Eva Schörkhuber: Die Gerissene

„Mira hat genug vom Landleben. Schon seit ihrer Kindheit fühlt sie sich im Dorf fremd und unverstanden. Ohne einen Cent in der Tasche reist sie in die Welt hinaus, um ihren Platz darin zu finden. In Marseille macht sie sich mit dem Upcycling alter Kleidung einen Namen, in Oran näht sie aus Djellabas Minirocktaschen und in der Sahara schließt sie sich einer Reisekarawane an und arbeitet in einem Flüchtlingscamp mit. Stets begegnet Mira den Menschen und Umständen mit wachem, kritischem Blick und dem Drang, einen Beitrag zu leisten. Als in Havanna ihre Erwartungen auf eine echte, lebendige Revolution enttäuscht werden, gründet sie eine neue aufständische Bewegung. Wieder steht Mira vor einer Chance, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Doch diesmal muss sie alles riskieren.“ (Quelle: Edition Atelier)

Eva Schörkhuber im Gespräch mit Daniela Fürst über die Geschichte einer jungen Frau, die ihren inneren Wunsch nach Weite in die Welt hinaus trägt und dabei mit aller Ambivalenz erfährt, was passieren kann, wenn man versucht das Leben anderer besser machen zu wollen. Das Buch ist in der Edition Atelier erschienen.

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