Simone Hirth – LIED ÜBER DIE GEEIGNETE STELLE FÜR EINE NOTUNTERKUNFT

Buchcover

Eine junge Frau, Mitte 20, sitzt nach dem Abriss ihres Elternhauses im Schutt und versucht einen Wiederaufbau. Wie besessen räumt und schleppt sie das Vergangene in ihre Notunterkunft. Dabei entsteht nicht nur eine solide Bleibe, sondern auch ein Gegenmodell zur gesellschaftlichen Norm.

Im ersten Roman lotet Simone Hirth die Grenzen des literarisch Möglichen aus und trifft so auf das Eigentliche. Zynismus verkehrt sich in Galgenhumor. Ein Buch mit nicht allzu leiser Kritik an der Konsumgesellschaft und jenen, die eigentlich anders leben wollen und erst wieder ein Etikett dafür brauchen.

Simone Hirth im Gespräch mit Daniela Fürst über die Facetten des Buches, ihre Art das Thema aufzuschreiben, und ein Abgleich mit der realen Welt und ihren Blick darauf.

Das Buch ist im Verlag Kremayr & Scheriau erschienen.

Tatort: Gemeindebau

Buch-Cover

Foto: Falter Verlag

Am 13.9.2016 wurde im Waschsalon des Karl Marxhofes in Wien der soeben im Falter Verlag erschienene Krimi-Sammelband “Tatort: Gemeindebau” vorgestellt. Edith Kneifl, Herausgeberin und auch Autorin, präsentierte Kurzlesungen von 11 der insgesamt 13 AutorInnen (2 waren kurzfristig erkrankt).

AutorInnen: Reinhardt Badegruber, Eva Holzmair, Reinhard Kleindl, Edith Kneifl, Beatrix Kramlovsky, Lisa Lercher, Andreas P. Pittler, Manfred Rebhandl, Erwin Riess, Thomas Schrems, Sylvia Treudl, Günther Zäuner, Franz Zeller

In einer sehr launigen und abwechslungsreichen Art wurden die Krimis, die alle in Wiener Gemeindebauten spielen vorgelesen. Aber hören Sie selbst. literadio war dabei:

litonair 7-16 – Christl Greller: stadtseelenland

Die Autorin Christl Greller im Gespräch über ihren im Resistenzverlag 2016 erschienen Gedichtband “stadtseelenland”.

Greller archiviert mit poetischen Bildern Gefühle aus ihrem Alltag, die bei den LeserInnen Stimmungsechos und Nachdenklichkeit auslösen können.

Redaktion: Christian Berger

Bernhard Cella – NO ISBN on self-publishin

NO-ISBN CoverSchon 2007 machte sich der Wiener Künstler Bernhard Cella Gedanken zum Medium Buch, das – so wie er fand – in der Kunstwelt bloß ein Randdasein fristete und das zu unrecht. Sein Sammeln begann schließlich 2009 nach einem Amerikaaufenthalt, während dem er, mittels einer Poster-Performance dazu aufrief, ihm Publikationen ohne ISBN-Nummer in den Salon nach Wien zu schicken. Dieses Material stellte für Cella den Grundstock seiner Sammlung dar, die seitdem kontinuierlich anwächst und mit der er sich laufend – unter anderem in seinem Salon für Kunstbuch – künstlerisch auseinandersetzt.

Nun ist eine Publikation erschienen: NO ISBN on  self-publishing, herausgegeben von Bernhard Cella, Leo Findeisen und Agnes Blaha. Diese stellt eine Art Zwischenstand seines Kunstprojektes dar. Berhard Cella dazu im Interview mit Daniela Fürst.

Das Buch ist im Verlag der Buchhandlung Walther König erschienen.

Liveübertragung – Lesung aus dem Gedenkbuch

Aus dem „Gedenkbuch für die Toten des KZ Mauthausen“
Eine öffentliche Rundfunkaufführung von Literadio (Lausch-Fest)

DSC_0028Mittwoch 8.6.2016,
18.00
– 21.00 Uhr
Avalon Kultur
1080 Pfeilgasse 27 – www.avalonweb.at
Eintritt frei!

Zum ersten Mal liegt eine Publikation vor, in der im KZ Mauthausen Ermordete nicht auf ihre statistische Größe und ihre Geburts- und Sterbedaten reduziert werden, sondern die ihnen ihre Lebensgeschichten zurückgibt. Die Autorinnen und Autoren der Plattform „Stimmen gegen Rechts“ präsentieren eine exemplarische Auswahl dieser Lebensgeschichten.

Es DSC_0011lesen: Gerhard Ruiss, Isabella Feimer, Daniela Fürst, Susanne Ayoub, Renate Aichinger, Petra Piuk, Christian Futscher, Daniela Meisel, Andreas Görg, Norbert Kröll, Rudolf Leo, Bettina Balàka, Ilse Maria Bachl

Moderation:
Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren), Christian Berger, Herbert Gnauer (Literadio), Fotos: Regina Leibetseder-Löw (Literadio)

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Zum Nachhören: