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lit on air 12-16: 25 Jahre Literaturedition Niederösterreich09.12.2016

18. November 2016 – Palais Niederösterreich – eine Festveranstaltung anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Literaturedition Niederösterreich.
137 Bücher, 124 Autorinnen und Autoren, 79 Künstlerinnen und Künstler. Das ist die Bilanz einer mittlerweile 25jährigen Geschichte eines ganz besonderen Verlages. Als Teil der Literaturförderung des Bundeslandes Niederösterreich im Jahr 1991 gegründet, hat der Verlag sein ganz spezielles Profil entwickelt und spiegelt die vielfältige und abwechslungsreiche Literaturlandschaft Niederösterreichs wider.
literadio war bei der Festveranstaltung dabei und bringt mittels Ausschnitte in der Sendereihe „lit on air“ Einblicke in die Literaturförderung in Niederösterreich.

Redaktion: Christian Berger
Moderation: Reinhard Linke

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Schwere Zeiten. Das Leben der Lili Grün- Interview mit Thomas Fatzinek22.11.2016

Interview mit dem 1965 in Linz geborenen Lithografen und Grafik-Künstler Thomas Fatzinek über sein neues Buch „Schwere Zeiten. Das Leben der Lili Grün“.
Thomas Fatzinek hat nach einigen Büchern im Eigenverlag nun bei  bahoe books einen Verlag gefunden wo er sich zuhause fühlt.
Denn sowohl dem Verlag, als auch dem Autor sind politische Themen ein Anliegen.

In seinem neuen Buch „Schwere Zeiten.“ erzählt Thomas Fatzinek das Leben der Schriftstellerin und Schauspielerin Lili Grün.
Lili Grün wurde 1904 in Wien geboren und  wirkte in den 1920er Jahren in der neu gegründeten Bühne der Sozialistischen Arbeiterjugend mit, wo sie zur Kabarettszene um Ernst Busch, Annemarie Hase sowie Hanns Eisler gehörte und Gedichte so wie Geschichten veröffentlichte. Die Berliner Erlebnisse verarbeitete sie als sie wieder nach Wien zurück kam im Roman „Herz über Bord“.
Mit dem Anschluss Österreichs im März 1938 hatte Grün als jüdische Schriftstellerin schlagartig keine Möglichkeit mehr zu publizieren. Am 27. Mai 1942 wurde sie aus Wien deportiert und sofort nach ihrer Ankunft im Vernichtungslager Maly Trostinez am 1. Juni 1942 ermordet.

Fatzinek beginnt die Erzählung mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. In einer sehr gerafften aber tief berührenden Geschichte zeichnet er die unterschiedlichen Phasen im Leben der Lili Grün.  Ihre Körperhaltung auf den einzelnen Bildern lassen viel Raum, die Gefühle in den einzelnen Situationen nachzufühlen. Die von der schwierigen Lage in Wien geknickte Lili, blüht vorerst in Berlin auf, kommt dann aber von den politischen Umständen und ihrer Krankheit gezeichnet nach Wien zurück. Einer der beiden Koffer fehlt und der Mantel ist zur Jacke geworden. Thomas Fatzinek versteht es, in kleinen Details die Lebenslagen und Gefühle der Lili Grün seinen Leser_innen näher zu bringen.
Das letzte Bild ist ein Schwarz-Weiß Linolschnitt, er zeigt Lili Grün auf dem Bahnsteig vor dem Abtransport ins KZ. Aus der Dampflokomotive wächst die weiße Rauchwolke zur Sprechblase mit einem Zitat Lili Grüns: „Und immer wieder wenn die geliebte Eisenbahn / dich deinem Ziel entgegenbringt / wirst du mit fiebernden Wangen und / klopfendem Herzen die Ankunft erleben: / Wie schön ist diese Welt.“ (S. 80).

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Litonair 11-16: Klaus Peter Arnold (Übersetzer) Wu Ming ALTAI17.11.2016

Venedig 1569. Eine gewaltige Detonation erschüttert die Nacht, der Himmel lastet rot auf der Lagune. Das Arsenal, die Werft der Serenissima, steht in Flammen, die Jagd auf die Schuldigen wird eröffnet. Manuel Cardoso, ein konvertierter Jude, wird zu Unrecht verdächtigt und dient als Sündenbock. Durch Flucht kann er sich dem Zugriff entziehen und gelangt über Ragusa und Thessaloniki nach Istanbul.

Hier, im Zentrum des Osmanischen Reiches, lernt er Joseph Nasi kennen, Spross einer sephardischen Bankiersfamilie und herausragende Persönlichkeit der Renaissance. Nasis Familie wurde aus Spanien und Portugal vertrieben, ließ sich in Antwerpen und später Venedig nieder, ohne den Nachstellungen der Inquisition entgehen zu können. Vor dem Hintergrund einer kollektiven Verfolgung organisierte sie ein gigantisches Fluchthilfenetzwerk, um die verfolgten Juden in Sicherheit zu bringen. Am Bosporus erlangt Joseph Nasi die Gunst des Sultans und träumt von einer Heimstätte der Verfolgten.

Der Roman »Q« endet im Jahr 1555, »Altai« nimmt den Faden der Geschichte 15 Jahre später wieder auf. Das Osmanische Reich führt Krieg gegen Venedig und erobert die Insel Zypern, erlebt aber in der Seeschlacht von Lepanto eine vernichtende Niederlage. Die Handlung des Buches führt uns in die Geschichte einer Auseinandersetzung von historischer Dimension.

»Altai« ist ein Roman über Macht, Verfolgung, religiöse Toleranz und das Verhältnis von Mitteln und Zwecken.

Klaus Peter Arnold hat nach »54« mit »Altai« nun sein zweites Buch des Autornkollektivs Wu Ming aus dem italienischen übersetzt. Der Übersetzer im Gespräch mit Daniela Fürst.

So wie »Q« und »54« ist »Altai« auf Deutsch in der Assoziation A erschienen.

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lit on air 10-16: Tatort: Gemeindebau – Teil 214.09.2016

Am 13.9.2016 wurde im Waschsalon des Karl Marx -Hofes in Wien der im Falter Verlag erschienene Krimi-Sammelband „Tatort: Gemeindebau“ vorgestellt. Edith Kneifl, Herausgeberin und auch Autorin, präsentierte Kurzlesungen von 11 der insgesamt 13 AutorInnen (2 waren kurzfristig erkrankt).

Lesende AutorInnen: Reinhard Kleindl, Edith Kneifl,  Manfred Rebhandl, Erwin Riess, Thomas Schrems, Sylvia Treudl, Günther Zäuner, Franz Zeller.

In einer sehr launigen und abwechslungsreichen Art wurden die Krimis, die alle in Wiener Gemeindebauten spielen vorgelesen.

Teil 1: https://cba.fro.at/323880

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lit on air 9-16: Tatort: Gemeindebau – Teil 114.09.2016

Am 13.9.2016 wurde im Waschsalon des Karl Marxhofes in Wien der im Falter Verlag erschienene Krimi-Sammelband „Tatort: Gemeindebau“ vorgestellt. Edith Kneifl, Herausgeberin und auch Autorin, präsentierte Kurzlesungen von 11 der insgesamt 13 AutorInnen (2 waren kurzfristig erkrankt).

AutorInnen:  Andreas P. Pittler,  Beatrix Kramlovsky,   Erwin Riess, Eva Holzmair, Reinhardt Badegruber,

In einer sehr launigen und abwechslungsreichen Art wurden die Krimis, die alle in Wiener Gemeindebauten spielen vorgelesen.

Teil 2-> https://cba.fro.at/323899

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Tatort: Gemeindebau14.09.2016

Am 13.9.2016 wurde im Waschsalon des Karl Marxhofes in Wien der soeben im Falter Verlag erschienene Krimi-Sammelband „Tatort: Gemeindebau“ vorgestellt. Edith Kneifl, Herausgeberin und auch Autorin, präsentierte Kurzlesungen von 11 der insgesamt 13 AutorInnen (2 waren kurzfristig erkrankt).

AutorInnen: Reinhardt Badegruber, Eva Holzmair, Reinhard Kleindl, Edith Kneifl, Beatrix Kramlovsky, Lisa Lercher, Andreas P. Pittler, Manfred Rebhandl, Erwin Riess, Thomas Schrems, Sylvia Treudl, Günther Zäuner, Franz Zeller

In einer sehr launigen und abwechslungsreichen Art wurden die Krimis, die alle in Wiener Gemeindebauten spielen vorgelesen. Aber hören Sie selbst. literadio war dabei.

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Schlierbach 2016 – Daniela Strigl im Interview09.09.2016

Daniela Strigl hatte auf den dritten OÖ Literaturfestival in Schlierbach ein dichtes Programm. Zwischen der Präsentation ihres jüngsten Buches ‚Berühmt sein ist nichts‘, einer Auseinandersetzung mit der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach, und einer Podiumsdiskussion mit Sibylle Lewitscharoff fand sie dennoch Zeit für ein kurzes Interview.

Website Berühmt sein ist nichts
Website Radio B138
Website Literarische Nahversorger

Lizenz: (CC) 2016 BY-NC-SA V3.0 AT

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Schlierbach 2016 – Eva Felbauer im Interview09.09.2016

Eva Felbauer gestaltete am dritten OÖ Literaturfestival in Schlierbach die Lesung ‚Literatur im Dunkeln‘. Tags zuvor erläuterte sie für Radio B138, wie sich die Welt für Blinde darstellt.

Website Dunkelgenussraum
Website Radio B138
Website Literarische Nahversorger

Lizenz: (CC) 2016 BY-NC-SA V3.0 AT

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Schlierbach 2016 – Klaus Nüchtern im Interview09.09.2016

Klaus Nüchtern diskutierte am dritten OÖ Literaturfestival Schlierbach in illustrer Runde das Verhältnis zwischen Literatur und Kritik und leitete eine Schreibwerkstatt. Im Interview für Radio B138 sprach er über sein jüngstes Buch ‚Kontinent Doderer‘.

Website C.H. Beck Kontinent Doderer
Website Radio B138
Website Literarische Nahversorger

Lizenz: (CC) 2016 BY-NC-SA V3.0 AT

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Schlierbach 2016 – Marlen Schachinger im Interview09.09.2016

Marlen Schachinger las am dritten OÖ Literaturfestival in Schlierbach aus ihrem jüngsten Roman ‚Unzeit‘. Vor Beginn ihrer Lesung fand sie noch Muße, im Interview für Radio B138 über ihr Leben und ihre Arbeit zu sprechen.

Website Marlen Schachinger
Website Radio B138
Website Literarische Nahversorger

Lizenz: (CC) 2016 BY-NC-SA V3.0 AT

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Schlierbach 2016 – Thomas Arzt im Interview09.09.2016

Thomas Arzt legte seinen Beitrag am dritten OÖ Literaturfestival in Schlierbach als Heimspiel an und gab eine Performance am Fussballplatz seiner Heimatstatt, gefolgt vom obligaten Frühschoppen. Beim anschließenden Interview durfte er sich am roten Sofa von Radio B138 von den Strapazen des Vormittags ein wenig erholen.

Website Thomas Arzt
Website Radio B138
Website Literarische Nahversorger

Lizenz: (CC) 2016 BY-NC-SA V3.0 AT

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lit on air 7-16: Christl-Greller:stadtseelenland03.07.2016

Die Autorin Christl Greller im Gespräch über ihren im Resistenzverlag 2016 erschienen Gedichtband „stadtseelenland“.

Greller archiviert mit poetischen Bildern Gefühle aus ihrem Alltag, die bei den LeserInnen Stimmungsechos und Nachdenklichkeit auslösen können.

Redaktion: Christian Berger

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6. univie.slam.poetrie19.06.2016

Aufzeichnung 6. univie.slam.poetry zum Thema ‚Flüchtig‘ am 18.Juni 2016 im Hof 2 des Campus der Universität Wien.

Die Slamer*innen in der Reihenfolge ihres Auftritts:
Clara Felis, Ulli, Tom aus Graz, Simon Tomaz, Sabine Sobotka, MYLF (Yasmin Hafedh und Mieze Medusa)

Moderation: Markus Köhle
VeranstalterInnen: Anna Babka,  Peter Clar

Website Anna Babka – 6. univie.slam.poetry

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Litonair 6-2016: Bernhard Cella – NO ISBN on self-publishing16.06.2016

Schon 2007 machte sich der Wiener Künstler Bernhard Cella Gedanken zum Medium Buch, das – so wie er fand – in der Kunstwelt bloß ein Randdasein fristete und das zu unrecht. Sein Sammeln begann schließlich 2009 nach einem Amerikaaufenthalt, während dem er, mittels einer Poster-Performance dazu aufrief, ihm Publikationen ohne ISBN-Nummer in den Salon nach Wien zu schicken. Dieses Material stellte für Cella den Grundstock seiner Sammlung dar, die seitdem kontinuierlich anwächst und mit der er sich laufend – unter anderem in seinem Salon für Kunstbuch – künstlerisch auseinandersetzt.

Nun ist eine Publikation erschienen: NO ISBN on  self-publishing, herausgegeben von Bernhard Cella, Leo Findeisen und Agnes Blaha. Diese stellt eine Art Zwischenstand seines Kunstprojektes dar. Berhard Cella dazu im Interview mit Daniela Fürst.

Das Buch ist im Verlag der Buchhandlung Walther König erschienen.

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TEIL 4: Lesung aus dem „Gedenkbuch für die Toten des KZ Mauthausen“13.06.2016

Teil 4 der Aufzeichnung der Lesung vom 8.6.2016, im Avalon Kultur, www.avalonweb.at.

Zum ersten Mal liegt eine Publikation vor, in der im KZ Mauthausen Ermordete nicht auf ihre statistische Größe und ihre Geburts- und Sterbedaten reduziert werden, sondern die ihnen ihre Lebensgeschichten zurückgibt. Die Autorinnen und Autoren der Plattform „Stimmen gegen Rechts“ präsentieren eine exemplarische Auswahl dieser Lebensgeschichten.

Es DSC_0011lesen:  Leo Rudi, Petra Piuk, Daniela Fürst, Gerhard Ruiss
Moderation:
Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren),
Redaktion/Technik: Christian Berger, Herbert Gnauer (Literadio)
Fotos: Regina Leibetseder-Löw (Literadio

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TEIL 3: Lesung aus dem „Gedenkbuch für die Toten des KZ Mauthausen“13.06.2016

Teil 3 der Aufzeichnung der Lesung vom 8.6.2016, im Avalon Kultur, www.avalonweb.at.

Zum ersten Mal liegt eine Publikation vor, in der im KZ Mauthausen Ermordete nicht auf ihre statistische Größe und ihre Geburts- und Sterbedaten reduziert werden, sondern die ihnen ihre Lebensgeschichten zurückgibt. Die Autorinnen und Autoren der Plattform „Stimmen gegen Rechts“ präsentieren eine exemplarische Auswahl dieser Lebensgeschichten.

Es DSC_0011lesen:  Andreas Görg, Daniela Meisl, Christian Futscher, Renate Aichinger, Ilse Maria Bachl
Moderation:
Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren),
Redaktion/Technik: Christian Berger, Herbert Gnauer (Literadio)
Fotos: Regina Leibetseder-Löw (Literadio)

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TEIL 2: Lesung aus dem „Gedenkbuch für die Toten des KZ Mauthausen“13.06.2016

Teil 2 der Aufzeichnung der Lesung vom 8.6.2016, im Avalon Kultur, www.avalonweb.at.

Zum ersten Mal liegt eine Publikation vor, in der im KZ Mauthausen Ermordete nicht auf ihre statistische Größe und ihre Geburts- und Sterbedaten reduziert werden, sondern die ihnen ihre Lebensgeschichten zurückgibt. Die Autorinnen und Autoren der Plattform „Stimmen gegen Rechts“ präsentieren eine exemplarische Auswahl dieser Lebensgeschichten.

Es DSC_0011lesen:  Susanne Ayoub, Isabella Feimer, 
Moderation:
Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren),
Redaktion/Technik: Christian Berger, Herbert Gnauer (Literadio)
Fotos: Regina Leibetseder-Löw (Literadio)

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TEIL 1: Lesung aus dem „Gedenkbuch für die Toten des KZ Mauthausen“13.06.2016

Teil 1 der Aufzeichnung der Lesung vom 8.6.2016, im Avalon Kultur, www.avalonweb.at.

Zum ersten Mal liegt eine Publikation vor, in der im KZ Mauthausen Ermordete nicht auf ihre statistische Größe und ihre Geburts- und Sterbedaten reduziert werden, sondern die ihnen ihre Lebensgeschichten zurückgibt. Die Autorinnen und Autoren der Plattform „Stimmen gegen Rechts“ präsentieren eine exemplarische Auswahl dieser Lebensgeschichten.

Es DSC_0011lesen:  Bettina Balàka, Norbert Kröll, 
Moderation:
Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren),
Redaktion/Technik: Christian Berger, Herbert Gnauer (Literadio)
Fotos: Regina Leibetseder-Löw (Literadio)

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Litonair 5-2016: Bita Schafi-Neya – Mögen deine Augen leuchten11.05.2016

„Meine Reise durch den Iran“, so der Untertitel des Buches von Bita Schafi-Neya, das eben im Braumüller Verlag erschienen ist. Viele Vorurteile gibt es im Westen in Bezug auf das riesige Land in Vorderasien:  Ein Land mit Repressionen, hoher Arbeitslosigkeit, Kontrollen durch Sittenwächter und verschleierte und unterdrückte Frauen. Und gerade diese Vorurteile haben die Halbiranerin, die immer wieder Zeit im Iran verbringt, dazu bewogen ein Buch zu schreiben, das unsere Wahrnehmung öffnen und bereichern soll. Die Autorin schildert Ihren Blick auf Land und Leute und erzählt neben ihren privaten Erfahrungen auch wichtige Ereignisse aus der jüngeren Landesgeschichte.

Daniela Fürst im Gespräch mit der Autorin.

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3. PH Wien Poetry Slam 2016 Finale28.04.2016

Aufzeichnung des 3. PH Wien Poetry Slams vom 26.4.2016. Teil 2 – Finale.

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3. PH Wien Poetry Slam 2016 Vorrunde28.04.2016

Aufzeichnung des 3. PH Wien Poetry Slams vom 26.4.2016. Teil 1 – die Vorrunde.

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Diskussion: Literatur und Schule23.04.2016

Aufzeichnung der Podiumsdiskussion „Literatur im Unterricht“ mit Daniela Strigl, Gerhard Ruiss(IG Autorinnen|Autoren), Stefan Krammer (Universität Wien) und Barbara Huemer (VR PH Wien)  vom 20.4.2016 im Rahmen des Schwerpunkttages „Text fetzt!“ an der PH Wien. Moderation: Gerhard Falschlehner (Buchklub)

Redaktion: Christian Berger

Technik: Gerhard Werluschnig, Herbert Gnauer

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Daniela Strigl: Überflüssig? Literatur in der Schule und in der Gesellschaft22.04.2016

Aufzeichnung der Keynote von Dr. Daniela Strigl: „Überflüssig? Literatur in der Schule und in der Gesellschaft“ im Rahmen der Veranstaltung „Text fetzt!“ am 20.4. 2016 an der PH Wien.

Redaktion literadio: Christian Berger, Herbert Gnauer, Daniela Fürst

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1. Wiener Schul Poetry Slam22.04.2016

Aufzeichnung der literadio Live Übertragung des 1. Wiener Schul Poetry Slams vom 20.4.2016 im Rahmen der Veranstaltung „Text fetzt!“ an der PH Wien. Ein Kooperationsprojekt der PH Wien und der IG Autorinnen Autoren.

Redaktion: Christian Berger – literadio
Technik: Herbert Gnauer – literadio

Moderation: Markus Köhle

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Litonair 4-16: Luiz Ruffato und Michael Kegler, Autor und Übersetzer im Gespräch14.04.2016

Zeitgenössische brasilianische Literatur ist unweigerlich mit dem Namen Luiz Ruffato verbunden. Der Schriftsteller erzählt in seinen Büchern den Alltag der Armen, der ArbeiterInnen, Favelados und MigrantInnen und kritisiert den Umgang der brasilianischen Regierung mit diesen Menschen. Dank der brillanten Übersetzungen von Michael Kegler sind Ruffatos Bücher auch den deutschsprachigen LeserInnen zugänglich.

Anlässlich einer Lesung waren Ruffato und Kegler in Wien und Gast bei Literadio, im Gespräch mit Daniela Fürst.

Im April wurden die beiden dafür mit dem Internationalen Hermann-Hesse-Preis 2016 ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: »Das Gespann Luiz Ruffato und sein Übersetzer Michael Kegler ist ein Glücksfall: Höchste literarische Qualität ermöglicht einen Blick auf die Abgründe einer fremden Welt. (…) Die allgegenwärtige Gewalt und Tristesse wird mit der Strahlkraft unvergesslicher Bilder festgehalten. Die extremen gesellschaftlichen Gegensätze sind geradezu Strukturprinzip dieser dichten Prosa. Ruffato ist ein Komponist, der alle Tonarten beherrscht.«

Das Werk von Luiz Ruffato erscheint in deutscher Übersetzung beim Verlag Assoziation A Bisher erschienen sind die Romane »Es waren viele Pferde«, »Mama, es geht mir gut«, »Feindliche Welt«, »Ich war in Lissabon und dachte an dich« sowie – von Ruffato herausgegeben – »Der schwarze Sohn Gottes. 16 Fußballgeschichten aus Brasilien«. Die Übersetzung des dritten Romans seines Romanzyklus »Vorläufige Hölle«, »Teilansicht der Nacht« ist in Vorbereitung.

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Stefan Slupetzky – Der letzte große Trost – Buchpräsentation im L.E.O11.03.2016

Am 10.März 2016 präsentierte Stefan Slupetzky im Theater L.E.O. seinen neuen Roman “Der letzte große Trost” (Rowohlt Verlag) im Gespräch mit Dr. Alfred Noll. literadio war live dabei und dies ist die Aufzeichnung.

Autor: Stefan Slupetzky

Verlag: Rowohlt

Redaktion: Herbert Gnauer, Christian Berger

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litonair 3-16: E.A.Richter – Der zarte Leib09.03.2016

Ein Triptychon über die vielfältigen Verflechtungen von Körper und Zeit legt E. A. Richter mit seinem neuen Gedichtband Der zarte Leib vor. Von der unmittelbaren Wirksamkeit der Zeit, die Pulsschlag um Pulsschlag am Leib arbeitet, sprechen die Gedichte der beiden rahmenden Teile. Auch umspielen sie in Erinnerungen die Kindheitsmöglichkeiten des Leibes, dann wieder folgen sie der Sehnsucht nach dem anderen Leib, nach Frauen, wie sie aus Kunstwerken nahezukommen scheinen und sich zugleich entziehen.
Der mittlere Teil steht im Zeichen des Streits. Die Krise eines Ehepaars und Konflikte aus aller Welt überkreuzen sich. In der individuellen Tragödie, in der Kampfzone zwischen Schlafzimmer und Küche, finden die politischen Konflikte ihre Entsprechung. Die Kriegssprache aus den Nachrichten schwappt in die privaten Verhältnisse über und radikalisiert die Situation.
Fundwörter wie »Astmasse« oder »Touristenschutzzäune«, aber auch Zitate aus Zeitungen und Briefen durchziehen den ganzen Gedichtband. Sie schreiben sich ein wie die abnehmende Zeit in die Geschmeidigkeit, Verletzlichkeit und Hinfälligkeit des Leibes.
Ein Gedichtband voller Wucht und Zärtlichkeit.

Erschienen in der Edition Korrespondenzen. Daniela Fürst im Gespräch mit dem Autor.

 

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litonair 2-16: Wilhelm Kuehs – Wer zuletzt lacht29.01.2016

Leseproben und Interview mit dem Autor Wilhelm Kuehs. „Wer zuletzt lacht“ (Haymon Verlag) heißt sein 2. Kriminalroman, der Einblicke in die Villacher Faschingskultur  bietet und sich mit der anwachsenden Bordellwirtschaft in Kärnten beschäftigt. Im Interview erläutert der Autor, was am Villacher Fasching so gar nicht lustig ist und welche Aufgabe Bordelle in unserer Gesellschaft spielen. Spannende Geschichte auf Basis von gut recherchierten Fakten.

Redaktion: Berger Christian

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