Alexander Peer: DER KLANG DER STUMMEN VERHÄLTNISSE

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Cover: Limbusverlag

Philosophie, Erinnerungen, Wortspiele und mehr…all das findet sich in den 50 Gedichten, die Alexander Peer in seinem neuen Gedichtband gesammelt hat. Die programmatische Unterteilung in die fünf Kapitel Kopf, Herz, Bauch, Geschlecht und Hand bezieht die Texte auf Körperteile und verwendet den fragmentierten Körper zugleich als Projektionsfläche, was sich auch in Moussa Kones Zeichnungen widerspiegelt.

DER KLANG DER STUMMEN VERHÄLTNISSE ist im Limbus Verlag in der Reihe Lyrik erschienen und mit 24 Tuschezeichnungen von Moussa Kone versehen.

Das Gespräch für die Sendereihe “literadio on air” führte Daniela Fürst.

Petra Piuk erhält WORTMELDUNGEN Literaturpreis

Am *6. Mai 2018, 11:00 Uhr * erhält die Autorin Petra Piuk in Frankfurt/Main den *WORTMELDUNGEN-Literaturpreis*
Petra Piuk war schon mehrmals bei Literadio zu Gast und engagierte sich auch bei unserer Initiative “Stimmen gegen Rechts“.

Laudatio: Daniela Strigl (Literaturkritikerin, Wien)
Podium: Jakob Augstein (Verleger und Publizist, Berlin), Cornelia Koppetsch (Soziologin, Darmstadt), Petra Piuk (Autorin, Wien) und Feridun Zaimoglu (Autor, Kiel)
Moderation: Insa Wilke (Literaturkritikerin, Frankfurt a. M.)
Ort: Kammerspiele des Schauspiel Frankfurt, Neue Mainzer Str. 15, 60311
Frankfurt am Main

*WORTMELDUNGEN. Literarisch schreiben. Kritisch verorten. *ist der
Literaturpreis der Crespo Foundation. In Kooperation mit dem Schauspiel
Frankfurt. Präsentiert von Deutschlandfunk Kultur und Frankfurter
Allgemeine Zeitung.

Petra Piuk, geboren 1975 in Güssing, Burgenland. Lebt in Wien.
Absolventin der Leondinger Akademie für Literatur. Ihr Debütroman „Lucy
fliegt“ wurde mit der Buchprämie der Stadt Wien ausgezeichnet. Mit einem
Auszug daraus wurde sie zum Floriana Literaturwettbewerb eingeladen.
2016 erhielt sie den Literaturpreis des Landes Burgenland. Für ihren
zweiten Roman “Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman” erhielt
sie den erstmals verliehenen Wortmeldungen-Literaturpreis der Crespo
Foundation 2018.

Zum Nachhören:

Gerhard Ruiss: Kanzlernachfolgegedichte 2006-2017

Cover KanzlernachfolgegedichteZur österreichischen Nationalratswahl erschienen im Herbst 2017 bei der Edition Aramo die Kanzlernachfolgegedichte von Gerhard Ruiss, Autor, Sänger, literarischer Interessenvertreter. Vor 12 Jahren veröffentlichte er die Kanzlergedichte. Die Kanzlernachfolgegedichte sind nicht nur ihre Fortsetzung, sie setzen auch einen Schlusspunkt hinter rund zwei Jahrzehnte literarischer Beobachtungen österreichischer und internationaler Spitzenpolitik. Der Autor hat sich dabei in die Rolle eines literarischen Korrespondenten versetzt, der zwar nicht unmittelbar, aber doch aktuell auf politische Ereignisse und gesellschaftliche Entwicklungen eingeht.

Christian Berger, literadio, spricht mit dem Autor über politische Sichtweisen, die sich in Lyrik manifestieren.

Christian Futscher: Wer einsam ist in der großen Stadt

Christian FutscherBuchcover präsentierte seine Erzählsammlung Wer einsam ist in der großen Stadt”, erschienen im Czernin-Verlag, am 16.11.2017 im Weinhaus Sittl in Wien. “In kurzen Texten und längeren Erzählungen nimmt Christian Futscher seine Leserinnen und Leser mit durch die Stadt und die Welt. Er verfasst Nachrufe, sucht mit seinen Protagonisten nach alten und neuen Freunden, Zipfelmützen und einem Nagelzwicker.” (Czernin Verlag)

literadio war dabei und am besten hören Sie selbst:

Otto Tremetzberger: Die Unsichtbaren

tremetzberger_unsichtbaren

Foto: Limbus Verlag

Für die Sendereihe “Literadio on air” führte Gabriele Kohlgruber ein Gespräch mit dem Autor Otto Tremetzberger über sein Buch “Die Unsichtbaren” (Limbus Verlag).

„Ein Ich führt ein ganz gewöhnliches Leben, Beziehung, Büro, Freunde und Bekannte, man isst Paella mit Kaninchen, man feiert den Geburtstag eines Kollegen. Und doch scheint das Leben nicht echt, nicht wahr.
Menschen sehen aus wie Schauspieler, bewegen sich wie in Rollen, man kippt in Musikvideos, alle reden und reden und der Erzähler sieht nur die sich bewegenden Lippen, als sähe nur er die Wirklichkeit hinter den Fassaden. Etwas in seiner Wahrnehmung – oder überhaupt – stimmt hier nicht.
Da liegt eine Notiz auf seinem Schreibtisch: Du sollst K. anrufen! K., ein alter Freund, ist im Krankenhaus. Der Erzähler bricht auf, besucht den Freund in seiner Kindheitsstadt – die Zweifel lassen sich nicht mehr beiseitewischen: Was ist wahr und wichtig? Ist überhaupt etwas wichtig? Ein trübender Nebel liegt über allem, der immer weiter Rätsel freigibt, wenn er sich lüftet: Die Wirklichkeit könnte genauso gut eine Fototapete sein, deren Details man erkennen würde, käme man nur etwas näher heran …“ (Verlagswebseite)