Nacht« ist in Vorbereitung.

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Stefan Slupetzky – Der letzte große Trost – Buchpräsentation im L.E.O11.03.2016

Am 10.März 2016 präsentierte Stefan Slupetzky im Theater L.E.O. seinen neuen Roman “Der letzte große Trost” (Rowohlt Verlag) im Gespräch mit Dr. Alfred Noll. literadio war live dabei und dies ist die Aufzeichnung.

Autor: Stefan Slupetzky

Verlag: Rowohlt

Redaktion: Herbert Gnauer, Christian Berger

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litonair 3-16: E.A.Richter – Der zarte Leib09.03.2016

Ein Triptychon über die vielfältigen Verflechtungen von Körper und Zeit legt E. A. Richter mit seinem neuen Gedichtband Der zarte Leib vor. Von der unmittelbaren Wirksamkeit der Zeit, die Pulsschlag um Pulsschlag am Leib arbeitet, sprechen die Gedichte der beiden rahmenden Teile. Auch umspielen sie in Erinnerungen die Kindheitsmöglichkeiten des Leibes, dann wieder folgen sie der Sehnsucht nach dem anderen Leib, nach Frauen, wie sie aus Kunstwerken nahezukommen scheinen und sich zugleich entziehen.
Der mittlere Teil steht im Zeichen des Streits. Die Krise eines Ehepaars und Konflikte aus aller Welt überkreuzen sich. In der individuellen Tragödie, in der Kampfzone zwischen Schlafzimmer und Küche, finden die politischen Konflikte ihre Entsprechung. Die Kriegssprache aus den Nachrichten schwappt in die privaten Verhältnisse über und radikalisiert die Situation.
Fundwörter wie »Astmasse« oder »Touristenschutzzäune«, aber auch Zitate aus Zeitungen und Briefen durchziehen den ganzen Gedichtband. Sie schreiben sich ein wie die abnehmende Zeit in die Geschmeidigkeit, Verletzlichkeit und Hinfälligkeit des Leibes.
Ein Gedichtband voller Wucht und Zärtlichkeit.

Erschienen in der Edition Korrespondenzen. Daniela Fürst im Gespräch mit dem Autor.

 

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litonair 2-16: Wilhelm Kuehs – Wer zuletzt lacht29.01.2016

Leseproben und Interview mit dem Autor Wilhelm Kuehs. “Wer zuletzt lacht” (Haymon Verlag) heißt sein 2. Kriminalroman, der Einblicke in die Villacher Faschingskultur  bietet und sich mit der anwachsenden Bordellwirtschaft in Kärnten beschäftigt. Im Interview erläutert der Autor, was am Villacher Fasching so gar nicht lustig ist und welche Aufgabe Bordelle in unserer Gesellschaft spielen. Spannende Geschichte auf Basis von gut recherchierten Fakten.

Redaktion: Berger Christian

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litonair 1 -16: Olja Alvir – Kein Meer18.12.2015

Gespräch mit der Autorin Olja Alvir über Ihren ersten Roman “Kein Meer”, erschienen 2015 im Zaglossus Verlag.
Als Kind ist Lara Voljić mit ihren Eltern vor dem Krieg im ehemaligen Jugoslawien geflohen. Heute schreibt sie provokant und schonungslos in ihrem Beauty-Blog gegen die sterile Ästhetik der Mode- und Schönheitsindustrie an und gibt Tipps zu Intim-Waxing genauso wie zur richtigen Hautpflege nach dem Ritzen.
Als sie das Tagebuch ihres verstorbenen Großvaters findet, liest sie darin über den vermeintlichen Heldentod ihres Onkels den Satz: „Es sollte so aussehen, als sei er im Kampf umgekommen und nicht durch Folter.” Also macht Lara sich auf, um herauszufinden, was mit ihrem Onkel zwanzig Jahre zuvor passiert ist.
Zu jung, um das Recht zu haben, vom Krieg traumatisiert zu sein, aber auch zu alt, um nichts mehr damit zu tun zu haben – Olja Alvir fügt Laras Reise zu einer Collage aus Texten zusammen, die zwischen bitteren Erkenntnissen und amüsierten Beobachtungen pendeln.”

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“Stimmen gegen Rechts” – Teil 215.12.2015

Teil 2 der Aufzeichnung der Lesung “Stimmen gegen Rechts” aus dem Avalon Kultur, Wien 1080 Pfeilgasse 27 – www.avalonweb.at vom 14.12.2015, 19.00 – 20.00 Uhr

mit Martin Plattner, Petra Piuk, Christian Futscher, Robert Prosser, Esin Turan

Moderation: Gerhard Ruiss

Redaktion und Technik: Herbert Gnauer, Christian Berger

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“Stimmen gegen Rechts” – Teil 115.12.2015

Teil 1 der Aufzeichnung der Lesung “Stimmen gegen Rechts” aus dem Avalon Kultur, Wien 1080 Pfeilgasse 27 – www.avalonweb.at vom 14.12.2015, 18.00 – 19.00 Uhr

mit Isabella Feimer, Eva Rossmann, Rudi Leo, Gudrun Büchler,

Moderation: Gerhard Ruiss

Redaktion und Technik: Herbert Gnauer, Christian Berger

 

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“Stimmen gegen Rechts” Teil 315.12.2015

Teil 3 der Aufzeichnung der Lesung “Stimmen gegen Rechts” aus dem Avalon Kultur, Wien 1080 Pfeilgasse 27 – www.avalonweb.at vom 14.12.2015, 20.00 – 21.00 Uhr

mit Isabella Feimer, Gerhard Ruiss, Susanne Ayoub, Daniela Meisel, Simone Hirth

Moderation: Gerhard Ruiss

Redaktion und Technik: Herbert Gnauer, Christian Berger

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litonair 12-15: Heinz Janisch/Susanne Kos – Das Meer hört nicht auf23.11.2015

literadio war am 22.November 2015 im Kunsthaus Horn bei der Präsentation des neuen Oxohyph Bandes mit Gedichten von Heinz Janisch und Lithografien von Susanne Kos. Der Autor las einige seiner Gedichte und erzählte von der Entstehung des Buches. Susanne Kos beschrieb ihre zu den Gedichten entstandenen Lithografien.

Verlag: Edition Thurnhof
Gestaltung: Christian Berger

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litonair 11-15: Neue Lyrik aus Österreich28.10.2015

Auszüge der Lesung am 10.10.2015 anlässlich der Präsentation der Lyrikreihe “Neue Lyrik aus Österreich” erschienen im Verlag Berger. Es lesen: Helwig Brunner, Cornelia Travnicek, Gregor M. Lepka und Judith Nika Pfeifer.

Redaktion: Christian Berger

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litonair 10-15: Zuhause in der Schule17.09.2015

Claudia Gerhartl, Christine Oertel, Gerhard Stöger: ZUHAUSE IN DER SCHULE, Milena Verlag 2015. Ein Gespräch mit der Herausgeberin Claudia Gerhartl über 35 Jahre SchülerInnenschule in Wien und die daraus gewonnenen Erfahrungen.
Redaktion: Christian Berger

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litonair spezial: Nikolaus Eberstaller – WUT07.09.2015

ER wird verlassen. Überzeugt unglücklich tanzt er dem Untergang seiner Welt entgegen. Denken ist mühsam und führt zu nichts. Die Mauer zwischen vermeintlicher Realität und vermutlicher Einbildung kollabiert. Er flutet sein Haus, diskutiert mit seinem Clown, atmet sich in fremde Frauen und läuft geifernd auf all die Dinge zu, die ihn abstoßen: Passivhäuser, Hitlerbärtchen zwischen den Beinen, bratwurstimitatfressende Veganer, Spaltenbodenkunstlichtschweine, Bonsaizüchter, Vertreter von Damenhygieneartikeln, Waffenlobbyisten, Jungpolitiker und das Land ohne aufrechte Wirbelsäulenflöte, das bis heute nicht begriffen hat, dass es alle Weltkriegserklärer
hervorgebracht hat. Dann trifft er Eva.

Nikolaus Eberstaller im Gespräch mit Daniela Fürst über seinen Romanerstling WUT, was für ihn politisches Handeln bedeutet und den evolutionären Sieg der panonischen Stechmücke. Das Buch ist im BU&BU Verlag erschienen.

Musik:

A.n.k.H – LOCO

Luz – INSECT REVOLT version

VOMP – YOU MUST TRY IT

Sector General – LAST NINJA

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litonair 9-15: Der letzte Rock hat keine Taschen21.08.2015

Gespräch mit dem Kärntner Autor Wilhelm Kuehs über seinen Krimi “Der letzte Rock hat keine Taschen”. Eine Kriminalgeschichte mit Tiefgang. Wilhelm Kuehs spielt ein teuflisches Spiel mit Abgründen: den Abgründen der Kärntner Landespolitik, den Abgründen der menschlichen Seele und den ganz realen Abgründen der Alpen. Schonungslos nimmt sein Ermittler Ernesto Valenti die Verstrickungen der Buberl-Gesellschaft auseinander, wo immer er Kriminalität und Korruption wittert. Sein Krimi ist ebenso gesellschaftskritisch wie spannend – wo Ernesto Valenti aufdeckt, bleibt nichts im Verborgenen!(Haymon) Zusätzlich lernt mensch bei der Lektüre viel über Mythen, den tibetanischen Buddhismus und seine gar nicht so friedliche Praxis und Ziele, die auch erkenntlich machen, wie der SS Mann Heinrich Harrer als Lehrer des Dalai Lama dazu passt.
Kuehs gelingt es komplexe wissenschaftliche und politische Erkenntnisse in eine auch unterhaltsame und spannende Geschichte zu packen.
Verlag: Haymon
Autor: Wilhelm Kuehs
Redakteur: Christian Berger

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litonair 7-15: Stefan Soder – CLUB13.07.2015

Euthanasie und Selbstmord sind hochsensible und emotionale Themen. Seit es in einigen Ländern, wie der Schweiz, unter bestimmten gesetzlich verankerten Regelungen institutionalisierte Möglichkeiten gibt, den Zeitpunkt des Todes selbst zu bestimmen, wird immer wieder über Pro und Contra diskutiert. Stefan Soder nimmt in seinem ersten Roman CLUB genau diese Sterbeorte in den Fokus. Er beschreibt anhand zweier sehr unterschiedlicher Protagonisten einerseits mögliche Gründe für den Freitod und andererseits das Interesse zu verstehen, was Menschen dazu bewegt diesen Schritt zu wagen. Zugleich setzt sich Soder mit Tendenzen in unserer Gesellschaft auseinander, die den Tod zu einem kalkulierten Punkt in der Biografie machen, um sich unangenehmen Erfahrungen wie Krankheit, körperlichem Verfall oder auch Einsamkeit und Verzweiflung zu entziehen.

CLUB ist im Braumüller Verlag erschienen. Stefan Soder dazu im Gespräch mit Daniela Fürst.

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literadio spezial: fost-viecha27.06.2015

“fost-viecha” heißt das neue Buch von Andreas Nastl und Wolfgang Kühn, erschienen im Stahoat-Verlag im Juni 2015.  Die beiden Autoren stellten die Publikation im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Kultur in Langenloiser Höfen” am 26.6.2015 in Schiltern vor.

Die literarische Reise durch die gleichwohl vielfältige wie unbekannte Welt der „fostviecha“ begleiteten Irmi Drexler (Violine) und Kerstin Kargl (Akkordeon) mit bezaubernden Melodien aus der musikalischen Vielfalt Europas.

AutorInnen: Andreas Nastl/Wolfgang Kühn

Musik: Irmi Drexler (Violine) und Kerstin Kargl (Akkordeon)

Redaktion: Christian Berger

Verlag: Stoahoat

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litonair 6-15: Manfred Rumpl – Reisende in Sachen Relativität18.06.2015

Wie nähert man sich literarisch einer berühmten Persönlichkeit? Vor allem wenn diese schon verstorben ist. Wie verarbeitet man biografische Fakten zu einem Roman? Und wer war nun eigentlich der Mensch Erwin Schrödinger? Genau diese Fragen hat sich Manfred Rumpl wohl im Vorfeld zu seinem aktuellen Roman “Reisende in Sachen Relativität” gestellt. Erwin Schrödinger ist einer der bekanntesten Physiker, Nobelpreisträger und einer der wichtigsten Wegbegleiter Einsteins. Aber Rumpl, der selbst Philosophie studiert hat, interessierte an Schrödinger nicht nur seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen, die bis heute die Welt der Quantenphysik und Mathematik mitbestimmen. Rumpl wollte den Menschen Schrödinger zeigen und seine für damalige, wie auch heutige Verhältnisse, sehr ungewöhnliche Art zu Leben und zu Lieben. Sein Roman erzählt von einem unangepassten Menschen dessen mathematisches und physikalisches Genie in allen Bereichen seines Lebens Spuren hinterließ.

Manfred Rumpl im Gespräch mit Daniela Fürst über Erwin Schrödinger, die Philosophie in dessen Arbeit und die Schwierigkeit alles in einen Roman zu verpacken. Der Roman ist im Picus Verlag erschienen.

Musik: Kriss “Jazz Club”

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litonair 8-15: Hakenkreuze im Salzburger Land16.06.2015

Rudolf Leo, Historiker und Journalist, beschreibt in seinen bisher zwei vorliegenden Büchern “Pinzgau unter dem Hakenkreuz” und “Bruck unter dem Hakenkreuz”, beide erschienen im Otto Müller Verlag, die regionale und lokale Geschichte während der NS Zeit. Als präziser Beobachter durchwühlt er Akten, befragt Zeitzeugen und macht die Geschichte durch persönliche Geschichten lebendig. Manchmal stockt innerlich der Lesefluss ob der Originaltexte und deren Inhalt. Gleichzeitig macht sich Erleichterung breit, wenn auch dunkle Bereiche der Vergangenheit mit der Taschenlampe von Rudi Leo ausgeleuchtet werden. Widerstand und Denunziation, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Desertation werden zu Geschichten der Täter und der Opfer.
Redaktion: Christian Berger
Verlag: Otto Müller

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litonair spezial: 5.uni.vie.slam.poetry16.06.2015

Aufzeichnung des 5. uni.vie.slam.poetry am 13.6.2015 am Uni Wien Campus im Alten AKH Wien anlässlich der 650 Jahr Feier der Universität Wien. Moderation Markus Köhle.
Mitgewirkt haben: Mario Tomic, Mieze Medusa, Henrik Szanto,Tschif, Max Lirika, Andi Pianka, Clara Felis, Ulli Hammer, Sabine Sobotka

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litonair 5-15: Christian Zillner – Spiegelfeld10.05.2015

literadio war zu Gast im Atelier beim Maler, Schreiber und Magazineur Christian Zillner. Der Anlass war mit ihm über sein auf 11 Bände konzipiertes Versepos “Spiegelfeld” zu reden. 7 Bände sind bisher im Verlag Dornröschen erschienen.

Eine Mischung aus belegter Geschichte und Fiktion bildet die Basis dieses “österreichischen Nationalepos” entlang dem real existierenden Adelsgeschlechts der “Spiegelfelds”, das jedoch erst seit dem 18. Jht. dokumentiert ist, während Zillners Lyrikbände mit Einblicken in die Geschichte Österreichs schon um 900 startet. Wer jedoch hier ein trockenes, altbackenes Monumentalepos erwartet wird enttäuscht. Es ist vielmehr eine Ode an die Sprache(n) und eine Malerei mit Worten für bibliophile Menschen. Zillner plädiert für lautes Lesen, wie es früher einmal üblich war. Wer die “Spiegelfeld”-Bände leise in sich hinein liest, dem bleibt ev. manches verborgen. Viel besser könnte sich Zillner vorstellen, dass die Verse im Fußballstadion “hinausgebrüllt” würden.

Redaktion: Christian Berger
Verlag: Dornröschen

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litonair 4-15: Karin Rick – VENUSWELLE23.04.2015

Mit Venuswelle legt Karin Rick ihren 12. Roman vor. Eine ménage à trois, die tatsächlich aber nur aus zwei Personen besteht. Nina, der erfolgreichen Fotografin, die es gewohnt ist, sich zu nehmen was sie will, und dem DJ und Surfer Steve, der aber noch eine zweite Seite hat und diese Dank Nina endlich ausleben kann. Und so tritt die schwarze Diva Cindy in Erscheinung.

Venuswelle ist eine aussergewöhnliche Liebesgeschichte, die es – wie auch die anderen Romane und Erzählungen Karin Ricks – schafft, Sexualität ausserhalb der heterosexuellen Normierungen mit tiefen Gefühlen zu verweben.

Die Autorin im Gespräch mit Daniela Fürst.

Venuswelle ist im Konkursbuch Verlag erschienen.

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litonair 2-15: Alexander Peer – POINTS OF PASSAGE21.01.2015

Kunst, Literatur, Tanz und Film umfassten die künstlerischen Arbeiten, die anlässllich des Kunstprojektes POINTS OF PASSAGE 2014 im Stift Melk stattgefunden hat. Kuratiert wurde das Projekt von Erwin Uhrmann und Moussa Kone. Im Eigenverlag des Stifts ist auch die gleichnamige Publikation erschienen. Ebenfalls im Verlag des Stifts Melk erschienen ist Moussa Kone´s Buch “The Colman Book of Wounds and Wonders”, das im Zuge des Projekts entstanden ist.

Die am Projekt beteiligten KünstlerInnen: Katharina Gruzei, Ines Hochgerner, Bernhard Hosa, Manuel Hölzl, Josef Kleindienst, Moussa Kone, Stephan Lugbauer, Alexander Peer, Gabriele Petricek, Rainer Prohaska, Markus Proschek, Bianca Regl, Yusimi Moya Rodriguez, Corinne L. Rusch, Erwin Uhrmann und Magda Woitzuck.

ALexander Peer, einer der beteiligten LiteratInnen im Gespräch mit Daniela Fürst zum Projekt und zur Publikation.

 

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litonair 1-15: Erika Kronabitter – HAB DEN DER DIE DAS21.01.2015

Der Königin der Posie. Friederike Mayröcker zum 90. Geburtstag

Das Buch – herausgegeben von Erika Kronabitter – umfasst rund 170 Beiträge von KünstlerInnen und LiteratInnen, die auf Kronabitters Einladung hin unterschiedliche Beiträge erarbeitet haben, die der Schriftstellerin Friederike Mayröcker zu ihrem 90. Geburtstag als “Blumenstrauß” überreicht wurden.

Erika Kronabitter im Gespräch mit Daniela Fürst zum Buch, das in der Edition Art Science erschienen ist.

Musik:

Circus Marcus “Aux puces No 11”

Circus Marcus “Petite pièce minime – Minuit”

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litonair 12-14: Isabella Breier – Allerseelenauftrieb26.11.2014

Vier Frauen, Milena, Melike, Maja und Mavie, deren Leben Isabella Breier in ihrem 2013 erschienenen Roman zeitlich und räumlich verschränkt erzählt. Geschichten über Beziehungen, Probleme und Traumata – ein feministischer Roman, wie die Autorin selbst betont. Erschienen ist das Buch im Mitter Verlag.

Daniela Fürst im Gespräch mit Isabella Breier.

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litonair 11-14: Thomas Ballhausen – In dunklen Gegenden22.11.2014

Thomas Ballhausen,  liest aus seinem Erzählband “In dunklen Gegenden“. “Ein altes leerstehendes Haus wird zum Grab einer vergangenen Jugend, ein Chefkartograf erzählt von seinem letzten großen Auftrag und ein Geschichtsschreiber findet sich in einer scheinbar ausweglosen Situation unter der Erde.
Vieles in Thomas Ballhausens Erzählungen geschieht im Kopf der Figuren und in einer anderen Wirklichkeit. Gedanken und Beobachtungen werden exakt aufgezeichnet, nicht ohne dabei auch rätselhaft und magisch zu sein.” (Barbara Zwiefelhofer, Literaturhaus Wien)

Ausschnitt einer Aufzeichnung vom 1.10.2014 im Literaturhaus Wien

Redaktion: Christian Berger (literadio)

Verlag: Editon Atelier

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litonair 10 -14: Lesung von und Interview mit Friederike Mayröcker22.09.2014

Am 4. September 2014 fand in der Galerie für Kunst eine Lesung von Frau Friederike Mayröcker statt. Ich wollte etwas über Ihr Schaffen erfahren, indem ich im Vorfeld eines geplanten Interviews ein bisschen in Gedichten, Texten und Rezensionen stöberte, die – ich muss gestehen – sich mir erst erschließen wollten, als ich – mit geschlossenen Augen – ihrem Vortrag zuhörte und mich auf die Bilder einließ. Der kleine Raum in Wien, Schleifmühlgasse 12-14 konnte die vielen Menschen kaum fassen,  die  gekommen waren, der  „Grande Dame der Poesie“ zu lauschen. Es herrschte eine atmosphärisch dichte, feierliche Stimmung, als sie mit  ihrer brüchigen und doch immer noch festen Stimme  – vor uns ihren „orientalischen Sprachteppich“ ausbreitend – begann, uns auf die im Kopf der Zuhörer explodierenden Bilderreisen aus den im Suhrkamp-Verlag/Etudes veröffentlichten Gedichten mitzunehmen. Auch die stimmungsvollen, auf Stoff übertragenen Fotografien von Brigitte Stefanek-Egger, welche manche ihrer Gedichte noch einmal in Bildsprache übersetzten und die Wände zierten, trugen zu dieser Atmosphäre bei.

Redaktion: Helmut Hostnig

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litonair 9-14: TODABLEITER Überleben und Tod, Masse, Macht und Gewalt.18.09.2014

Ein Hörstück von Ingo Leindecker.

Daniela Fürst im Gespräch mit Ingo Leindecker zu seinem im Eigenverlag erschienen Hörstück TODABLEITER. Es handelt sich um eine auditive Erzählung, bestehend aus collagierten historischen O-Tönen zwischen 1914 und 1945, zeitgenössischen wissenschaftlichen Beiträgen sowie aus Geräuschen und Musik.

Bestellen unter http://todableiter.servus.at

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litonair 8-14: Brodnig – Der unsichtbare Mensch21.08.2014

literadio on air 8-14 bringt ein Gespräch mit Ingrid Brodnig über ihr im Czernin Verlag erschienenes Sachbuch “Der unsichtbare Mensch. Wie Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert.”

“Von hasserfüllten Postings über Facebook bis hin zur Enthüllungsplattform Wikileaks: Die Anonymität ist zu einem zentralen Thema des 21. Jahrhunderts geworden. Wann ist die Geheimhaltung der eigenen Identität berechtigt und notwendig? Und wann wird sie als schützender Mantel missbraucht?” (Czernin Verlag)

Ein lesbares und lesenswertes Sachbuch zu einem aktuellem gesellschaftlichen Diskurs. Brodnig setzt sich differenziert mit der Thematik auseinander und bringt viele belegte Beispiele pro und contra die Anonymität im Netz. So verwundert es nicht, dass Sie auch für einen differenzierten Umgang mit der Anonymität plädiert. Wer glaubt, dass für Anonymität ausreicht Nicknames zu verwenden, ist jedenfalls auf dem Holzweg. Wirkliche Anonymität im Netz fordert mehr technische Kenntnisse von den UserInnen. Im Alltag wird jedoch die Anonymität bei Postings oftmals nur für flegelhaftes verhalten genutzt – und das schadet dem gesellschaftlichen Diskurs. Jedenfalls gilt es der Problematik mehr Aufmerksamkeit zu widmen und konstruktive Lösungen zu finden. Brodnig bringt auch hier Beispiele.

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“Josef erlesen” – Autor_innen lesen für Josef – Teil 316.08.2014

Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) und die Hochschüler_innenschaft an der Universität Wien veranstaltete am 13. August um 19 Uhr eine Lesung für Repressionsbetroffene wie den kürzlich nicht rechtskräftig verurteilten Antifaschisten Josef S.

Es lesen:
Teil 1 der Aufzeichnung: Martin Amanshauser, Olja Alvir , Andreas Pittler

Teil 2 der Aufzeichnung:  Susanne Scholl, Lydia Mischkulnig, Doron Rabinowich

Teil 3 der Aufzeichnung: Julya Rabinowich, Kurto Wendt, Stefanie Sargnagel, Denice Bourbon

Eine  gemeinsame Lesung gegen die Verrohung und Aushöhlung des österreichischen Rechtssystems. Der Verkaufserlös der von den Verlagen frei zur Verfügung gestellten Bücher sowie sämtliche Spenden kommen den Verteidigungskosten von Josef zugute.

Kurto Wendt meint zu seinen Motiven: “Ein Justiz- und Exekutivskandal jagt den anderen. WKR-Protest-Prozesse, Fluchthilfeanklagen, Hausräumung und jetzt ein Staatsanwalt der Rechtextremen Daten und Adressen von antifaschistischen Informant_innen aushändigt und darin kein Problem sieht. Wir müssen uns nicht nur informieren, sondern auch formieren.”

Der Autor Andreas Pittler sagt: “Entgegen anderslautenden Aussagen ist unsere Justiz nicht unparteiisch. Im Zweifel stellt sie sich immer an die Seite der Mächtigen. Und selbst wenn man vollkommen unschuldig ist, kann man durch ein Verfahren hierzulande ruiniert werden. Dagegen gilt es Stellung zu beziehen.”

Auch Julya Rabinowich spielt auf den Prozess gegen Josef S. an: “Ich mache mit, weil Kafka nicht Alltag werden darf.”

“Mit dieser Veranstaltung wollen wir auch unsere Kritik an der aktuellen Repressionswelle gegen viele Antifaschist_innen und Studierende zum Ausdruck bringen”, begründet Viktoria Spielmann vom Vorsitzteam der ÖH die Veranstaltung: “Wir werden uns weiter mit dem Thema Repression beschäftigen und aktuelle Vorgänge kritisch beleuchten.”

“Durch den Bezug auf den höchst umstrittenen Paragraphen des ‘Landfriedensbruch’ konstruiert sich die österreichische Justiz die rechtliche Grundlage, um antifaschistischen Protest gezielt kriminalisieren zu können. Dagegen gilt es auf allen Ebenen anzukämpfen”, so das Vorsitzteam der Hochschüler_innenschaft an der Uni Wien unisono: “Unsere Solidarität gilt allen Repressionbetroffenen – vor Gericht stand diesmal Josef, gemeint sind wir alle.”

Siehe auch Webseite ÖH

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“Josef erlesen” – Autor_innen lesen für Josef – Teil 216.08.2014

Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) und die Hochschüler_innenschaft an der Universität Wien veranstaltete am 13. August um 19 Uhr eine Lesung für Repressionsbetroffene wie den kürzlich nicht rechtskräftig verurteilten Antifaschisten Josef S.

Es lesen:
Teil 1 der Aufzeichnung: Martin Amanshauser, Olja Alvir , Andreas Pittler

Teil 2 der Aufzeichnung:  Susanne Scholl, Lydia Mischkulnig, Doron Rabinowich

Teil 3 der Aufzeichnung: Julya Rabinowich, Stefanie Sargnagel, Denice Bourbon, und Kurto Wendt

Eine  gemeinsame Lesung gegen die Verrohung und Aushöhlung des österreichischen Rechtssystems. Der Verkaufserlös der von den Verlagen frei zur Verfügung gestellten Bücher sowie sämtliche Spenden kommen den Verteidigungskosten von Josef zugute.

Kurto Wendt meint zu seinen Motiven: “Ein Justiz- und Exekutivskandal jagt den anderen. WKR-Protest-Prozesse, Fluchthilfeanklagen, Hausräumung und jetzt ein Staatsanwalt der Rechtextremen Daten und Adressen von antifaschistischen Informant_innen aushändigt und darin kein Problem sieht. Wir müssen uns nicht nur informieren, sondern auch formieren.”

Der Autor Andreas Pittler sagt: “Entgegen anderslautenden Aussagen ist unsere Justiz nicht unparteiisch. Im Zweifel stellt sie sich immer an die Seite der Mächtigen. Und selbst wenn man vollkommen unschuldig ist, kann man durch ein Verfahren hierzulande ruiniert werden. Dagegen gilt es Stellung zu beziehen.”

Auch Julya Rabinowich spielt auf den Prozess gegen Josef S. an: “Ich mache mit, weil Kafka nicht Alltag werden darf.”

“Mit dieser Veranstaltung wollen wir auch unsere Kritik an der aktuellen Repressionswelle gegen viele Antifaschist_innen und Studierende zum Ausdruck bringen”, begründet Viktoria Spielmann vom Vorsitzteam der ÖH die Veranstaltung: “Wir werden uns weiter mit dem Thema Repression beschäftigen und aktuelle Vorgänge kritisch beleuchten.”

“Durch den Bezug auf den höchst umstrittenen Paragraphen des ‘Landfriedensbruch’ konstruiert sich die österreichische Justiz die rechtliche Grundlage, um antifaschistischen Protest gezielt kriminalisieren zu können. Dagegen gilt es auf allen Ebenen anzukämpfen”, so das Vorsitzteam der Hochschüler_innenschaft an der Uni Wien unisono: “Unsere Solidarität gilt allen Repressionbetroffenen – vor Gericht stand diesmal Josef, gemeint sind wir alle.”

Siehe auch Webseite ÖH

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“Josef erlesen” – Autor_innen lesen für Josef – Teil 116.08.2014

Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) und die Hochschüler_innenschaft an der Universität Wien veranstaltete am 13. August um 19 Uhr eine Lesung für Repressionsbetroffene wie den kürzlich nicht rechtskräftig verurteilten Antifaschisten Josef S.

Es lesen:
Teil 1 der Aufzeichnung: Martin Amanshauser, Olja Alvir , Andreas Pittler

Teil 2 der Aufzeichnung:  Susanne Scholl, Lydia Mischkulnig, Doron Rabinowich

Teil 3 der Aufzeichnung: Julya Rabinowich, Stefanie Sargnagel, Denice Bourbon, und Kurto Wendt

Eine  gemeinsame Lesung gegen die Verrohung und Aushöhlung des österreichischen Rechtssystems. Der Verkaufserlös der von den Verlagen frei zur Verfügung gestellten Bücher sowie sämtliche Spenden kommen den Verteidigungskosten von Josef zugute.

Kurto Wendt meint zu seinen Motiven: “Ein Justiz- und Exekutivskandal jagt den anderen. WKR-Protest-Prozesse, Fluchthilfeanklagen, Hausräumung und jetzt ein Staatsanwalt der Rechtextremen Daten und Adressen von antifaschistischen Informant_innen aushändigt und darin kein Problem sieht. Wir müssen uns nicht nur informieren, sondern auch formieren.”

Der Autor Andreas Pittler sagt: “Entgegen anderslautenden Aussagen ist unsere Justiz nicht unparteiisch. Im Zweifel stellt sie sich immer an die Seite der Mächtigen. Und selbst wenn man vollkommen unschuldig ist, kann man durch ein Verfahren hierzulande ruiniert werden. Dagegen gilt es Stellung zu beziehen.”

Auch Julya Rabinowich spielt auf den Prozess gegen Josef S. an: “Ich mache mit, weil Kafka nicht Alltag werden darf.”

“Mit dieser Veranstaltung wollen wir auch unsere Kritik an der aktuellen Repressionswelle gegen viele Antifaschist_innen und Studierende zum Ausdruck bringen”, begründet Viktoria Spielmann vom Vorsitzteam der ÖH die Veranstaltung: “Wir werden uns weiter mit dem Thema Repression beschäftigen und aktuelle Vorgänge kritisch beleuchten.”

“Durch den Bezug auf den höchst umstrittenen Paragraphen des ‘Landfriedensbruch’ konstruiert sich die österreichische Justiz die rechtliche Grundlage, um antifaschistischen Protest gezielt kriminalisieren zu können. Dagegen gilt es auf allen Ebenen anzukämpfen”, so das Vorsitzteam der Hochschüler_innenschaft an der Uni Wien unisono: “Unsere Solidarität gilt allen Repressionbetroffenen – vor Gericht stand diesmal Josef, gemeint sind wir alle.”

Siehe auch Webseite ÖH

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litonair 7-14: Bruno Granichstadten13.07.2014

Ernst Kaufmann, der Autor von “Wiener Herz am Sternenbanner”, AV Verlag 2014 im Gespräch mit Christian Berger (literadio). Das vorgestellte Buch ist eine gut lesbare, lebendige Biografie des Komponisten Bruno Granichstaedten. In Form eines dokumentarischen Romans, angereichert mit vielen Daten zum musikalischen Schaffen, erzählt der Autor vom Schicksal des Bruno Granichstaedten, der bereits mit 10 Jahren seine erste Komposition publizierte, als Kind bereits Auftritte als Klavierspieler hatte und in der Zwischenkriegszeit zu einem der namhaftesten Operettenkomponisten wurde. Nach dem Einmarsch der Nazis in Österreich wurde er als Jude verfolgt und flüchtete gerade noch ins Exil in die USA. Sein Sohn wurde ins Lager deportiert und umgebracht. 1942 verstarb er in den USA. In Österreich geriet Granichstaedten in Vergessenheit. Ein weiteres Buch in der Edition AV, das die Erinnerung an die Schicksale österreichischer KünstlerInnen, die vor den Nazis in die Emigration flüchten mussten, wach hält.

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litonair 6-14: Otto Tremetzberger – Nelson Mandela hatte vielleicht eine schöne Zeit auf Robben Island12.06.2014

Ein Gespräch mit dem Autor Otto Tremetzberger über seine Erzählung “Nelson Mandela hatte vielleicht eine schöne Zeit auf Robben Island”.Limbus 2014. Die reduzierte, präzise Sprache steht über der Story. Die Reduktion als zentrales Thema spiegelt sich sowohl in der Geschichte als auch in der Gestaltung des Buches wieder. Übrig bleibt die Essenz- sowohl optisch als auch in der literarischen Qualität des Textes. Sprachliche Bilder lassen Bilder im Kopf entstehen und führen die LeserIn in die Welt des Protagonisten.

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Slam B 10.1.2014 – Teil 2:Finale18.05.2014

Aufzeichnung aus dem Literaturhaus Wien des Slam B v. 10.1.2014. Teil 2: Finale
Zu hören sind:
Als Opferlamm:  Concert Crystal


Beiträge von: Henrik Szanto,Janea, Georg Harlekin, Ana,

Moderation: Diana Köhle

Mitschnitt: Literaturhaus Wien

Slam B v. 10.1.2014. Teil 1: Vorrunden

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litonair 5-14: Slam B18.05.2014

Slam Poetry gewinnt zunehmend auch in Österreich Beachtung. Slams füllen immer größere Veranstaltungsräume und nehmen an Zahl zu. literadio besuchte den 40. Slam B am 10.1.2014 im Literaturhaus Wien. Veranstaltet wird dieser von Diana Köhle, die dieses Jahr bereits ihr 10jähriges Slam Jubiläum begeht. Ein Buchtipp (Markus Köhle/Mieze Medusa: Mundpropaganda – milena Verlag 2011) , zwei Interviews (Diana Köhle, Christian “Schreibi” Schreibmüller) sowie zwei Beiträge aus dem Slam B sind in dieser Sendung zu hören. Wer den ganzen Abend hören will, sei auf die CBA verwiesen (2 Teile).

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litonair 4-14: Christlicher Anarchismus / Albert Camus09.04.2014

Das Buch versammelt Texte, die mit der augenscheinlichen Paradoxie des Titels „Christlicher Anarchismus“ aufräumen. Die Textsammlung bietet allgemeine Reflexionen zum Verhältnis von Anarchismus und Christentum, Beiträge, die sich mit libertärer Exegese beschäftigen, Überlegungen zu christlich-anarchistischem Aktivismus sowie Porträts christlicher AnarchistInnen wie Jacques Ellul, Dorothy Day und Ammon Hennacy von der Catholic-Worker-Bewegung oder Peter Chel?icky. “Christlicher Anarchismus. Facetten einer libertären Strömung” bietet für alle Interessierten, einen prägnanten Überblick über christlich-anarchistische Theorie und Praxis.
Beide Herausgeber, Sebastian Kalicha, im Gespräch mit Daniela Fürst auf der Leipziger Buchmesse 2014.

Camus’ literarisches Werk ist weltberühmt.  Weniger bekannt ist seine Auseinandersetzung mit dem Anarchismus. Aber gerade das war für Camus nach dem Zweiten Weltkrieg von großer Bedeutung. Der Herausgeber des Buches – Lou Marin – im Gespräch mit Daniela Fürst auf der Leipziger Buchmesse 2014. Erschienen ist das Buch im Laika Verlag.

Beide Herausgeber, Sebastian Kalicha und Lou Marin, im Gespräch mit Daniela Fürst auf der Leipziger Buchmesse 2014.

Sebastian Kalicha (Hg.): Christlicher Anarchismus. Verlag Graswurzelrevolution

Lou Marin (Hg.): Albert Camus. Libertäre Schriften (1948-1960). Laika Verlag

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litonair 2-14: Der Tschocherl Report16.02.2014

Die unbekannten Wohnzimmer Wiens – Zwischen Fluchtachterl und Gesellschaftskritik

Tschocherl – das sind diese kleinen, verrauchten Lokale, die scheinbar schon ewig existieren und Namen haben wie “Espresso Bambino”, “Café Rikki” oder “Espresso Florida”.

In 21 Tschocherl-Reportagen beleuchten die Autoren einen weitgehend verborgenen Teil Wiens; eine Subkultur, die sich seit Jahrzehnten beharrlich jeder Anbiederung an gastronomische und gesellschaftliche Trends verweigert.

Helmut Hostnig führte für literadio ein Gespräch mit dem Autor Arthur Fürnhammer über das im Löcker Verlag erschienene Werk:
Arthur Fürnhammer/Peter Mayr – Tschocherl Report, 2014, Löcker Verlag Wien

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litonair 1-14: Erika Kronabitter – eine Trilogie13.01.2014

Mit Nora X ist nun im Limbus Verlag der dritte Teil der Trilogie von Erika Kronabitter erschienen. Eine Familiengeschichte, die mit Mona Liza (2007), Viktor (2009) und nun Nora X (2013), die unterschichtlichen Sichtweisen der einzelnen Familienmitglieder aufzeigt. Daniela Fürst im Gespräch mit der Autorin.

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litonair 12-13: Norbert Kutalek – Linke Bildung18.12.2013

Norbert Kutalek ist einer der namhaftesten linken Bildungssoziologen. Anlässlich seines 80. Geburtstages wurde ein Teil seiner Texte neu publiziert: Norbert Kutalek – Spuren und Positionen linker Bildung. Herausgegeben von Oskar Achs, litVerlag 2013.

Die Analysen und Forderungen haben 40 Jahre später immer noch Richtigkeit und Aktualität. Christian Berger besuchte Norbert Kutalek und bat ihn zum Gespräch über seine Texte und die aktuelle Bildungslandschaft.

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lit on air 11-13: Niki Glattauer – Leider hat Lukas…19.11.2013

Interview mit dem Autor und NMS-Lehrer Niki Glattauer über sein Buch “Leider hat Lukas…” (Verlag Kremayr und Scheriau ) in dem er die Schule aus Sicht der Eltern in unterhaltsamer und auch kritischer Weise beschreibt. Eine Schulreform ist überfällig – aus Glattauers Sicht kann diese vor allem durch die Eltern herbeigeführt werden. Dazu müssen diese aber erkennen, dass Schule heute nicht mehr so wie Schule zur eigenen Schulzeit sein kann/muss/ist.

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litonair 9-13:onophon20.09.2013

Wenn sich Ernst Jandl verdoppelt und Attwenger hört, dann käme eventuell so etwas wie “onophon” dabei heraus. “Ziertextmanufaktur” nennt onophon ihr werken. “Schluckschutzhusten” heißt ihr neues Programm mit dem sie auch demnächst in Deutschland touren.

In dieser Sendung gibt es ein Gespräch mit den beiden Protagonisten Werner Novacek und Rainer Deutner sowie Auszüge einer Aufzeichnung vom Auftritt am 18.9.2013 im Rhiz Wien.

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litonair 8-13: Stefan Slupetzky – O Berta27.07.2013

Wieder einmal haben wir tief ins “aufdraht” Archiv gekramt – zum Vorschein kam ein Besuch des Autors, Musikers und Illustrators Stefan Slupetzky bei “aufdraht” aus dem Jahr 2009. “O Berta” hieß damals sein aktuelles Werk mit dem er auch in Langenlois zu Gast war. Heute ist Stefan Slupetzky vor allem durch seine Arbeit im Trio Lepschi und als Krimiautor bekannt.

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litonair 7-13:weine(h)rliches15.07.2013

Diesmal haben wir tief ins Archiv von “aufdraht” gegriffen und Auszüge aus dem musikalisch literarischen Kabarett bereitgestellt. Reiner Tiefenbacher, Andreas Nastl und Jonny Diewald präsentieren Geschichten und Lieder rund um den Wein, der im Kamptal den Lebensalltag stark beeinflusst. 1998 tourten sie mit dem Programm, 1999 produzierte “aufdraht” eine zwischenzeitlich vergriffene CD mit Aufnahmen einer Aufführung beim Heurigen in Mittelberg. Nastl, Diewald und Tiefenbacher waren auch Protagonisten des Radioprojektes “aufdraht”. Ein freier Radiosender im Kamptal konnte zwar nicht durchgesetzt werden, aber der Literatur fühlt sich “aufdraht” immer noch verbunden.

Viel Spass beim Zuhören.

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litonair 6-13: Super.Wa(h)l.Jahr.Slam19.06.2013

Am 8.Juni 2013 fand der dritte univie.poetry.slam zum Thema “Super.Wa(h)l.Jahr.Slam” im Arkadenhof der Uni Wien statt. Die Sendung bringt Beiträge der sechs FinalistInnen: Stefan Abermann, Andi Plammer, Christian Schreibi Schreibmüller, Mario Tomic, Simon Tomaz und Mieze Medusa.

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Plammer Andreas (Autor/in)
Mieze Medusa (Autor/in)
Stefan Abermann (Autor/in)
Christian Schreibmüller (Autor/in)
Mario Tomic (Weitere beteiligten Personen und Körperschaften)
Simon Tomaz (Autor/in)
Mario Tomic (Autor/in)

Genre: AutorInnenlesung

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litonair 5-13: Wien schön trinken19.05.2013

AutorInnenlesungen von Ernst Molden, Manfred Gram und Mieze Medusa anläßlich der Buchpräsentation am 8.4.2013: Vanessa Wieser (Hrsg.) “Wien schön trinken” , Milena Verlag. Ernst Molden spielt noch bisher unveröffentlichte Lieder.

Das Buch bietet auf 215 Seiten 36 Geschichten, die in Wiener Lokalen spielen oder von solchen erzählen. Ein literarischer Führer durch die Wiener Lokalszene.

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Mieze Medusa (Autor/in)
Verlag Milena (Verlag)
Ernst Molden (Autor/in)
Manfred Gram (Autor/in)

Genre: AutorInnenlesung

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litonair 4-13: Michael Genner – Verleitung zum Aufstand13.04.2013

Michael Genner:Verleitung zum Aufstand-Ein Versuch über Widerstand und Antirassismus ist im Mandelbaum Verlag erschienen. Michael Genner schreibt über seinen jahrzehntelangen Versuch, Verfolgte zu schützen, Menschenrechte zu verteidigen: von der »Spartakus«­Kampagne »Öffnet die Heime« bis zur Flücht­lingshilfe bei »Asyl in Not«.
Diese Kämpfe langer Jahre schildert Genner anhand vieler »Einzelfälle«: er erzählt von Jugendlichen auf der Flucht vor dem Erziehungsheim, von Asylsuchenden,…

Die Sendung bringt Auszüge der Buchpräsentation am 27.2.2013 im Republikanischen Klub in Wien. Es liest der Autor.

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag Mandelbaum (Verlag)
Genner Michael (Autor/in)

Genre: AutorInnenlesung

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litonair 13-2: Wolfgang Popp – Ich müßte lügen17.02.2013

Der folio Verlag präsentierte am 22.1.2013 im phil Wolfgang Popp: Ich müsste lügen. Der Autor liest aus seinem Kriminalroman(?). Moderation:Robert Buchschwenter

Wolfgang Popp: Ich müßte lügen, folio Verlag

Beteiligte:
Verlag Folio (Verlag)
Berger Christian (Redakteur/in)
Popp Wolfgang (Autor/in)

Genre: AutorInnenlesung

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litonair 1-13: Joe Berger20.01.2013

Joe Berger war einer, der irritierte und zum (Nach-)Denken aufrief.Durch Aktionen, Filme und Texte. Unter anderem schrieb er Märchen. Diese und auch unveröffentlichte Texte aus seinem Nachlass wurden nun neu aufgelegt und am 17.1.2013 im Wiener Literaturhaus präsentiert. Nach einer Einführung der HerausgeberInnen las Wolfgang Böck aus dem Buch:
Julia Danielczyk und Thomas Antonic (Hgg.)- Joe Berger, Von Bestsellern und riesengroßen Brüsten.
Die Sendung bringt kommentierte Auszüge aus der Aufzeichnung aus dem Literaturhaus Wien v. 17.1.2013

Ritter Verlag: Joe Berger

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Ritter Verlag (Verlag)
Joe Berger (Autor/in)

Genre: AutorInnenlesung

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litonair 12-12: wer besitzt das Internet?15.12.2012

Aufzeichnung eines Gespräches von Herbert Gnauer mit Stefan Kraft, dem Herausgeber des Buches “Wer besitzt das Internet?” (promedia Verlag) auf der Frankfurter Buchmesse 2012.

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag promedia (Verlag)
Herbert Gnauer (Interviewer/in)
Stefan Kraft (Interviewgast)

Genre: Interview

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litonair 11-12: Olivenöl10.11.2012

Ein Gespräch mit Manfred Bläuel (Mani Olivenöl) über den biologischen Anbau, die Herstellung und den Vertrieb von griechischem Olivenöl. Auch die aktuelle Situation Griechenlands ist kurz Thema. Buch: Bläuel/Gasser – Olivenöl – Verlagshaus der Ärzte

Mani-Olivenöl

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Bläuel Manfred (Autor/in)
Verlagshaus der Ärzte (Verlag)

Genre: Diskussion/Gespräch

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litonair 9-12: Martin Horváth-Der Mohr im Hemd09.09.2012

Auszüge aus der Lesung des Autors Martin Horváth aus seinem Roman “Der Mohr im Hemd oder wie ich auszog die Welt zu retten” vom 6.9.2012 in der Wiener Hauptbücherei. Inhalt: Der Erzähler Ali hat seine Augen und Ohren überall. Er ist – so behauptet er jedenfalls – fünfzehn Jahre alt und kommt irgendwo
aus dem Westen Afrikas, spricht nach eigenen Angaben vierzig Sprachen und Deutsch am allerbesten und weiß genauestens Bescheid
über das Leben und Sterben in den ärmsten Ländern der Welt. Ali kann alles, kennt alles und fristet sein Dasein nur aus einem
Grund in einem Wiener Asylbewerberheim: Er, der Anwalt der Unterdrückten, der Beschützer aller Gedemütigten, hat es sich zur
ehrenhaften Aufgabe gemacht, seine Mitinsassen von ihren Ängsten und Albträumen zu befreien. Seine Wunderwaffe: das Erzählen.
Ali ist ein Erzählverführer, der mit beißendem Spott und subversivem Humor bewaffnet zur täglichen Weltrettung antritt. Mit
verschmitztem Charme und bilderreicher Sprache, durch groteske Überzeichnung und beißendem Spott vollbringt Martin Horváth
das Kunststück, ein ernstes Thema unterhaltsam und streckenweise komisch darzustellen.

Kompletter Veranstaltungsmitschnitt

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Martin Horváth (Autor/in)
Deutsche Verlagsanstalt (Verlag)

Genre: AutorInnenlesung

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litonair 8-12: Dorthin kann ich nicht zurück06.08.2012

Wie leben Flüchtlinge in Europa? Warum haben sie ihre Heimat verlassen und mit welchen Hoffnungen sind sie hierher gekommen? Was haben sie zurückgelassen, was hier gefunden? 25 Asylsuchende erzählen ihre Geschichten. Herbert Gnauer spricht auf der Leipziger Buchmesse 2012 mit der Herausgeberin Ursula Sova und dem Verleger Hannes Hofbauer über die Sammlung von Erzählungen: “Dorthin kann ich nicht zurück, Flüchtlinge erzählen”, erschienen im promedia Verlag.

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Hofbauer Hannes (Interviewgast)
Verlag promedia (Verlag)
Sova Ursula (Interviewgast)
Herbert Gnauer (Interviewer/in)

Genre: Diskussion/Gespräch

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litonair 7-12:”Kurt Palm: Die Besucher”15.07.2012

Ein Gespräch mit dem Autor und Regisseur über seinen Roman “Die Besucher” ( Verlag Residenz). Moderation: Herbert Gnauer (literadio). Lesung des Autors aus dem Roman im Österreich Cafe. Aufzeichnung : Leipziger Buchmesse 16.3.2012.

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag Residenz (Verlag)
Kurt Palm (Autor/in)
Herbert Gnauer (Interviewer/in)

Genre: Diskussion/Gespräch

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litonair 6-12: Buchkunstbiennale XI in Horn10.06.2012

Gespräch mit dem Verleger und Buchsammler Toni Kurz anlässlich eines Besuches der Buchkunstbiennale XI in Horn/Nö über bibliophile Sammler, den Unterschied über Kunstbuch und Buchkunst, die Kunst des Druckens und den Marktwert von Buchkunst.

Buchkunstbiennale Horn

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Kurz Toni (Interviewgast)

Genre: Reportage

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litonair 5-12:”Second. Univie. Slam. Poetrie”18.05.2012

Auszüge aus dem “Second. Univie. Slam. Poetrie”, Universität Wien-Arkadenhof, aufgenommen am 12.5.2012. Slam-Beiträge von: Jimmy Land, Stefan Abermann, Totengräber, MYLF, Mario Tomic. Moderation: Markus Köhle.

Second. Univie. Slam. Poetrie
Second. Univie. Slam. Poetrie – Vorrunde
Second. Univie. Slam. Poetrie – Finale
Second. Univie. Slam. Poetrie – Interview Babka/Clar

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Köhle Markus (Sprecher/in)
Mieze Medusa (Autor/in)

Genre: Veranstaltungsmitschnitt

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litonair 4-12: Zwirbler22.04.2012

Nach Angaben des Autors ist es der erste facebook Roman. TG schreibt seit zwei Jahren und hat eine Vielzahl Mitlesende, die auch den Inhalt der Story, die irgendwo zwischen Lindenstrasse und Chandler angelegt ist, mitschreiben.
Gabriele Kohlgruber spricht mit dem Autor über kollaboratives Schreiben und den Roman. Lesung des Autors im Wiener Tanzcafe Jenseits. Musik: Duo Jessica&David

Infoseite zum fb-Roman “Zwirbler”

Beteiligte:
Kohlgruber Gabriele (Redakteur/in)

Genre: Interview

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litonair 3-12: Andreas Pittler – Zores27.03.2012

Wien im März 1938. Die Nazis greifen nach Österreich, und das wankende Regime des Bundeskanzlers Schuschnigg sucht in einer eilig anberaumten Volksabstimmung über die Unabhängigkeit des Landes seine Rettung. Just da wird Oberst David Bronstein zu einem Tatort gerufen. – Auszug aus der Lesung und ein Gespräch mit dem Autor über seinen soeben erschienen Kriminalroman “Zores” im Rahmen der Leipziger Buchmesse 2012. Der Roman ist der fünfte und letzte Teil der Bronstein Saga.

Beteiligte:
Pittler Andreas P. (Autor/in)
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag echo media (Verlag)

Genre: Diskussion/Gespräch

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litonair 2-12: Wie bleibt der Rand am Rand07.02.2012

Der Autor und Mitbegründer des “Augustin” Robert Sommer erzählt von den Erfahrungen aus dem Sozialprojekt, vom Anwachsen des Antiziganismus, von der medialen Konstruktion der “Bettelmafia” und den Alltagserlebnissen der am Rand unserer Gesellschaft lebenden Menschen: Ausgrenzung, Diffamierung, Kriminalisierung und Demütigung dienen der Stärkung der bürgerlichen Gesellschaft. “Wie bleibt der Rand am Rand” – Reportagen vom Alltag der Repression und Exklusion. mandelbaum verlag. Wien 2011

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag Mandelbaum (Verlag)
Sommer Robert (Autor/in)

Genre: Interview

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litonair 1-12: der duftende Doppelpunkt30.11.2011

Gespräch mit Georg Schober und Petra Öllinger über die sozio-literarische Initiative “Duftender Doppelpunkt”, die neben Literaturblog auch Veranstaltungen und einen Literaturpreis organisiert. Besonderes Augenmerk legen sie auf die Literatur der Arbeitswelt. Antifaschistisches Augenmerk ist dabei kein Zufall sondern durchaus beabsichtigt.

Literaturblog Duftender Doppelpunkt

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
der duftende Doppelpunkt (Interviewgast)

Genre: Interview

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litonair 12-11: Andreas Nastl-MISS VERSTÄNDNIS30.10.2011

Lesung von und Gespräch mit dem niederösterreichischen Autor Andreas Nastl. Aus und über das Buch: MISS VERSTÄNDNIS. Geschichten vom Jesus im Auslagenfenster der Fleischerei und weitere Skurilitäten aus dem Alltagsleben, beobachtet und aufgezeichnet vom Autor.

Beteiligte:
Nastl Andreas (Autor/in)
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag Bibliothek der Provinz (Verlag)

Genre: Diskussion/Gespräch

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litonair 11-11: Brigitta Busch: Winterweizen24.10.2011

Lesung “Winterweizen” und Gespräch mit der Autorin Brigitta Busch.Ein langer Abschied, gleichzeitig die Geschichte eines Wiederfindens – liebevoll und minutiös protokolliert, zugleich mit einer solchen Eindringlichkeit erzählt, als könnte der lebensbedrohlich erkrankte Freund, indem man nicht aufhört mit ihm zu sprechen, am Leben erhalten werden.
Der Fragilität des Körpers und seiner Abhängigkeit von den erhofften Wirkungen und unverhofften Nebenwirkungen einer hochtechnisierten Medizin ein Stück selbstbestimmtes Leben abzutrotzen – darauf scheint alles gerichtet zu sein: die unerwartete Wiederannäherung nach Jahren der Unterbrechung, das Sich-Aufeinander- Einlassen und gegenseitig Teilhaben-Lassen, das Entwerfen von Zukunftsplänen ebenso wie das Beschwören einer weit zurückliegenden gemeinsamen Geschichte, die von Aufbruch, Utopie, Arbeit und Liebe handelt.
Wie Vignetten über den Text verteilt, verdichtet sich dieses Erinnern zu filigranen, aus der Zeit heraustretenden Bildern von hoher Plastizität, die eine magische Gegenwelt zur allgegenwärtigen aseptischen Sterilität des Krankenhauszimmers erstehen lassen.

Beteiligte:
Busch Brigitta (Autor/in)
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag Drava (Verlag)

Genre: Diskussion/Gespräch

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litonair 9-1111.09.2011

2006 sprach Daniela Fürst (FRO) mit Gerhard Ruiss auf der Frankfurter Buchmesse über die damals aktuelle politische Situation und seine anlässlich der konservativ rechten Regierung verfassten Kanzlergedichte. Die von ihm selbst als “AgitProp-Lyrik” bezeichneten Gedichte haben bis dato leider nichts an Aktualität eingebüßt.

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Ruiss Gerhard (Interviewgast)
Fürst Daniela (Interviewer/in)

Genre: Veranstaltungsmitschnitt

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litonair 8-1116.08.2011

Andreas Weber stammt aus Langenlois (NÖ) und lebt heute in Linz. Sein (Kriminal-)Roman “Veitls Traum” erzählt vom Erwachsenwerden und der Sexualität, vom Leben in der Kleinstadt am Land und dem Studieren in der Großstadt. Dass der Tod des Vaters auch gleich zum Kriminalfall wird, scheint hier allzugut zu passen.

Aufzeichnung eines Gespräches mit Leseproben von Andreas Weber auf der Frankfurter Buchmesse 2010.

Andreas Weber: Veitels Traum

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Weber Andreas (Autor/in)
Verlag Picus (Verlag)

Genre: Diskussion/Gespräch

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litonair 7-1116.07.2011

Gespräch mit Herbert Gnauer über seine Sende-/Podcastreihe “Egon Friedell – Kulturgeschichte der Neuzeit”. Er erzählt über sein Vorhaben das gesamte Werk (ca. 1600 Seiten) als kommentierte Lesung zur publizieren und spricht über die Bedeutung des Dilettantismus. Das Projekt startete 2008 und derzeit (2011) ist etwa die Hälfte des Textes aufgearbeitet. Die Sendereihe läuft 14-tägig auf “orange 94.0” und ist unter http://no-na.net/friedell nachhörbar.

No-na.net

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Herbert Gnauer (Interviewgast)
Verlag C.H.Beck (Verlag)

Genre: Diskussion/Gespräch

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Literadio on Air 6-1105.06.2011

Doris Haupt vom Offenen Kanal Schleswig Holstein spricht auf der literadio Bühne bei der Frankfurter Buchmesse 2010 mit Peter Wawerzinek. Der mit dem Bachmannpreis ausgezeichnete Autor von “Rabenliebe” erzählt wie er leibt und lebt: mit Humor, Passion und Nachdenklichkeit. Die Suche nach der eigenen Mutter als Anlass für die Offenbarung der persönlichen Geschichte. Wawerzinek spielt Rollen und überläßt es dem ZuhörerInnen und LeserInnen zu entscheiden, was die Wirklichkeit ist.

Homepage Peter Wawerzinek

Beteiligte:
Doris Haupt (Interviewer/in)
Peter Wawerzinek (Autor/in)
Berger Christian (Redakteur/in)

Genre: AutorInnenlesung

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litonair 05/1115.05.2011

Auszüge der Buchpräsentation: Lothar Kolmer, Wissens-Bissen, Mandelbaum Verlag 2011 in der Buchhandlung tiempo nuevo,Essen ist täglich in aller Munde – aber nicht in aller Leute Köpfe.

Man muss sich heute gut überlegen, was man sich »einverleibt«. Es geht um das savoir vivre und damit um Genuss. Genuss braucht Wissen. Wissen braucht es, um auswählen und entscheiden zu können. Dieses kulinarisch-gastrosophische Wissen wird hier vermittelt, inspiriert von enzyklopädischen Vorbildern, wissenschaftlich fundiert, sachlich bis ironisch vorgetragen. Ein Grundwissen zu Lebensmitteln, Manieren, Begleitumständen – so bunt und vielfältig wie unsere Ernährungskultur.

Kolmer Lothar, Wissens-Bissen, Mandelbaum Verlag 2011

Beteiligte:
Verlag Mandelbaum (Verlag)
Berger Christian (Redakteur/in)
Baiculescu Michael (Interviewer/in)
Kolmer Lothar (Autor/in)

Genre: Veranstaltungsmitschnitt

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litonair 04/1110.04.2011

Die Sendung widmet sich dem Thema “Menschenrechte”. Es sind Auszüge aus der Solidariätslesung für Liu Xiaobo auf der Leipziger Buchmesse 2011 mit Bei Ling (Freund und Biograf) und Gerhard Ruiss zu hören. Weiters wird anlässlich des 50 Jahre Jubiläums von amnesty international das Menschenrechtslesebuch “Wer die Wahrheit sagt,..” von Tobias Kiwitt vorgestellt.

“Wer die Wahrheit spricht…” – vollständige Lesung
Solidarität für Liu Xiaobo – vollständige Lesung

Beteiligte:
Stöger Jörg (Redakteur/in)
Berger Christian (Redakteur/in)
Tobias Kiwitt (Interviewer/in)
Ling Bei (Interviewgast)

Genre: AutorInnenlesung

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litonair 02/1111.02.2011

Der zweite Teil der Reportage von den ersten “Kritischen Literaturtagen 2010 im ÖGB”. Gespräche mit VertreterInnen von: Edition Reizwort, edition mokka, Verlag Luftschacht, Milena Verlag sowie dem “Roten Antiquariat Berlin” und der Zeitschrift “Grundrisse”

Teil1 der Krilit-Reportage

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag Edition MoKKa (Verlag)
Verlag Luftschacht (Verlag)
Verlag Milena (Verlag)
Zeitschrift Grundrisse (Verlag)
Rotes Antiquariat Berlin (Verlag)

Genre: Reportage

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litonair 01/1106.01.2011

Reportage von den ersten “Kritischen Literaturtagen 2010 im ÖGB”. Gespräche mit dem Organisator Michael Wögerer, Andreas Baumgartner (Edition Mauthausen), Gerald Grassl (Edition Tarantel) und Andreas Hohmann (Edition AV).

Kritische Literaturtage 2010
Vollständige Interviews von krilit 10
Teil2 der Krilit-Reportage

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag Edition AV (Verlag)
Edition Mauthausen (Verlag)
Verlag Edition Tarantel (Verlag)

Genre: Reportage

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litonair 11/1008.12.2010

Ausschnitte aus einer Aufzeichnung des Liveabends vom 25.11.2010 im Stadttheater Wien Walfischgasse. Mercedes Echerer plaudert mit Andreas Vitasek und Viktor Gernot über ihre mährischen Wurzeln und die Bedeutung ihrer Herkunft für ihr heutiges Leben in Österreich..
Vorlage für die literarischen Texte ist der Band “Mähren” aus der Reihe “Europa erlesen” (Wieser Verlag).

Beteiligte:
Echerer Mercedes (Interviewer/in)
Berger Christian (Gestalter/in)
Vitasek Andreas (Interviewgast)
Gernot Viktor (Interviewgast)

Genre: Veranstaltungsmitschnitt

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lit on air 10-1008.11.2010

Aufzeichnung der Buchpräsentation von Pittler, Andreas/Verdel, Helena – DER GROSSE TRAUM VON FREIHEIT – 30 Rebellen gegen Unrecht und Unterdrückung, promedia Verlag, vom 3.11.2010 im Vorwärts Haus in Wien. Es lesen die AutorInnen. Einleitende Worte vom Verlagsleiter Hannes Hofbauer.

promedia Verlag

Beteiligte:
Pittler Andreas P. (Autor/in)
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag promedia (Verlag)
Verdel Helena (Autor/in)

Genre: Veranstaltungsmitschnitt

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liton air 09-1012.09.2010

“Europa erhören” ist eine Veranstaltungs- und Hörbuchreihe,die auf der Buchreihe “Europa erlesen” (Wieser Verlag) beruht. Mercedes Echerer, Schauspielerin und Ex-Europapolitikerin hat gemeinsam mit Lojze Wieser (Verleger) diese Reihe konzipiert. Im Gespräch erzählt sie von der Entstehung, der Spannung und Freude entstanden aus der Diversität der Kulturen und der Funtkion von ÜbersetzerInnen. Zwischendurch gibt es Hörproben aus der Hörbuchreihe.

Beteiligte:
Echerer Mercedes (Interviewgast)
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag Wieser (Verlag)
Verlag Die2 (Verlag)

Genre: Interview

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lit on air 8 1019.07.2010

Zu hören sind Ausschnitte aus der Aufzeichnung der Lesung von Mieze Medusa und Gerhard Ruiss beim 4. “literadio brunch” an der Pädagogischen Hochschule Wien.

Beide haben sich großteils der Lyrik verschrieben. Mieze Medusa ist vor allem als Slamerin bekannt, Gerhard Ruiss hat sich die letzten 7 Jahre intensiv mit dem letzten Minnesänger Oswald von Wolkenstein (~1400) beschäftigt und alle Lieder nachgedichtet. Zu hören sind ausgewählte Texte zu den Stichwörtern “Alltag”, “Liebe” und “Auswärts”

Beteiligte:
Ruiss Gerhard (Autor/in)
Mieze Medusa (Autor/in)
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag Folio (Verlag)
Verlag Milena (Verlag)

Genre: AutorInnenlesung

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lit on air 7 1021.06.2010

Vorgestellt werden eine Lesung von Beatrix Kramlovsky im Rahmen des “literadio brunch” im Sommersemester 2010 an der Pädagogischen Hochschule Wien, sowie eine Vorab-Hörprobe von Eva Rossmann des im September 2010 erscheinenden Romans” Evelyn’s Fall”.

Beteiligte:
Rossmann Eva (Autor/in)
Kramlovsky Beatrix Maria (Autor/in)
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag Folio (Verlag)

Genre: Magazin

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lit on air 061029.05.2010

Lesung von Reiner Tiefenbacher und musikalischer Begleitung durch die Zugvögel am 28.5.2010 in der “Alten Schmiede” in Schönberg/Kamp, Niederösterreich. Reiner Tiefenbacher liest neue Texte aus den Provinzen der menschlichen Komödie und präsentiert sein Buch “Deprimos,Freaks und Traveller. Martin Lassnig und Kerstin Kargl (Die Zugvögel) präsentieren Musik aus den Provinzen der Welt.

Veranstaltungsmitschnitt Teil1
Veranstaltungsmitschnitt Teil2

Beteiligte:
Verlag Edition Thurnhof (Verlag)
Tiefenbacher Reiner (Autor/in)
Berger Christian (Redakteur/in)
Zugvögel (Andere)

Genre: AutorInnenlesung

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lit on air 5-1021.04.2010

Die Sendung bringt Ausschnitte aus den Lesungen von Heinz Janisch und Gerald Jatzek beim literadio brunch 1 an der PH Wien. Thema: Kinder- und Jugendliteratur. Eine Produktion von Nicole Fitzka und Andrea Grasnek.

Beteiligte:
Jatzek Gerald (Autor/in)
Janisch Heinz (Autor/in)
Berger Christian (Redakteur/in)

Genre: AutorInnenlesung

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lit on air 04 1004.04.2010

In der Sendung werden zwei Kriminalromane vorgestellt, die auch die Auseinandersetzung mit sozialen Fragen anregen. Erwin Riess stellt seinen Roman “Herr Groll und der rote Fluss” im Gespräch auf der literadio Bühne bei der Leipziger Buchmesse 2010 vor. Herr Groll ist ein marxistisch geschulter Analytiker, der die Entstehung der heutigen Wirtschaftskrise mittels der “Floridsdorfer Ökonomieschule” erklärt. Anschließend ein Auszug aus der Lesung von Andreas Pittler aus seinem Roman “Chuzpe” (Wiener Kaffeehaus auf der Leipziger Buchmesse 2010). Der Roman spielt 1914 und lässt die Tage des Zusammenbruchs der Habsburgmonarchie und die revolutionäre Stimmung lebendig werden.

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Riess Erwin (Autor/in)
Pittler Andreas P. (Autor/in)

Genre: Magazin

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lit on air 03 1013.02.2010

Der Autor Manfred Wieninger lebt in der niederösterreichischen Hauptstadt St.Pölten und schreibt Kriminalromane, deren Hauptfigur der Antiheld und Diskont Detektiv Marek Miert ist. Sowohl die Romanfigur als auch der Autor treffen immer wieder auf “braune” Flecken in der Vergangenheit der Stadt. Anlässlich des im Februar 2010 erscheinenden 6. Bandes “Prinzessin Rauschkind” hat literadio Manfred Wieninger zum Gespräch gebeten. Dass es dabei nicht nur um den neuen Krimi sondern auch um ehemalige Zwangsarbeiterlager ging, kann kein Zufall sein.

Buchbeschreibung Verlag Haymon

Beteiligte:
Verlag Haymon (Verlag)
Wieninger Manfred (Autor/in)
Berger Christian (Redakteur/in)

Genre: Diskussion/Gespräch

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lit on air 02 1003.02.2010

2 Einblicke in den Alltag und die Liebe. Alexander Schimmelbusch, Ex-Banker und jetzt Schriftsteller stellt auf der Frankfurter Buchmesse 2009 seinen Roman “Blut im Wasser” vor. Johannes Witek liest seinen Text: “Michel Foucault schlägt auf eine Hostie ein während drei brennende Kamele vor dem Fenster ihn relativ unbeteiligt dabei beobachten”.

Beteiligte:
Witek Johannes (Autor/in)
Schimmelbusch Alexander (Autor/in)
Verlag Chaotic Revelry (Verlag)
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag Blumenbar (Verlag)
Stöger Jörg (Interviewer/in)

Genre: Magazin

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lit on air: Reiner Tiefenbacher17.01.2010

Der Autor, Grafiker und Maler Reiner Tiefenbacher liest aus seiner 2009 erschienenen Erzählung “Deprimos, Freaks und Traveller” und erzählt im Gespräch über die Entstehung seiner Geschichte, die Sattheit der hier Lebenden und die spezielle Produktion des Buches. Die Illustrationen stammen ebenfalls vom Autor.

Bildgalerie von Reiner Tiefenbacher
Erzählband “Das Wirkliche ist seltsam genug”

Beteiligte:
Tiefenbacher Reiner (Autor/in)
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag Edition Thurnhof (Verlag)

Genre: Diskussion/Gespräch

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Gerhard Ruiss singt Mani Matter21.12.2009

Mani Matter (1936-1972), Autor, Chansonnier, Universitätsdozent und Rechtskonsolent der Stadt Bern, politisch aktiv im “Jungen Bern” wurde bereits mit 16 Jahren durch Nachdichtungen von Chansons von Georg Brassens bekannt. Heute zählt er zu den berühmtesten Schweizer Mundartsängern. 1994 erschien die erste CD (“Gö”) mit Übersetzungen der Texte durch Reinhard Prenn ins Wienerische, gesungen von Gerhard Ruiss. 1997 erschien das Folgeprojekt “Ruiss singt öha”. In dieser Sendung werden einzelne Lieder in den Interpretationen von Mani Matter und Gerhard Ruiss gegenüber gestellt.

lit on air 07 09

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Ruiss Gerhard (Gestalter/in)
Verlag Zytglogge (Verlag)
Matter Mani (Autor/in)
Buchkultur (Verlag)
Prenn Reinhard (Übersetzer/in)

Genre: Magazin

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lit on air 06 0913.08.2009

Eva Rossmann liest aus ihrem im September 2009 erscheinenden Mira Valensky Roman “Leben lassen” – Manfed Chobot liest seine unveröffentlichte Kurzgeschichte “Der stumme Lastwagenfahrer” — Andreas Weber liest aus seinem unveröffentlichten Roman “Veitls Traum”.

Beteiligte:
Chobot Manfred (Autor/in)
Berger Christian (Redakteur/in)
Rossmann Eva (Autor/in)
Weber Andreas (Autor/in)
Verlag Folio (Verlag)

Genre: Magazin

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lit on air 05 0924.05.2009

Zwei Beiträge von der Leipziger Buchmesse 2009: Daniela Fürst (FRO) spricht mit Blixa Bargeld über sein Buch “Europa kreuzweise. Eine Litanei”, erschienen im Residenz Verlag. Jörg Stöger (FRS) interviewte den Autor Ingo Niebel über sein Sachbuch “Das Baskenland – Geschichte und Gegenwart eines politischen Konflikts”, erschienen bei Promedia.

Beteiligte:
Niebel Ingo (Autor/in)
Fürst Daniela (Interviewer/in)
Berger Christian (Gestalter/in)
Bargeld Blixa (Autor/in)
Verlag promedia (Verlag)
Verlag Residenz (Verlag)

Genre: Diskussion/Gespräch

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lit on air 04-0919.04.2009

Auszüge von Lesungen auf der “Luzern bucht09” von Esther Spinner (Anagramme), Max Huwyler (Lyrik) und Franz Hohler (Kindergeschichten).

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Huwyler Max (Autor/in)
Spinner Esther (Autor/in)
Hohler Franz (Autor/in)

Genre: Magazin

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lit on air 02-0923.02.2009

“Sexualkatastrophen” nennt sich die Lesung von Stefan Kühne. Kaum vorstellbar, was da alles in Familien- und Eheratgebern aus den sechziger Jahren und zuvor an populären und wissenschaftlichen Worten veröffentlicht wurde. Eine Sendung für Herz und Bauch.

Genre: Magazin

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lit on air 01-0904.01.2009

Auszug aus einer Lesung des Autors vom 12.12.2008 im Architekturzentrum Wien.Die geledenen Texte sind bis dato unveröffentlicht. Die gesamte Lesung ist im Archiv abrufbar (siehe Link). Wallraffs Sozialreportagen haben schon vor Jahrzehnten aufgerüttelt und verändert – und sie tun es noch heute. In der Lesung (Veranstaltung des Renner-Instituts) berichtete er aus seinen Undercover Recherchen in Callcenters, über das betrügerische Geschäft mit gutgläubigen KundInnen und über die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. Und er gab auch einen Einblick in seine Recherche-Methoden, in seine langfristigen, kontinuierlichen Undercover-Untersuchungen, für die sein Name inzwischen zum Marken- und Qualitätszeichen (“wallraffen”) geworden ist. Denn in all seinen Arbeiten hält er sich eindrucksvoll an den Grundsatz: nicht kurz einmal durchrauschen durch ein “Elendsgebiet” und dann wieder weg, sondern: dran bleiben, kontinuierlich arbeiten, Verbesserungen mit den eigentlich Betroffenen durch Beharrlichkeit erreichen.

Vollständige Lesung: Günter Wallraff “Schöne neue Arbeitswelt”

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Wallraff Günter (Autor/in)

Genre: AutorInnenlesung

The author is a wellknown German undercover journalist, who reads new stories about working in a call center. The story reports the illegal methods of call centers, who are selling through active telefone calls.

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lit on air 11-0808.12.2008

Werner Herbst verstarb im März 2008. Auf der Frankfurter Buchmesse 08 gedenken Gerhard Jaschke, Gerhard Ruiss und Marius Gabriel im Rahmen der Lesung “Herbst zuliebe” dem Autor, Verleger und Künstler Werner Herbst. Sie lesen aus seinem Werk und stellen Lyrik von Luisa Kehl vor, die von Werner Herbst verlegt worden ist.

Beteiligte:
Herbst Werner (Autor/in)
Verlag Herbstpresse (Verlag)
Ruiss Gerhard (Sprecher/in)
Jaschke Gerhard (Sprecher/in)
Gabriel Marius (Sprecher/in)

Genre: Veranstaltungsmitschnitt

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lit on air 10 – 0806.11.2008

Doris Knecht stellt auf der Frankfurter Buchmesse 2008 ihr Buch “Gut, ihr habt gewonnen – Neue Geschichten vom Leben unter Kindern” vor. Zum Abschluß noch ein kurzer Auszug der Lesung von Stefan Kühne zum Thema “Sexualkatastrophen”.

Beteiligte:
Knecht Doris (Autor/in)
Kühne Stefan (Erzähler/in)
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag Czernin (Verlag)

Genre: Diskussion/Gespräch

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literadio On Air 09/0815.09.2008

Vorankündigung literadio auf der Frankfurter Buchmesse. Dazu gibt es einen Ausschnitt vom Auftritt Mieze Medusas auf der literadio Bühne in Frankfurt 2007 und zwei kurze Hörbeispiele für Slam poetry aus der BRD:
“Christian Ritter-Aufschrei eines Slammers” und Andreas Grim – Ich kann nicht mehr” von der Erlanger Kellerbühne 2005.

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Mieze Medusa (Autor/in)
Christian Ritter (Autor/in)
Andreas Grimm (Autor/in)

Genre: Magazin

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literadio On Air 07 -0816.07.2008

Die Autorin Andrea Heistinger und der Autor Gebhard Kofler stellen im Gespräch ihr “etwas anderes” Gartenbuch “Blütenorgien” vor. Vom Genuß und dem Verzehr von Blüten und der Freude und Lust am Leben.

Arche Noah Schiltern

Beteiligte:
Berger Christian (Redakteur/in)
Heistinger Andrea (Autor/in)
Kofler Gebhard (Autor/in)

Genre: Diskussion/Gespräch

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literadio On Air 08/0812.07.2008

Pamela Neuwirth im Gespräch mit dem Autor Martin Pollak auf der Leipziger Buchmesse 2008. Durch die Auseinandersetzung mit der Nazivergangenheit seiner Familie und die Recherchen mit dem Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa rollt Martin Pollak diese autoritären politischen Systeme neu auf. Die Auseinandersetzung geschieht über diffizile historische Analysen und Gespräche mit Zeitzeugen.

Vollständige Lesung Martin Pollak

Beteiligte:
Pollak Martin (Autor/in)
Neuwirth Pamela (Redakteur/in)
Berger Christian (Gestalter/in)
Verlag Zsolnay (Verlag)

Genre: Diskussion/Gespräch

The author is talking with Pamela Neuwirth and reading out of his novell"Warum wurden die Stanilslaws erschossen"

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literadio On Air 06/0816.06.2008

Ein Gespräch mit dem Herausgeber Leo Gabriel über die neuen politischen Entwicklungen in Lateinamerika. Das Buch erschien 2007 im Mandelbaum Verlag und beinhaltet eine Aufsatzsammlung, die die Entwicklungen der neuen sozialistischen Bewegungen in Lateinamerika in einen historischen und auch globalen Kontext bringt.

Beteiligte:
Gabriel Leo (Interviewgast)
Berger Christian (Redakteur/in)
Verlag Mandelbaum (Verlag)

Genre: Diskussion/Gespräch

Talk with Leo Gabriel, editor of this essay collection about the new socialist movements in Latin America.

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literadio On Air 05/0812.05.2008

Auszug aus der ersten Folge der Sendereihe “Kraji.Sprachen.Identità.” produziert von agora. Vielen gilt Istrien als Palimpsest, das die Geschichte Europas mikrokosmisch widerspiegelt; als Palimpsest, dessen einzelne Schichten mit Blut geschrieben sind, dessen jeweils gültige Lesart aber von unbändiger Lebensfreude, überschäumender Kreativität und einem äußerst charmanten savoir vivre der Istrianer bestimmt wird. Die Identität der Menschen definiert sich aus der Vielfalt von Kulturen, Sprachen und Ethnien. Weitere Sprachen: Kroatisch, istrische Dialekte./

Gesamte Sendung “Kraji. Sprachen. Identità_Folge 01”

Beteiligte:
Berger Christian (Gestalter/in)

Genre: Feature

Part of the program "Kraji.Sprachen.Identità." produced by Agora. Many people see Istria as a palimpsest which reflects the history of Europe as a microcosm, as a palimpsest whose individual steps have been written with blood, but whose every valid interpretation is determined by unbridled, boundless joie de vivre, exuberant creativity, and the immensely charming savoir vivre of the Istrian people. The identity of the people defines itself in the variety of cultures, languages and ethnicities. Further languages: Croatian, Istrian dialects.

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literadio On Air 4/0810.04.2008

Christian Felber, Mitbegründer von Attac Österreich, stellt auf der Leipziger Buchmesse 2008 sein Buch “Neue Werte für die Wirtschaft” vor. Er zeigt darin die notwendigen Änderungen in der Wertehaltung auf, damit eine solidarische anstelle einer gewinnorientierte Wirtschaft entstehen kann.Christian Felber plädiert in seinem neuen Buch für einen ganzheitlichen “dritten” Weg. In der Wirtschaft sollen dieselben humanen Werte gelten wie in zwischenmenschlichen Beziehungen. Gesetze und Institutionen müssen diese neuen Werte belohnen. Nicht Egoismus, Konkurrenz und Materialismus sollten gefördert werden, sondern Kooperation, Selbstbestimmung und ökologische Verantwortung. Das Gelingen von zwischenmenschlichen Beziehungen muss zur Maxime wirtschaftlichen Handelns und zum Kriterium für Leistung und Erfolg werden. Sich vom egoistischen Verhalten der einzelnen Akteure den größten Profit für das Gemeinwohl zu erwarten, ist die Lebenslüge des Kapitalismus.

Gesamte Lesung des Autors
Gespräch mit dem Autor auf der Leipziger Buchmesse 08

Beteiligte:
Felber Christian (Autor/in)
Berger Christian (Gestalter/in)
Verlag Deuticke (Verlag)

Genre: AutorInnenlesung

The author presents his book at Leipzig bookfair. This is an shortened recording of the authors reading.

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literadio On Air 3/0808.03.2008

literadio besuchte die Schweizer Buchmesse “luzern bucht” in der Luzerner Kornschütte und bringt Auszüge aus den Lesungen von Heini Gut, Esther Spinner, Thomas Brunnschweiler und Anna Isenschmidt vom Anagrammabend in der Zentralbibliothek Luzern.Die Anagrammlesung wurde vom Verleger Martin Wallimann organisiert und moderiert. Die vollständigen Lesungen aller AutorInnen sind online abrufbar (siehe Links unten)***Die Aufnahme “Chlyne Sprochkurs” von Pedro Lenz ist der CD “Bern ist überall/Im Kairo”, erschienen bei “Menschenversand – Literatur ist überall”, entnommen.

luzern bucht

Beteiligte:
Wallimann Martin (Verlag)
Gut Heini (Autor/in)
Berger Christian (Redakteur/in)
Spinner Esther (Autor/in)
Brunnschweiler Thomas (Autor/in)
Isenschmid Anna (Autor/in)
Verlag Menschenversand (Verlag)

Genre: AutorInnenlesung

Recording of Anagramm readings by Heini Gut, Esther Spinner, Thomas Brunnschweiler und Anna Isenschmidt at "Luzern bucht" 2008.

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literadio On Air 2/0811.02.2008

Franz Schuh auf der Leipziger Buchmesse 2006. Auszug aus einer Lesung des Autors aus “Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche” im “Wiener Kaffeehaus” und danach ein Gespräch auf der literadio-Bühne. Der Autor erhielt 2006 den Preis der Leipziger Buchmesse im Bereich Sachbuch/Essayistik.

Aufzeichnung der Lesung Franz Schuh auf der Leipziger Buchmesse 2006

Beteiligte:
Schuh Franz (Autor/in)
Berger Christian (Gestalter/in)
Schütz Ines (Interviewer/in)

Genre: Sonstiges

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Literadio On Air: 1/0813.01.2008

Teil1: Kurzrezension von: Pierre Bayard “Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat”
Aus dem Französischen von Lis Künzli.
– Erschienen 2007***********Teil 2: Neuerscheinungen aus dem Verlag AV Edition – Bearbeitete Fassung der Livesendung von der Frankfurter Buchmesse 2007 – “Horst Stowasser: Anti Aging für die Anarchie”und “Lily Zougrafou: Beruf Hure” .

Originalbeitrag Frankfurter Buchmesse 2007

Beteiligte:
Zografou Lily (Autor/in)
Stowasser Horst (Autor/in)
Verlag Edition AV (Verlag)
Berger Christian (Redakteur/in)
Bayard Pierre (Autor/in)
Verlag Kunstmann (Verlag)

Genre: Reportage

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