Simone Hirth – LIED ÜBER DIE GEEIGNETE STELLE FÜR EINE NOTUNTERKUNFT

Buchcover

Eine junge Frau, Mitte 20, sitzt nach dem Abriss ihres Elternhauses im Schutt und versucht einen Wiederaufbau. Wie besessen räumt und schleppt sie das Vergangene in ihre Notunterkunft. Dabei entsteht nicht nur eine solide Bleibe, sondern auch ein Gegenmodell zur gesellschaftlichen Norm.

Im ersten Roman lotet Simone Hirth die Grenzen des literarisch Möglichen aus und trifft so auf das Eigentliche. Zynismus verkehrt sich in Galgenhumor. Ein Buch mit nicht allzu leiser Kritik an der Konsumgesellschaft und jenen, die eigentlich anders leben wollen und erst wieder ein Etikett dafür brauchen.

Simone Hirth im Gespräch mit Daniela Fürst über die Facetten des Buches, ihre Art das Thema aufzuschreiben, und ein Abgleich mit der realen Welt und ihren Blick darauf.

Das Buch ist im Verlag Kremayr & Scheriau erschienen.

4. ph.slam – 31.5.2017

ph_slam_17_allAm 31.5.2017 fand an der PH Wien der 4.ph.slam statt. Siegerin war Sarah Anna Fernbach, zweite war Sabine Sobotka und den dritten Platz teilten sich Avus Saliva und Ksafa.

Moderation und Opferlamm: Mieze Medusa
Organisation: Sabine Sobotka und Peter Clar

literadio war dabei und hier können die Auftritte einzeln nachgehört werden:







lit-on-air 6-17: Stefan Soder – Simonhof

Buchcover_simonhofIn seinem zweiten Roman SIMONHOF erzählt Stefan Soder über Generationen eine Familiengeschichte.

Ein Bergbauernhof in den Alpen. Hoch oben, abgelegen, weitgehend autark, scheinbar kaum verbunden mit der großen Geschichte und doch voller Erzählungen, in denen sich die bedeutenden Veränderungen in der Lebenswelt von vier Generationen widerspiegeln. In Zeiten bitterer Armut wird eine Alm vom ersten Simonbauer am Kartentisch erobert und mit Geschick und Beharrlichkeit zum Bauernhof ausgebaut. Später, am Rande des Zweiten Weltkrieges, wächst der Simonhof, die Pflichtkontingente werden mithilfe von Zwangsarbeitern erfüllt. In den 1970er-Jahren bringen technischer Fortschritt und der Fremdenverkehr, der anderswo Bauerndörfer zu mondänen Treffpunkten der besseren Gesellschaft macht, einen Wohlstandsschub. Der Fortschritt lässt sich von manchem Sturkopf bremsen, aber nicht aufhalten und so steht der letzte der Simonbauern vor den Herausforderungen eines Tourismusindustriellen. So strebt jede Generation nach einer besseren Zukunft. Für Soder ist es auch die Suche nach den Spuren einer Herkunft, erzählt mit der Distanziertheit einer Außenstehenden und der vertrauten Intimität einer Angehörigen.

Der Roman Simonhof ist im Braumüller Verlag erschienen. Stefan Soder im Gespräch mit Daniela Fürst.

Musik: осоле by Kosta T

… im Zeichen des Lesens

Die Leipziger Buchmesse endet mit einem Besucherrekord, um die 186.000 schreiben es die Betreiber, lang lebe das Buch!

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Am Stand der IG Autorinnen Autoren auf der literadio-Bühne wurden innerhalb 4 Tagen 33 Gespräche mit AutorInnen, Verleger und Herausgeberinnen geführt. Die Beiträge können in unserem Archiv nachgehört werden: http://literadio.org/nachhoeren/leipziger-buchmesse-2017 Wer sich gerne ein Bild von AutorInnenen und Buchcovers machen möchte, wird hier fündig: http://literadio.org/galerie/buchmesse-leipzig-2017

Bald schließt die Messe ihre Pforten und wir – das literadio-Team – fahren bereichert und entspannt nach Hause

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