Bita Schafi-Neya – Mögen deine Augen leuchten

Cover des Buches lit on air 5-2016:  „Meine Reise durch den Iran“, so der Untertitel des Buches von Bita Schafi-Neya, das eben im Braumüller Verlag erschienen ist. Viele Vorurteile gibt es im Westen in Bezug auf das riesige Land in Vorderasien:  Ein Land mit Repressionen, hoher Arbeitslosigkeit, Kontrollen durch Sittenwächter und verschleierte und unterdrückte Frauen. Und gerade diese Vorurteile haben die Halbiranerin, die immer wieder Zeit im Iran verbringt, dazu bewogen ein Buch zu schreiben, das unsere Wahrnehmung öffnen und bereichern soll. Die Autorin schildert Ihren Blick auf Land und Leute und erzählt neben ihren privaten Erfahrungen auch wichtige Ereignisse aus der jüngeren Landesgeschichte.

Daniela Fürst im Gespräch mit der Autorin.

Fasching – gar nicht lustig

Cover des BuchesLeseproben und Interview mit dem Autor Wilhelm Kuehs. “Wer zuletzt lacht” (Haymon Verlag) heißt sein 2. Kriminalroman, der Einblicke in die Villacher Faschingskultur  bietet und sich mit der anwachsenden Bordellwirtschaft in Kärnten beschäftigt. Im Interview erläutert der Autor, was am Villacher Fasching so gar nicht lustig ist und welche Aufgabe Bordelle in unserer Gesellschaft spielen. Spannende Geschichte auf Basis von gut recherchierten Fakten.

Zum Nachhören:

litonair 9-15: Kärntner Krimi

CoverbildEin Gespräch mit dem Kärntner Autor Wilhelm Kuehs über seinen Krimi “Der letzte Rock hat keine Taschen” bringt litonair 9-15.

Eine Kriminalgeschichte mit Tiefgang. Wilhelm Kuehs spielt ein teuflisches Spiel mit Abgründen: den Abgründen der Kärntner Landespolitik, den Abgründen der menschlichen Seele und den ganz realen Abgründen der Alpen. Schonungslos nimmt sein Ermittler Ernesto Valenti die Verstrickungen der Buberl-Gesellschaft auseinander, wo immer er Kriminalität und Korruption wittert. Sein Krimi ist ebenso gesellschaftskritisch wie spannend – wo Ernesto Valenti aufdeckt, bleibt nichts im Verborgenen!(Haymon)

Zusätzlich lernt mensch bei der Lektüre viel über Mythen, den tibetanischen Buddhismus und seine gar nicht so friedliche Praxis und Ziele, die auch erkenntlich machen, wie der SS Mann  Heinrich Harrer als Lehrer des Dalai Lama dazu passt.
Kuehs gelingt es komplexe wissenschaftliche und politische Erkenntnisse in eine auch unterhaltsame und spannende Geschichte zu packen.

litonair 8-15: Hakenkreuze im Salzburger Land

Rudolf Leo, Historiker und Journalist, beschreibt in seinen bisher zwei vorliegenden Büchern “Pinzgau unter dem Hakenkreuz” und “Bruck unter dem Hakenkreuz”, beide erschienen im Otto Müller Verlag, die regionale und lokale Geschichte während der NS Zeit. Als präziser Beobachter durchwühlt er Akten, befragt Zeitzeugen und macht die Geschichte durch persönliche Geschichten lebendig. Manchmal stockt innerlich der Lesefluss ob der Originaltexte und deren Inhalt. Gleichzeitig macht sich Erleichterung breit, wenn auch dunkle Bereiche der Vergangenheit mit der Taschenlampe von Rudi Leo ausgeleuchtet werden. Widerstand und Denunziation, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Desertation werden zu Geschichten der Täter und der Opfer.
literadio hat mit dem Autor gesprochen: